Sonntag, 29. März 2015

Grödig Fohlen ausgebremst

Anif marschiert weiter ungebremst in Richtung Westliga! Samstag schoss die Hofer Truppe Hallwang 5:1 vom Platz. Eyüp Erdogan scorte auch im dritten Frühjahrsspiel der Salzburger Liga, wie er traf der eingewechselte Philipp Scherz im Doppelpack - Letzterer erstmals wieder seit 13. September.

Der Vorsprung auf Wals-Grünau beträgt so weiter 13 Punkte, jener auf Altenmarkt bereit 15 - die Pongauer mussten sich gegen Bramberg mit 1:1 begnügen. Grödigs Fohlen konnten ihre Chance ersatzgeschwächt nicht nützen, ließen mit 1:2 die Punkte in Hallein liegen. "Unser erster Sieg auf der neuen Sportanlage in Gamp", strahlte FC Hallein Coach Michi Kalhammer. Der sein Team beruhigende acht Zähler über dem "Strich" weiß.

Die unmittelbare Konkurrenz schlief ebenfalls nicht: Zells 3:1 in Henndorf stieß das Liga Schlusslicht noch tiefer in den Abstiegskampf. Aber auch Berndorf schrieb fett an, sorgte mit dem 2:1 daheim über Bergheim für eine faustdicke Überraschung. Nach Corner von Daniel Munter nickte Hannes Haberl im zweiten Versuch zum Sieg ein. Im ersten hatte Goalie Thomas Lindner den Ball mit Reflex über die Latte gefaustet.

Quelle: Kronen Zeitung

"Zirkus" Bingöl brachte Andersen zum lachen

Die Austria eröffnete gestern die Heimspiel-Saison im Westliga Frühjahr. Bingöl präsentierte sich dabei als "Artist". Der Vorsprung auf Titelrivale Wattens (4:1 in St. Johann) beträgt weiterhin sechs Zähler. Von den übrigen Salzburgern schrieb sonst nur noch Eugendorf an.


Das Plansoll erfüllt hat die Austria im ersten Frühjahrsheimspiel gegen Neumarkt. Erst war das Derby auf unwegsamen Terrain zerfahren. Dann verwertete Öbster ein Mayer Zuspiel durch die Beine von Neumarkt Keeper Schartner zur Führung, war der violette Knoten geplatzt. Bingöl "gaberlte" sich zweimal an Leitner vorbei, zog volley ab: ein Traumtor ins Kreuzeck! Nach der Pause krönte Zirnitzer mit dem 3:0 seine engagierte Leistung, Bingöl sorgte für den 4:0 Endstand. "Spielerisch war nicht alles gut, aber ich bin zufrieden. Bingöls Tor zum 2:0 war wie im Zirkus", lachte Austria Trainer Andersen, freute sich über das "Zu Null" gegen die personell geschwächten Gäste.


Eine Überraschung verpasst hat indes St. Johann. Trotz starker erster Halbzeit, das 0:1 fiel erst in Minute 45, gab's gegen Wattens schlussendlich nichts zu "ernten". Aufgrund des Tiroler 4:1 beträgt der Vorsprung der Austria auf Wattens weiterhin sechs Zähler. "Bei 0:1 hatte Krimbacher eine gute Chance, die haben wir nicht nützen können, dann hat Wattens gut herausgekontert", analysiert Pongau Trainer Franz Aigner.


Mit der Null zufrieden war Eugendorfs Coach Fötschl:"Das war auch die Zielsetzung!" Durch die Ausfälle von Finder (Knöchelverletzung), Krainz und Mair fehlte es an Offensivpower, die auch der glücklose Kopleder (Stangenschuss) nicht kompensieren konnte. 







Ebenfalls ohne Tor blieben Seekirchen beim 0:1 gegen Altach Amateure und FC Pinzgau, der nach 79 Minuten in Unterzahl gegen Kitzbühel, laut Trainer Fürstaller als besseres Team - 0:3 verlor.

Quelle: Kronen Zeitung

Samstag, 28. März 2015

EM-Quali: Österreich feiert 5:0-Schützenfest gegen Liechtenstein

Das österreichische Fußball-Nationalteam hat seine Pflicht in der EM Qualifikation am Freitag souverän erfüllt. Die Österreicher setzten sich nach einer konzentrierten Leistung in Liechtenstein 5:0 (2:0) durch und führen in Qualifikationsgruppe G weiter vier Punkte vor Schweden.

