Sonntag, 23. November 2014

Eugendorf, wer sonst?

Das Finale hieß beim Schwöller Gedächtnisturnier in den letzten beiden Jahren jeweils Eugendorf gegen Hausherr Straßwalchen. Beide Male ging der Westligist als 2:1-Sieger vom "Parkett", durfte sich zuletzt den Pokal als Dreifach Triumphator mit nach Hause nehmen. An der nigelnagelneuen Wanderthrophäe hat die Samstag von Fötschl-Co Unterholzner auf dem Feld angeführte Truppe nach dem 5:0-Endspielsieg über Mondsee bereits wieder eine Hand dran.

Nachdem das Finale ein Spiel auf einer schiefen Ebene, auch das 3:0 im Kreuzspiel gegen eine nicht nur spielerisch enttäuschenden Ungarn Auswahl um Matondo eine klare Sache war. Davor hatten aber die starken Köstendorfer als Gruppen- und Duellsieger Eugendorf ein Bein gestellt.

Quelle: Kronen Zeitung

SV Grödig feiert ersten Heimsieg gegen Rapid Wien

Der SV Grödig dominierte Rapid Wien und fuhr einen souveränen 3:1 Heimsieg ein. Der überragende Mann in Blau-Weiß war Philipp Huspek, der zwei Treffer beisteuerte.

Nach zwei Remis schaffte der SV Grödig in der 16. Runde der tipico Bundesliga den ersten Heimsieg gegen Rapid Wien. Die Salzburger dominierten den Rekordmeister und gingen verdient mit 3:1 als Sieger vom Platz. “Das ist der schönste Tag seit ich in Grödig bin”, gestand Manager Christian Haas nach dem Spiel, mit wässrigen Augen. Nicht nur für “Mr. Grödig” war es ein großer Tag.

Frühe Tore in Grödig
Die Hausherren legten einen Blitzstart hin und gingen bereits in der siebten Minute durch Yordy Reyna in Führung. Grödig-Trainer Michael Baur stellte diesmal Tomi als Mittelstürmer und Reyna auf der linken Flanke auf. Das Duo harmonierte beim Führungstreffer perfekt. Nach Querpass von Tomi schloss der flinke Peruaner zum 1:0 ab. Die Gäste aus Wien kamen durch Stefan Schwab zur ersten Halbchance. Der Saalfeldener stand nach einer Knöchelverletzung überraschend wieder im Rapid-Kader stand. Sein Kopfball über das Tor war der erste Warnschuss. Deni Alar (14.) machte es besser und nutzte einen unglücklich abgewehrten Pass von Schobesberger aus kurzer Distanz zum 1:1.

“Die spielen uns aus”
Im weiteren Verlauf übernahm Grödig die Kontrolle über das Spiel, fing Rapid immer wieder im Mittelfeld ab und versuchte über die Außenbahn Druck zu machen. Besonders Philipp Huspek auf der linken Seite lief unermüdlich auf und ab und bereitete beinahe das 2:1 vor. Doch Tomi brachte den Querpass nicht im Tor unter. Rapid kam in dieser Phase weder mit dem Grödiger Gegenpressing, noch mit dem tiefen Rasen zurecht. „Die spielen uns aus“, schrie ein Salzburger Rapid-Fan seinen Frust heraus und hatte damit völlig Recht. Der Rekordmeister hatte nichts zu melden. Allerdings waren die Grödiger auch nicht zwingend genug, um den erneuten Führungstreffer zu erzielen. Das lag auch an Solospitze Tomi, der zwar gut arbeitete, aber eben kein Goalgetter ist. Kurz vor der Pause durften die 2.647 Fans im Das-Goldberg-Stadion dann doch noch jubeln. Es war dem besten Spieler der ersten Halbzeit – Philipp Huspek – vorbehalten, nach Pass von Stefan Nutz, auf 2:1 zu stellen. Verdient.

