Mittwoch, 1. Oktober 2014

Knalleffekt: Zaisberger nicht mehr Zell-Trainer

Nur einen Tag nach Henndorf-Trainer Heinz Zanner warf am heutigen Mittwoch der nächste Coach in der Salzburger Liga das Handtuch: Helmut Zaisberger ist ab sofort nicht mehr der starke Mann an der Seitenlinie des FC Zell am See. Nach über vier Jahren gehen Zaisberger und der Klub somit ab sofort getrennte Wege. Bereits am Donnerstag wollen die Pinzgauer einen Nachfolger präsentieren.

"Bereits im Frühjahr habe ich bei der Niederlagen-Serie überlegt, ob ich es lassen soll. Nach der neuerlichen schweren Phase in den letzten Wochen ist es jetzt Zeit geworden", erklärt Helmut Zaisberger, warum er das Handtuch warf. "Das Auftreten in Straßwalchen war inakzeptabel. Es ist Zeit den Stuhl zu räumen und vielleicht kehrt ja ein neuer Besen wirklich besser." Noch vor einigen Wochen lobte Zaisberger seine Truppe in den höchsten Tönen. "Zuletzt ist es aber ganz rapide bergab gegangen. Natürlich fehlen einige wichtige Spieler verletzugsbedingt, trotzdem darf man nicht so auftreten, wie in Straßwalchen."

Neuer Trainer soll schnell verpflichtet werden
Bereits am morgigen Donnerstag wollen die Pinzgauer einen neuen Trainer präsentieren. "Wir haben bereits mit einigen Kandidaten gesprochen. Namen können wir noch keine nennen, es sollte aber morgen zu einer Einigung kommen", erklärt Zell-Sektionsleiter Peter Latini. Nach zehn Runden findet sich Zell am See mit nur neun Punkten auf dem 13. Platz wieder. Auf einen Abstiegsplatz haben die Pinzgauer derzeit drei Punkte Vorsprung.

Quelle: ligaportal.at

Dienstag, 30. September 2014

Coach Zanner wirft in Wahl-Heimat das Handtuch

Das 1:2 im Keller-Duell der Salzburger Liga gegen den SAK gab den Ausschlag. Heinz Zanner trat darauf als Trainer von Schlusslicht Union Henndorf zurück. Nach zehn Ligaspielen ohne Sieg, nur gegen Aufsteiger Union Hallein reichte es zu einem Remis, verlässt der erst im Sommer engagierte Ex-Eugendorf- und Vöcklamarkt-Trainer den Klub seiner Wahl-Heimat. Ein Nachfolger soll noch diese Woche präsentiert werden.

Nach Keller-Konkurrent SAK erwischte es nun auch Union Henndorf. Trainer Heinz Zanner warf nach dem 1:2 gegen die Nonntaler das Handtuch, sorgte so für den zweiten Trainerwechsel in der noch jungen Salzburger Liga-Saison. "Am Sonntag war für mich klar, dass es so nicht weitergehen kann", erklärt der Ex-Berndorf-Coach. Der 47-Jährige ließ sich zwar noch auf ein Gespräch mit dem Vorstand überreden, trat aber nach nur zwölf Pflichtspielen bei den Wallerseern dennoch zurück. "Es muss frischer Wind reinkommen. Ein anderer Ansatz oder andere Methoden helfen vielleicht. Es tut mir leid, da ich ja in unmittelbarer Umgebung wohne, aber bei so einer Bilanz macht das keinen Sinn mehr", sagt Zanner nach neun Niederlagen in zehn Ligapartien.

Sektionsleiter Josef Grössinger stellt fest: "Wir hätten gerne mit Heinz weitergemacht, aber er sagte, dass er nicht mehr weiter wisse." Dem Team wurde mitgeteilt, dass der Nachfolger bis nächste Woche präsentiert wird. Das erste Training nach Zanners Abgang leitete sein bisheriger Co-Trainer Markus Zwittlinger. "Wir halten uns alle Alternativen offen, was einen Nachfolger betrifft. Je eher wir einen finden desto besser", sagt Grössinger. Im Moment sei einfach der Wurm drin. "Ich hätte absolut nicht erwartet, dass es so schlecht läuft. Wir schießen leider keine Tore, die Spieler sind verunsichert."

Quelle: ligaportal.at

Warnung an Salzburg: Astra nicht unterschätzen

Der Rumänien-Experte Gercaliu warnt den FC Red Bull Salzburg vor dem Spiel gegen Astra Giurgiu vor den gefährlichen Rumänen. Astra-Eigner Niculae gilt indes als Gegenentwurf zu Red-Bull-Chef Mateschitz.