Nationalteam auf Erfolgswelle
Das ÖFB-Team war in Vaduz die klar bessere Mannschaft. Alaba durfte es sich sogar erlauben, einen Elfmeter zu verschießen (33.). Die Österreicher haben bereits vier Pflichtspiele in Folge gewonnen. Das ist ihnen zuletzt in der erfolgreichen Qualifikation für die WM 1998 in Frankreich gelungen. Im laufenden Bewerb ist das Team von Marcel Koller weiter ungeschlagen.

Bulle Hinteregger in Startelf
Koller setzte auf seine erwartete Startformation mit Australien-Legionär Janko als Solospitze. Einziger in der heimischen Bundesliga tätiger Kicker war Martin Hinteregger von Red Bull Salzburg. Die Mehrheit der 6.127 Zuschauern im ausverkauften Rheinpark Stadion war im Lager der Österreicher – und durfte auch bald jubeln.

Österreich konzentriert vor dem Tor
Die ÖFB-Auswahl war zwar nicht überragend ins Spiel gestartet, zeigte im Abschluss aber die geforderte Konzentration. Harnik nutzte nach einem Doppelpass mit Junuzovic die erste Großchance. Junuzovic hatte ihm den Ball sehenswert mit der Ferse serviert. Keine zwei Minuten später öffnete Alaba das Spiel erneut mit einem langen Pass auf Arnautovic. Dessen Querpass verwertete Janko zu seinem 19. Länderspieltor. Einen Kopfball nach Flanke von Kapitän Christian Fuchs setzte Harnik über das Tor (25.).

Alaba verballert Elfmeter
Als Liechtenstein-Keeper Peter Jehle ungestüm mit den Beinen voraus Junuzovic zu Fall brachte, gab es Elfmeter. Alaba nahm das Geschenk aber entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit nicht an. Der Bayern Star, der bis dahin im ÖFB-Dress vier von vier Elfmetern verwertet hatte, schoss den Ball links am Tor vorbei. Kurz darauf klärte Jehle vor Janko (34.), ein Schlenzer von Junuzovic ging knapp daneben (45.).

Liechtenstein fast mit Anschluss
Der Unterschied zwischen den Nummern 123 (Liechtenstein) und 23 der Weltrangliste war auch nach Seitenwechsel zu sehen. Für eine kleine Schrecksekunde sorgte ein Eckball von Franz Burgmeier, der an Freund und Feind, ÖFB-Torhüter Robert Almer und der Stange vorbei ging (58.). Im Gegenzug holte Alaba versäumtes nach, traf aus über 20 Metern perfekt ins linke Eck – sein neuntes Länderspieltor, das dritte in der laufenden Qualifikation.

Sabitzer und Djuricin beleben Spiel
Sehenswert auch der vierte Treffer von Junuzovic: Der eingewechselte Marcel Sabitzer setzte Janko ein, dessen Kopfballvorlage versenkte der Spielmacher von Werder Bremen. In der Schlussviertelstunde kam auch noch Salzburg-Stürmer Marco Djuricin zu seinem Debüt im ÖFB-Team (77.). Liechtenstein verzeichnete durch Nicolas Hasler einen Stangenschuss (79.). Im Finish machte auch noch Arnautovic sein Tor, der zuvor zwei gute Gelegenheiten ausgelassen hatte (62., 75.). Der England-Legionär traf nach Kopfball-Vorlage von Sabitzer. Es war sein erster Treffer im ÖFB-Team seit Juni 2012.

So erfolgreich ist das Nationalteam
Das ÖFB-Team hat nicht nur vier Auswärtspartien in Folge gewonnen, sondern auch in den vergangenen 13 Länderspielen immer zumindest ein Tor erzielt. Das ist die längste diesbezügliche Serie seit den 1950er Jahren. Fortgesetzt werden soll sie am Dienstag in einem Testspiel in Wien gegen Bosnien Herzegowina. In der EM-Qualifikation geht es am 14. Juni mit einem Auswärtsspiel in Moskau gegen Russland weiter.