Rapid Wien ist chancenlos
Wie schon in Durchgang eins, marschierte Grödig auch im zweiten unaufhörlich auf das Rapid-Tor zu. Huspek, Nutz und Co. drängten auf die Vorentscheidung. Das Tempo wurde schneller, die Aktionen der Wiener hektischer – es lief ihnen die Zeit davon. Grödig nutzte die Räume und versuchte aus der gesicherten Abwehr heraus zu kontern. Vorentscheidung oder Ausgleich, beide Möglichkeiten lagen nach 65. Minuten in der Luft. „Kommt’s des Dritte mochma“, gab Grödig-Manager Christian Haas lautstark vor. Seine Mannschaft war dem dritten Tor auch deutlich näher, als Rapid dem Ausgleich. Rapid war chancenlos.

Huspek macht alles klar
Es kam was kommen musste. Passend zum gesamten Spiel erkämpfte sich Grödig den Ball im Mittelfeld, Nutz schickte den überragenden Huspek in die Tiefe und der blieb allein vor Goalie Novota eiskalt. Zum Auftakt der Rapid-Viertelstunde glaubten wohl nicht einmal mehr die Grün-Weißen Anhänger an ihre Chance. Die Gäste waren wie aufgelöst und überließen den immer noch giftigen Grödigern das Spiel. Von einem Aufbäumen des Rekordmeisters war nichts zu sehen. Der SV Grödig gewann verdient mit 3:1 und erhöhte sein Punktekonto auf 21.

Quelle: salzburg24.at

Samstag, 22. November 2014

Leitgeb gibt noch einmal Gas

Spiele gegen Sturm Graz sind für Salzburgs Dauerbrenner Christoph Leitgeb etwas Besonderes. Vor allem dann, wenn der gegnerische Trainer sein Entdecker ist.

Christoph Leitgeb ist der dienstälteste Spieler bei Fußballmeister Red Bull Salzburg. 2007 hatte sich der damalige Startrainer der Bullen, Giovanni Trapattoni, für eine Verpflichtung starkgemacht. Und seit mittlerweile über sieben Jahren gehört der Grazer, der von Sturm Graz nach Salzburg kam, zum Stammpersonal bei Red Bull. Morgen, Sonntag, trifft er wieder einmal auf seinen Ex-Club. Im Gespräch mit den „Salzburger Nachrichten“ erklärte der 29-Jährige, warum diese Partie diesmal ganz besonders brisant ist.

Nach seinem Engagement beim 1. FC Kaiserslautern ist nämlich Franco Foda vor einigen Wochen wieder auf die Trainerbank von Sturm zurückgekehrt. Zu Foda pflegt Leitgeb eine ganz besondere Beziehung. „Ich habe ihm in meiner Karriere sehr viel zu verdanken. Auch nach meinem Wechsel zu Salzburg ist der Kontakt nie abgerissen“, erzählte Salzburgs Dauerläufer. Unter Trainer Foda kickte Leitgeb zwei Jahre bei den Amateuren von Sturm. Gemeinsam schafften sie den Sprung ins Bundesligateam der Grazer. Unter Foda entwickelte sich Leitgeb auch zum Nationalspieler. „Er wollte mich auch nach Kaiserslautern holen, aber in Salzburg habe ich eine zweite Heimat gefunden. Ich fühle mich hier sehr wohl und habe noch einige Ziele“, betonte Salzburgs Mittelfeldspieler. Aus der Bullen-Truppe ist Leitgeb nicht wegzudenken, und da auch der Verein eine vorzeitige Vertragsverlängerung anstrebt, steht einer Einigung über einen weiteren Zweijahreskontrakt nichts im Weg. „Wir haben auch bereits die ersten Gespräche geführt“, erzählte Leitgeb.

Wer auch immer bei den Bullen in den vergangenen Jahren auf der Trainerbank saß, an Leitgeb führte für den jeweiligen Chefcoach kein Weg vorbei. Weil Leitgeb einer ist, der sich aufgrund seiner Laufstärke, Dynamik und spielerischen Qualitäten in jedem Spielsystem zurechtfindet. Obwohl er neben den hohen Belastungen beim Verein zuletzt auch regelmäßig in der österreichischen Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen war, gibt es kein Jammern. „Gegen Ende der Saison merkt man schon, dass die vielen Spiele etwas an die Substanz gehen, aber jetzt müssen wir noch einmal die Zähne zusammenbeißen und richtig Gas geben. Wir wollen unbedingt als Tabellenführer in die Winterpause gehen“, betonte der Steirer.