Der frühere Rumänien-Legionär Ronald Gercaliu hat Fußball-Meister Red Bull Salzburg davor gewarnt, Europa-League-Gruppengegner Astra Giurgiu zu unterschätzen. Dennoch hält der österreichische Ex-Teamspieler, der mittlerweile zu Aufsteiger Altach in die heimische Bundesliga zurückgekehrt ist, die Salzburger am Donnerstag (21.05 Uhr/live ORF eins) in Rumänien für den Favoriten.

„Liga ist nicht schlecht“
“Die Liga dort ist vom Fußballerischen her nicht schlecht. Aber was sie in Rumänien nicht mögen, ist Härte”, erklärte Gercaliu im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur. Der 28-Jährige hatte in der vergangenen Saison ein halbes Jahr für Universitatea Cluj gespielt. Vizemeister Astra stellt er im spielerischen Bereich sogar über Titelverteidiger und Tabellenführer Steaua Bukarest.

Gefährlich bei Standards
“Das ist keine Mannschaft, die sich gerne hinten hineinstellt. Sie spielen auch gerne Fußball, das könnte Salzburg entgegenkommen”, meinte Gercaliu. “Salzburg hat ein höheres Niveau. Daher haben sie auch gute Chancen, dort zu gewinnen.” Der Ex-Verteidiger der Bullen warnte aber vor allem vor dem bei Standards gefährlichen Astra-Kapitän Constantin Budescu. “Sie haben gute und auch erfahrene Spieler in ihren Reihen.”

Mit Junior Morais und William verfügt Astra über zwei starke Brasilianer. Die Stammformation besteht zu einem überwiegenden Teil aus Legionären. Finanziert wird das von Präsident Ioan Niculae, dem reichsten Mann Rumäniens. Pünktlich bezahlt wird das Gehalt in der Liga 1 allerdings nicht überall. Gercaliu wartet laut eigenen Angaben immer noch auf ein Monatsgehalt aus Cluj. “Sportlich war es aber eine super Erfahrung.”

Gegenentwurf zu Mateschitz
Zwischen den Eignern der Teams gibt es Parallelen. Der Aufstieg von Salzburgs Europa League Gruppengegner Astra Giurgiu ist eng mit der Person Ioan Niculae verbunden. Der umstrittene Geschäftsmann hatte den Fußball-Club in den 90er Jahren übernommen. Bis dahin war der Traditionsverein als Astra Ploiesti bekannt, erst 2012 erfolgte der Umzug in die südlich von Bukarest gelegene Grenzstadt Giurgiu.

Reichster Mann Rumäniens
Laut dem US-Magazin “Forbes” ist Niculae mit einem geschätzten Vermögen von rund 1,1 Milliarden Dollar (865 Mio. Euro) der reichste Mann Rumäniens. Man könnte das EL-Spiel damit auch zu einem Duell der Milliardäre hochstilisieren. Red-Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz hält als reichster Österreicher laut “Forbes”-Angaben bei einem Vermögen von 7,8 Mrd. Dollar (6,13 Mrd. Euro).

Niculae ist bei Astra aber ungleich stärker ins Tagesgeschäft involviert. Erst vergangene Woche wurde der 60-Jährige wegen einer verbalen Entgleisung gegenüber einem Schiedsrichter für sechs Monate von allen Tätigkeiten im Fußball gesperrt. Sein Vermögen hat Niculae im landwirtschaftlichen Bereich als Gründer des führenden Düngemittelherstellers Interagro gemacht.

Quelle: salzburg24.at

Montag, 29. September 2014

Red Bull Salzburg schlägt Rapid Wien 2:1

Red Bull Salzburg beendete in der zehnten Runde seine drei Spiele andauernde Niederlagenserie, ausgerechnet gegen Rapid Wien. Der gescholtene Bullen-Trainer Adi Hütter bewieß dabei ein goldenes Händchen.

Das Fußball-Bundesliga-Spitzenspiel der zehnten Runde hat am Sonntagnachmittag einen verdienten 2:1-(0:0)-Sieg von Meister Red Bull Salzburg beim Rekordchampion Rapid gebracht. Massimo Bruno (84.) und Alan (89.) erlösten die klar tonangebenden Gäste, die zuletzt dreimal en suite in der Liga verloren hatten, mit ihren Toren im Finish. Der Anschlusstreffer durch Philipp Prosenik kam zu spät (93.).

Titelverteidiger Salzburg liegt damit weiter drei Zähler hinter dem WAC. Für die Rapidler, die zum Saisonstart in Salzburg mit 1:6 untergegangen waren, endete eine Erfolgsserie, hatte das Team von Zoran Barisic doch davor vier Pflichtspiele und auch die bisher letzten beiden Heimspiele gegen die Gäste aus der Mozartstadt gewonnen. Die Hütteldorfer sind sechs Punkte hinter Salzburg weiter Tabellendritter.

