Samstag, 19. April 2014

Ausbau der Untersbergarena soll Schwung bringen

Nach einigen Rückschlägen für den SV Grödig, wie dem Abgang von Trainer Adi Hütter, Finanzproblemen beim Namensgeber Scholz und mageren Besucherzahlen, soll der Ausbau der Untersbergarena neuen Schwung bringen.

Selbst wenn Grödig einen Europacup-Startplatz verpassen sollte, bleibt der Aufsteiger die Überraschung der zu Ende gehenden Fußball Bundesliga Saison. Und der Salzburger “Dorfclub” arbeitet daran, auch im Jahr zwei der Oberhaus-Zugehörigkeit wieder eine tragende Rolle zu spielen. Nicht zuletzt der Ausbau der Untersberg-Arena soll für neue Impulse sorgen.

SV Grödig kann mit Leistung zufrieden sein
“Wenn man vier Runden vor Schluss noch die Chance auf einen Europacup-Platz hat, dann kann man im sportlichen Bereich sehr zufrieden sein”, resümierte Manager Christian Haas vor der Sonntagsheimpartie gegen Rapid. Selbst in seinen kühnsten Träumen habe Haas mit einer derart positiven Entwicklung nicht gerechnet. “Dass wir mit einer guten Saison Fünfter oder Sechster werden können, das schon. Aber damit nicht”, erklärte der 36-Jährige, dessen Club sich sogar durch die Affäre um den mutmaßlichen Spielmanipulator Dominique Taboga nicht aus der Bahn werfen ließ.

Baumgartner wäre guter Nachfolger für Hütter
Die vergangenen Monate zeigten aber eines: “Man sieht, dass man mit guter Arbeit viel erreichen kann”, betonte Haas, der den Aufstieg des Clubs von der 1. Klasse bis in die Bundesliga ab 2002 maßgeblich beeinflusste. Während der Manager seine Funktion wohl noch länger ausüben wird, fehlt kommende Saison aber ein anderer, wichtiger Teil im Erfolgspuzzle. Trainer Adi Hütter hat bereits seinen Abgang angekündigt, Haas will sich bis Ende Mai Zeit lassen, ehe ein neuer Übungsleiter bekannt gegeben wird. Der immer wieder kolportierte Name von St. Pölten-Coach Gerald Baumgartner passt jedenfalls zum Haasschen Anforderungsprofil: “Ein österreichischer Trainer, den mit uns den österreichischen Weg geht. Junge, talentierte und hungrige Spieler sollen geholt werden.”

Keine großen Umbrüche
Auch wenn einige Verträge von unter anderem Philipp Huspek oder Peter Tschernegg auslaufen und über sieben Optionen entschieden werden muss, sei eines klar: “Es wird keinen großen Umbruch in der Mannschaft geben.” So verfügen Goalie Cican Stankovic, Kapitän Ione Cabrera, Christoph Martschinko, Florian Hart, Marvin Potzmann, Mario Leitgeb, Sascha Boller und Tomi zumindest bis 2015 über aufrechte Kontrakte.

Finanzprobleme bei Namensgeber Scholz
Und deshalb würden so wie das Budget, das Haas mit 3,5 bis 4 Millionen beziffert, auch die Ziele gleich bleiben. “Wir wollen einfach so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. In unserer Situation können wir nicht sagen, dass wir Meister werden oder im Europacup spielen wollen.” Die aktuellen Finanzprobleme des deutschen Namenssponsors und Metallrecyclers Scholz seien zwar nicht zu leugnen, der noch ein Jahr lang laufende Vertrag mit Scholz-Austria davon aber nicht betroffen. “Wir versuchen, den Verein auf breite Beine zu stellen und haben sehr viele neue Sponsoren bekommen”, betonte Haas.

Stadion im Mai und Juni ausgebaut
Für neue Impulse soll auch ein ausgebautes Stadion sorgen, im Mai und Juni wird Hand an die Untersberg-Arena gelegt. Zufahrt und Parkplätze rund ums Stadion sollen komplett asphaltiert werden, das Stadion auf eine Kapazität von 4.500 überdachten Sitzplätzen ausgebaut werden. “Es hat schließlich oft geregnet”, sagte Haas. Drei der vier Seiten entlang des Spielfelds werden dann von Tribünen gesäumt sein, die provisorischen Konstrukte – im Februar waren noch dazu zwei Segmente der Gäste-Fantribüne eingeknickt – gehören dann der Vergangenheit an. “Das werden wir schaffen”, gab sich Haas zuversichtlich.

Vorbild ist Ried
Dass das auch eine Erhöhung der Besucher mit sich bringt, da ist sich freilich auch Haas nicht völlig sicher. “Ich hoffe, dass das in dieser Saison mit der Infrastruktur zusammenhängt”, erklärte der Manager, der sich “von den Zuschauerzahlen schon enttäuscht” zeigte. Vor allem in der zweiten Saisonhälfte verpasste man mehrmals die 1.500er-Marke. Dass der “Emporkömmling” über keine gewachsene Fanbasis verfügt, weiß auch Haas. “Wolfsberg ist in Kärnten alleine, wir haben hier noch Red Bull Salzburg. Aber unser großes Vorbild ist ohnehin Ried.”