In den letzten vier Bundesligarunden sind die Salzburger auch ordentlich gefordert. Nach Sturm, das sich unter Foda stark im Aufwärtstrend befindet, warten noch der Tabellenzweite Wolfsberg und die beiden Wiener Großclubs Austria und Rapid auf den Tabellenführer. Da schnauft auch Leitgeb noch einmal ordentlich durch und verdrängt seine Knieschmerzen, die durch einen Schlag im EM Qualifikationsspiel gegen Russland am vergangenen Samstag verursacht wurden. „Die Niederlage in Altach vor der Länderspielpause muss uns wachgerüttelt haben. Ich bin auch überzeugt, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen wird“, sagte Leitgeb nicht nur seinem Ex-Club den Kampf an. Und er betonte mit einem Lächeln: „Ich werde Franco nach dem Spiel auch trösten.“

Quelle: S/N

Matondo sorgt für Bandenzauber

Starke ungarische Auswahl beim 13. Schwöller-Turnier in Straßwalchen.

Bandenzauber dürfen sich die Besucher heute, Samstag, in der Gerhard Dorfinger Halle in Straßwalchen beim 13. Schwöller-Turnier erwarten. Einer, der für diesen Zauber sorgen soll, ist Franck Matondo. Der 29-Jährige, der in der Salzburger Liga in der Saison 2011/2012 für Straßwalchen 36 Treffer erzielte und jetzt in der Regionalliga West für den Aufsteiger Kitzbühel auf Torjagd geht, führt das ungarische Team an.

Mit Gabor Nagy, der drei Jahre für Straßwalchen kickte, und Robert Fekete, dem ehemaligen Rekordtorschützen des FC Pinzgau, stehen zwei weitere exzellente Kicker im Team der Magyaren. Herbert Wesenauer, der Sektionsleiter des SV Straßwalchen, schätzt die ungarische Auswahl sehr hoch ein. „Die können durchaus um den Titel mitspielen“, meinte Wesenauer. Favorit Nummer eins ist freilich der Westligist UFC Eugendorf. Die Truppe von Andreas Fötschl nimmt das Turnier sehr ernst und könnte daher zum dritten Mal in Folge die Halle mit dem Siegerpokal verlassen.

Zu den Sieganwärtern zählen zudem der Gastgeber Straßwalchen, der allerdings ersatzgeschwächt ist, und die Grödiger Amateure. Die Finalrunde, für die auch Union Henndorf und der ASV Salzburg gesetzt sind, beginnt heute um 13.30 Uhr.

Quelle: S/N

Liefering verliert erneut gegen das Schlusslicht

Ausgerechnet gegen das Schlusslicht Hartberg patzte der FC Liefering erneut. Die Zeidler-Schützlinge verloren am Freitag auswärts mit 1:3 und rutschten in der Ersten Liga auf den dritten Tabellenplatz ab. Schon Mitte September hatten die Jungbullen im Heimspiel gegen Hartberg eine 0:3-Pleite erlitten.

Liefering legte einen klassischen Fehlstart hin. Siegfried Rasswalder staubte nach einer Ecke aus kürzester Distanz zum 1:0 (10.) ab. Die Salzburger gaben mit einem von Felipe Pires verwandelten Elfmeter (36.), nach einem Foul von Dario Bodrusic die passende Antwort.Kaum hatten die Gäste allerdings fertig gejubelt, lagen sie schon wieder zurück. Nach einem schnellen Konter bediente Bright Edomwonyi mit der Ferse Alexander Fröschl, dessen Abschluss für Goalie Fabian Bredlow haltbar schien (37.). Nach dem Seitenwechsel machte Edomwonyi mit dem 3:0 (51.) die Überraschung perfekt.

Quelle: S/N