Quelle: salzburg24.at

Freitag, 27. März 2015

ÖFB-Team kämpft gegen Liechtenstein um EM 2016

Der Kampf um die Europameisterschaft 2016 geht weiter! Mit einem Sieg gegen Liechtenstein in Vaduz am Freitag (20.45 Uhr) könnte sich die österreichische Fußballnationalmannschaft vor den Verfolgern in der Gruppe G absetzen. Dafür bedarf es laut Teamchef Marcel Koller aber einer hoch konzentrierten Leistung.

Vor allem in punkto Chancenauswertung müsse die ÖFB-Auswahl hellwach sein, forderte der Schweizer. “Wichtig ist, dass wir die Chancen, die wir bekommen, gleich verwerten.” Ansonsten könnte den Österreichern gegen tief stehende Liechtensteiner die Zeit davonlaufen. “Sie werden kompakt verteidigen, gut verschieben und auch bei 0:1 nicht aufmachen, sondern ihr Glück bei Standard-Situationen und Kontern versuchen”, vermutete Koller.

“Einstellung, Konsequenz, Konzentration und Geduld”
Das Wort “Pflichtsieg” wollte der Teamchef nicht in den Mund nehmen. Dafür sprach der Schweizer über “Einstellung, Konsequenz, Konzentration und Geduld” – seiner Meinung nach die entscheidenden Faktoren für einen Sieg gegen die Nummer 123 der FIFA-Weltrangliste. Trotz der klaren Favoritenrolle werde seine Mannschaft den Gegner nicht unterschätzen, beteuerte Koller. “Die Spieler sind fokussiert. Die Stimmung ist gut, aber nicht überheblich. Sie glauben nicht, dass sie locker drei Punkte holen werden.”
Martin Harnik: “Das Spiel gegen den Liechtensteiner Fussballverband wird eine harte Nuss!”
Posted by Das Nationalteam on Mittwoch, 25. März 2015

Koller will offensives Spiel gegen Liechtenstein
Der 54-Jährige absolvierte mit David Alaba und Co. in den vergangenen vier Tagen sieben Einheiten auf dem Platz, in denen vor allem Regeneration und Taktik im Vordergrund standen. Dazu gab es für die Spieler intensives Videostudium des Gegners. Die Spielweise der Liechtensteiner ist nun hinlänglich bekannt, allerdings werde man sich vor allem auf die eigenen Stärken fokussieren. “Wir müssen versuchen, unser Spiel zu spielen – kurze Ballkontakte und viel Bewegung”, betonte Koller.

Salzburger Ilsanker noch angeschlagen
Sollte es auf spielerische Weise nicht gelingen, den Gegner auszuhebeln, bliebe im Finish noch das “Notfallpaket”, wie es Koller nannte. In diesem Fall könnte man mit langen Bällen nach vorne agieren. “Aber ich denke nicht, dass so etwas in diesem Spiel gut wäre, weil dann der Ball oft beim Gegner oder im Out ist”, erklärte der Nationaltrainer, der in Vaduz wohl auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Lediglich Stefan Ilsanker (Red Bull Salzburg) und Veli Kavlak (Besiktas Istanbul) haben mit kleinen Blessuren zu kämpfen, dürften aber rechtzeitig fit werden.

Ungeschlagene Österreicher in Vaduz
Die Österreicher sind in der EM-Qualifikation noch ungeschlagen, stehen bei drei Siegen und einem Unentschieden. In ihren jüngsten zwölf Länderspielen gelang dem Nationalteam immer ein Tor. Von diesen Statistiken hält Koller jedoch relativ wenig. “Ich mache mir nicht Gedanken darüber, ob wir viermal hintereinander gewonnen haben, sondern dass wir gegen Liechtenstein drei Punkte holen”, meinte Koller. Sein Team wird im Rheinpark Stadion in Vaduz von zahlreichen Fans unterstützt – einige von ihnen kauften sogar das komplette Abo für alle Liechtenstein-Heimspiele in der EM-Qualifikation, nur um beim Match gegen Österreich dabei sein zu können. “Darüber freuen wir uns, und das bedeutet für uns auch die Pflicht, 90 Minuten lang Vollgas zu geben”, sagte Koller.

Quelle: salzburg24.at

Salzburger Liga 14/15: Vorschau Runde 19

Bereits am Freitag stehen in der 19. Runde der Salzburger Liga zwei Partien auf dem Programm: Der SAK fordert Grünau, im Tennengau-Derby stehen sich Puch und Kuchl gegenüber. Tabellenführer Anif bekommt es mit Hallwang zu tun und geht als klarer Favorit in die Partie. Henndorf hofft im Keller-Duell gegen Zell am See auf den zweiten Saisonsieg.