Quelle: salzburg24.at

Die wichtigsten 48 Stunden der Saison

Kaum zum Verschnaufen kommen Austria Salzburg, St. Johann und Eugendorf zu Ostern. Am Montag könnten als Belohnung für die Mühen schon Vorentscheidungen gefallen sein.

Zwei Spiele in zwei Tagen sind für Amateurfußballer keine einfache Aufgabe. Für Austria Salzburg, St. Johann und Eugendorf steht eine Doppelrunde in nur 48 Stunden an. Wer mit dieser Belastung am besten klarkommt, könnte für eine Vorentscheidung in der Tabelle sorgen.

Miroslav Polak bleibt Realist. Sicher könne der Vorsprung auf Wattens am Ostermontag schon in Richtung Liga-Vorentscheidung deuten, aber: „Es könnte auch umgekehrt sein.“ Die Begegnungen gegen Bregenz (heute, Samstag, 16) und am Montag bei Höchst betrachtet er nicht im Paket: „Unser Fokus gilt erst einmal ganz dem Spiel gegen Bregenz, dann schauen wir weiter.“

Gar nicht anfreunden kann sich mit dem Osterprogramm Franz Aigner. Seine St. Johanner haben es mit der Auslosung aber auch am schlechtesten getroffen: Erst steht eine lange Auswärtsreise zu den Altach Amateuren (heute, Samstag, 14.30) bevor, ehe am Montag (16) auf eigener Anlage der Tabellenzweite Wattens wartet. „Dass der Fußballverband auch noch den Landescup in dieser Woche angesetzt hat, ist ein Wahnsinn“, sagt Aigner. Dazu kommt eine ohnedies prekäre Personalsituation. Am Sonntag werden jedenfalls zwischen Eiersuche und Ostermahl Masseurtermine eingeschoben.

Genau umgekehrt sieht der Plan für Eugendorf aus: Die Fötschl-Elf fordert heute (16) die Innsbruck-Amateure und begibt sich am Montag auf Vorarlberg-Reise. Das Ziel heißt Bregenz, Punkte gegen den direkten Abstiegskonkurrenten wären doppelt wertvoll.

Quelle: S/N

Hübl rettete einen Punkt

Zwei Kopfballtore des eingewechselten Christoph Hübl retteten Neumarkt am Freitagabend in der Westliga gegen Dornbirn einen Punkt. Beim 2:2 (0:2) war die Hajek-Elf gegen den Vorletzten durch zwei Foulelfer (33., 43.) in Rückstand geraten. Beide Male war Leo Ettlmayr der Übeltäter gewesen. Den zweiten Penalty wehrte Torhüter David Schartner zwar ab, aber Kirchmann traf im Nachschuss.

Nach Seitenwechsel folgte die erwartete Daueroffensive. Der für Ettlmayr eingewechselte Hübl war nach dem Anschlusstor (59.) schließlich in der 94. Minute zum Ausgleich erneut zur Stelle.

Seekirchen musste beim 2:2 (1:1) gegen Kufstein trotz numerischer Überlegenheit den Ausgleich in der 90. Minute hinnehmen. Taferner (40./Elfmeter nach Torraub-Foul von Goalie Stöckl) und Kreuzwirth (74.) trafen für die Gastgeber.

Ohne Chance war Wals-Grünau in Wattens. Beim 1:5 (0:2) gegen den schärfsten Austria Verfolger verzeichnete nur Pascal Ortner (59.) mit einem schönen Freistoßtor zum 1:3 ein kleines Erfolgserlebnis.

Quelle: S/N

Freitag, 18. April 2014

Austria hält Wals-Grünau die Daumen +++ Anif feierte ersten Frühjahrssieg

Zu Ostern kommt’s wie immer knüppeldick: Nachdem die meisten Salzburger Westliga-Kicker erst vorgestern bzw. gestern im Landescup-Einsatz waren, folgt nun die traditionelle Feiertags Doppelrunde.

Am lockersten sieht das Gerhard Stöger, sportlicher Leiter von Tabellenführer Austria Salzburg, der zur Mehrfach-Belastung meint: „Wir wissen das nicht erst seit gestern – April und Mai sind jedes Jahr die intensivste Zeit. Und die Spieler finden’s super, weil sie mehr spielen und weniger trainieren.” Seine Violetten haben morgen ab 16 Uhr Bregenz zu Gast und reisen am Montag nach Höchst. „Das Ziel ist das Punkte-Maximum”, betont Stöger.

Auf Verfolger Wattens will man beim Tabellenführer nicht zu sehr achten, sieben Zähler Vorsprung plus Tordifferenz sind ein beruhigendes Polster. Dennoch würde es den Austria Sportchef natürlich nicht stören, wenn Schusslicht Wals-Grünau heute Punkte aus Tirol entführen würde. „Und das ist nicht unmöglich, denn daheim waren sie schon ganz knapp dran”, erinnert Stöger an das 1:3 im Herbst. Und wenn’s bei der nach Verlustpunkten besten Heimmannschaft der Liga nicht klappt, dann wenigstens am Montag (16.00) im Sechs-Punkte-Spiel gegen Hard, denn nach zwei Siegen in Folge lautet das Motto bei den Walsern ganz klar: „Land in Sicht!”