Not-Verteidigung schlägt sich gut
In einer intensiv geführten Partie vor der Saison-Rekordkulisse von 25.300 Zuschauern hatte Salzburg schon in der ersten Hälfte die klar besseren Chancen. Schon in der siebenten Minute sorgte ein Querpass des aufgrund der “Bullen”-Personalnot (insgesamt neun Ausfälle) zum Rechtsverteidiger umfunktionierten ÖFB-Teamspielers Valentino Lazaro für Gefahr, denn Rapid-Verteidiger Mario Pavelic bugsierte den von Tormann Jan Novota abgefälschten Tor beinahe ins eigene Gehäuse.

20 Minuten später hatte Novota Glück, als Christoph Leitgeb nach einem von Kevin Kampl perfekt eingeleiteten Konter nur wenige Zentimeter an der Stange vorbeischoss. Ähnlich knapp scheiterte Naby Keita (36.), während Ex-Rapidler Marcel Sabitzer nach einem Sturmlauf von der Mittellinie in Novota seinen Meister fand (42.). Die einzige Rapid-Chance vor der Pause fand Steffen Hofmann vor: Nach einem Einwurf schlief die Salzburger Abwehr, und der Kapitän der Hütteldorfer kam so von der Strafraumgrenze zum Schuss (40./am langen Eck vorbei).

Red Bull Salzburg spielt auf Sieg
In Hälfte zwei erhöhte Salzburg den Druck, schaffte es aber vorerst weiterhin nicht, in Führung zu gehen. Ein Distanzschuss von Alan verfehlte sein Ziel nur knapp (50.), ebenso wie ein Fallrückzieher des Brasilianers nach Kampl-Flanke (59.). Auch Sabitzer verzog aus spitzem Winkel, hätte aber besser den Ball zum in der Mitte lauernden Alan gespielt (65.).

Erst “Joker” Bruno erzielte das 1:0. Der erst wenige Sekunden zuvor für Sabitzer eingewechselte Belgier traf nach einem Einwurf sowie Pass von Nils Quaschner aus der Führung ins lange Eck. Fünf Minuten später sorgte Alan nach Kampl-Vorlage aus kurzer Distanz für die Entscheidung.

Rapid kommt zu spät
In der letzten Szene des Matches verwertete Rapid seine einzige Torchance nach dem Wechsel: Nach einem Corner von Stefan Schwab und Verlängerung von Mario Sonnleitner stieg Philipp Prosenik hoch, dessen Kopfball via Stange und Salzburg-Verteidiger Andre Ramalho den Weg ins Tor fand.

Quelle: salzburg24.at

Sonntag, 28. September 2014

Kircher-Bruder macht Chaos-Woche perfekt

Die violette Chaos-Woche mit dem ersten Punkteverlust gegen Höchst und dem bitteren Cup-Abend gegen Sturm gipfelte für Westliga Tabellenführer Austria gestern in der ersten Niederlage - 2:4 in Dornbirn. Während auch Neumarkt und Seekirchen leer ausgingen, feierten St. Johann, Eugendorf und Pinzgau Heimsiege.

Zwei Mal lag der Tabellenführer durch Bammer in Front und stand am Ende dennoch erstmals mit leeren Händen da, verlor 2:4. Weil der "falsche" Kircher groß aufzeigte: Aaron, Bruder von Austrias Elias, traf zum 1:1 und drehte mit dem 3:2 nach der Pause die Partie zu Gunsten der Vorarlberger.

Echefu schoss die Aigner-Truppe rasch in Führung (5.), Sreco erhöhte direkt nach dem Seitenwechsel per Freistoß auf 2:0. Barnjak und Eder hätten den Sack zumachen können. Als sich aber der lange Cup-Abend vom Dienstag in den Beinen bemerkbar machte und Bizau den Anschluss erzielte, wurde es noch eng.

Die Flachgauer erarbeiteten sich auch mit etwas Glück das Pausen 2:0, kamen aber gegen dezimierte Schwazer noch einmal ins Schwimmen. Da gab es Gehässigkeiten, 1:2 und einen Gäste-Lattenknaller (67.). Ehe Kopleder mit seinem dritten Tor, dem zweiten aus einem Foulelfer, wieder für klare Fronten sorgte.

Es roch nach einem weiteren 0:0 der Wallerseer, doch in Minute 90 traf Rupp für Höchst und schickte den SV Seekirchen ohne Punkte auf die lange Heimreise.




Der Aufsteiger spielte daheim wieder groß auf. Doppelpack Schmidhuber, Doppelpack Tandari - nach 57 Minuten war die Sache gegen Wacker Amateure gegessen. Das Gegentor machte Hasic per Foulelfer zum 5:1 vergessen.

Die Abstiegszone  rückt nach dem 1:3 in Kitzbühel wieder verdächtig nahe. Zur Pause stand es nach Jonjics Freistoßtor noch 1:1, ein Elfer brachte die Wende.








Quelle: Kronen Zeitung