FC Puch - SV Kuchl
Nicht aus den Startlöchern ist bisher Puch gekommen: Die Mannen von Trainer Robert Brandner verloren die ersten beiden Partien im Jahr 2015 und warten zudem auf den ersten Torerfolg im Frühjahr. Kuchl zeigte sich dagegen bisher stark: Auf den 2:0-Sieg in Henndorf folgte zwar eine 1:2 Pleite gegen Anif, die Leistung hat aber gestimmt. Die Gäste gehen als Favorit in die Partie und wollen mit einem Sieg weiterhin um den Vizemeistertitel mitspielen.


SAK 1914 - SV Wals-Grünau
Der SAK verlor letzte Woche bei den Grödig Amateuren mit 0:4 und findet sich derzeit auf einem Abstiegsplatz wieder. Leichter wird es für die Städter am Freitag nicht: Mit Wals-Grünau, das in der letzten Runde gegen Puch glatt mit 3:0 gewinnen konnte, kommt eine Topmannschaft nach Nonntal. Die letzten beiden Duelle gegen den SAK konnten die Walser für sich entscheiden.


SV Straßwalchen - ÖTSU Hallein
Straßwalchen kann mit dem Start in das Jahr 2015 nicht wirklich zufrieden sein: Zwei schwache Leistungen reichten bisher zu zwei Punkten. Ganz anders Union Hallein: Die Tennengauer zeigten sich bisher von ihrer besten Seite und holten bereits vier Punkte für den Klassenerhalt. Das Hinspiel konnte Union Hallein knapp mit 2:1 für sich entscheiden.


Union Henndorf - FC Zell am See
Das Kellerduell der Runde steigt in Henndorf: Das abgeschlagene Schlusslicht braucht dringend Punkte um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht komplett zu verlieren. Auch für Zell am See geht es um viel: Die Pinzgauer, die mit zwei Unentschieden in das Frühjahr gestartet sind, brauchen ebenfalls jeden Punkt gegen den Abstieg. Das Hinspiel konnte Zell am See knapp mit 3:2 für sich entscheiden.


USV 1960 Berndorf - FC Bergheim
Von der Papierform geht Bergheim als klarer Favorit in das Derby in Berndorf. Doch aufgepasst: Die Mannen von Trainer Michael Schwaiger holten im Jahr 2015 aus zwei Spielen vier Punkte und verließen letzte Woche die Abstiegsplätze. Bergheim hat dagegen im Jahr 2015 erst einen Zähler auf dem Konto. Im Hinspiel sahen die Zuschauer keine Tore.


USK Anif - UFC SV Hallwang
Nach dem 0:0 im Derby gegen Henndorf zeigte sich Hallwang-Trainer Hannes Bruncic angriffslustig: "Gegen Anif gelingt uns eine Überraschung." Geht es nach der aktuellen Form, dann kann man nur schwer an eine Sensation glauben. Hallwang präsentiert sich im Jahr 2015 bisher alles andere als stark, Anif marschiert dagegen mit großen Schritten Richtung Regionalliga. Das Hinspiel konnte Anif mit 2:1 für sich entscheiden.


FC Hallein 04 - SV Grödig Amateure
Die Gödig Amateure sind derzeit in Topform: Nach einigen Transfers im Winter holte man aus den ersten beiden Spielen im Jahr 2015 sechs Punkte. Der FC Hallein hat dagegen erst einen Frühjahrs-Zähler auf dem Konto und braucht dringend Punkte um nicht in die Abstiegszone zu rutschen. Im Hinspiel konnten die Tennengauer überraschen und in Grödig mit 3:1 gewinnen.


UFC Altenmarkt - TSU Bramberg
Bramberg konnte letzte Woche gegen den FC Hallein einen wichtigen Sieg feiern und fährt trotz einigen Ausfällen mit viel Selbstvertrauen nach Altenmarkt. Die Pongauer warten im Jahr 2015 noch auf den ersten Sieg. Das Hinspiel konnte Altenmarkt mit 1:0 für sich entscheiden und auch dieses Mal geht man als Favorit in die Partie.

Quelle: ligaportal.at