Derby-Schlager in Seekirchen
Die meiste Zeit zum Ostereier suchen – weil die wenigsten Reise- Kilometer – haben Neumarkt und der SVS. Beiden stehen heute (jeweils 19 Uhr) Heimspiele ins Haus. Und am Montag trifft man sich in Seekirchen zum Derby-Kracher. Daran will man allerdings hüben wie drüben noch keine Gedanken verschwenden. „Erst gilt mal Dornbirn die volle Konzentration”, unterstreicht der Neumarkter Feldherr Hans Hanjek, der gegen den Vorletzten nichts von einem Pflichtsieg wissen will, „denn von den Namen her sind die auf Augenhöhe mit uns.” Zudem dürften Jonjic und Gottfried in beiden Partien fehlen, während Hübl gestern nach überstandener Krankheit erstmals wieder trainiert hat.

Sein Seekirchner Kollege Miroslav Bojceski muss gegen Kufstein auf den gesperrten Federer verzichten, will aber dennoch Revanche für die herbstliche Auswärtspleite nehmen. Und das am besten gleich doppelt, denn auch die Partie im September in Neumarkt ging mit 2:4 verloren.

Das von den Gegnern her härteste Programm hat St. Johann: Morgen steht das Auswärtsspiel bei den fünftplatzierten Altach Amateuren auf dem Programm, am Montag der Heimschlager gegen Wattens. Ebenfalls richtungsweisend wird das Osterwochenende für Eugendorf, das nach dem Heimspiel gegen die Innsbruck-Fohlen (morgen, 14.30) am Montag in Bregenz ran muss. Bei den Flachgauern ist die Stimmung nach dem 5:3 in Anif bestens, „aber wir müssen weiter Punkte sammeln”, mahnt Trainer Andreas Fötschl.

Die Anifer rehabiltierten sich für diese Pleite gestern mit einem verdienten 2:1 (1:1) in Schwaz. Löw (Freistoß) und Hasanovic trafen für die Gäste, Reiter verwertete die einzige echte Chance der Schwazer per Elfer. „Das war ganz wichtig für die Moral”, freute sich Alex Schriebl, der mit seiner Truppe am Montag Dornbirn empfängt, nach seinem ersten Sieg als Trainer.

Quelle: SVZ

Bauer nicht mehr auf der Bank +++ Hallein will im Derby nachlegen

Die Grödig Amateure haben es unter der Woche verabsäumt, ihre Führung in der Salzburger Liga auszubauen. Nach der 2:4-Pleite beim SAK trennen die zweite Garde des Fußball-Bundesligisten weiterhin nur zwei Punkte (und eine um elf Treffer bessere Tordifferenz) vor den zweitplatzierten Saalfeldenern.

Im morgigen Heimspiel gegen Hallwang wollen die Grödiger nun rasch wieder auf die Siegerstraße zurückkehren, haben doch die Pinzgauer mit Anthering das Liga Schlusslicht zu Gast. Bei Hallwang hat die Ankündigung von Trainer Josef Bauer und dem sportlichen Leiter Johann Lohner, den Verein im Sommer zu verlassen, für solche Unruhe gesorgt, dass der Coach schon am Samstag nicht mehr auf der Bank sitzen wird. „Dabei habe ich am Dienstag noch Grödig beobachtet”, erklärt Bauer, der den Mannschaftsrat bereits frühzeitig über seine Abwanderungspläne informiert hatte und gestern Abend endgültig den Schlussstrich zog. „Meine Jungs werden gegen Grödig aber trotzdem mit breiter Brust auflaufen”, ist sich der Trainer nach zuletzt vier Siegen in Folge sicher.

Wie die Grödiger hat auch Saalfelden unter der Woche eine Niederlage verkraften müssen. Im Cup-Match gegen Westligist Seekirchen musste man sich nach einer heißen Schlussphase allerdings erst im Elferschießen geschlagen geben. Gegen Anthering hat man nun aber wieder die Favoritenrolle inne.

Im Tennengau-Duell zwischen Kuchl und den Gästen vom FC Hallein gibt es dagegen (nicht nur aufgrund der eigenen Derby-Gesetze) keinen klaren Sieganwärter. So liegen die Hausherren zwar in der Tabelle zehn Punkte und vier Plätze vor dem Lokalrivalen auf Rang sechs, allerdings hat man seit dem 1:0-Sieg zum Frühjahsauftakt gegen Saalfelden nur mehr einen Punkt eingefahren. Dagegen hat Hallein nach vier Niederlagen in Folge zuletzt mit einem 1:0 über Altenmarkt wieder etwas Selbstvertrauen getankt. „Das sollte uns endlich wieder mehr Sicherheit im Spiel geben”, hofft Hallein-Coach Haris Huremagic, dass „wir im Derby noch eins drauflegen”.

Quelle: SVZ