Samstag, 25. April 2015

Stefan Ilsanker verlässt Salzburg im Sommer

Österreichs Fußball-Internationaler Stefan Ilsanker möchte Meister Salzburg im Sommer verlassen. Dies teilte der Mittelfeldspieler Red Bull Sportdirektor Ralf Rangnick mit, wie der Deutsche im Anschluss an das Ligaspiel gegen Ried (2:1) am Samstag verriet. Ilsanker könnte auch ein Thema bei Partnerverein RB Leipzig sein.

“Er hat mir mitgeteilt, dass er bereit ist, den nächsten Schritt in eine bessere Liga machen zu wollen. Da muss man jetzt abwarten, inwieweit Anfragen anderer Vereine kommen und dann eine Entscheidung treffen”, sagte Rangnick. Ilsanker sei jedoch auch für den deutschen Zweitligisten Leipzig “ein interessanter Spieler”.

Seit drei Jahren bei Salzburg
Der variabel einsetzbare Defensivspieler spielt seit 2012 für Salzburg und schaffte bei den Mozartstädten den Sprung ins ÖFB-Team (7 Einsätze). Bei Salzburg besitzt Ilsanker noch einen laufenden Vertrag bis Sommer 2018. Trainer Adi Hütter zeigte für den Wunsch des 25-Jährigen Verständnis. “Dass er mit seinem Alter noch etwas anderes machen will, muss man respektieren”, meinte Hütter.

Quelle: salzburg24.at

Red Bull Salzburg schlägt Ried mit 2:1

Tabellenführer Red Bull Salzburg hat am Weg zur Titelverteidigung in der Fußball-Bundesliga den nächsten Schritt getan. Der regierende Meister holte mit einem hart erkämpften 2:1 (2:0) gegen die sechstplatzierte SV Ried am Samstag den vierten Heimsieg in Serie.

Naby Keita (15.) und Jonatan Soriano mit seinem 27. Saisontor (40.) sorgten vor 9.700 Zuschauern in der Red-Bull-Arena für die 2:0 Pausenführung für die Elf von Trainer Adi Hütter. Der erst kurz davor eingewechselte Julius Perstaller machte die Partie mit dem Anschlusstreffer (72.) aber noch einmal spannend. Salzburg glückte die Generalprobe für das Cup-Halbfinale in Grödig am Dienstag (18.00 Uhr) mit etwas Zittern dennoch. Nach dem Auftaktspiel der 30. Runde baute Salzburg die Tabellenführung auf Verfolger Rapid damit vorerst auf neun Zähler aus.

Ried bringt Salzburg an Grenze
Dabei hatten es die vom ehemaligen Salzburger Co-Trainer Oliver Glasner bestens eingestellten Rieder den Hausherren nicht leicht gemacht.
Die im 3-5-2-System eingelaufenen Rieder brachten Salzburg schon in den ersten zehn Minuten in der Bredouille. Benno Schmitz rettete vor dem einschussbereiten Clemens Walch, Oliver Kragl prüfte kurz darauf Salzburgs Torhüter Peter Gulasci erstmals. Salzburg entkam dem Innviertler Pressing nur selten. Ein Soriano-Freistoß strich am Tor vorbei (13.), ehe nach der ersten gelungenen Kombination des Meisters das 1:0 fiel.

Keita bricht Bann, Soriano legt nach
Keita brachte Sabitzer ins Spiel, dessen Hereingabe der antrittsschnelle Mittelfeldspieler aus Guinea via Lattenunterkante im Tor versenkte. Für den seit Wochen in Hochform spielenden Keita war es der fünfte Saisontreffer, der fünfte im Frühjahr. Der 20-Jährige hatte danach auch beim 2:0 seine Füße im Spiel, als er Soriano mit einem idealen Pass in den freien Raum bediente.

Perstaller macht Partie spannend
In der zweiten Spielhälfte flaute die Partie ab. Salzburg schien nicht zu viel Kraft für die kommenden Aufgaben vergeuden zu wollen. Bei Ried kam in der 70. Minute schließlich Perstaller für Mittelfeldmann Michele Polverino. Der Angreifer war keine zwei Minuten im Spiel, als er von einem Zweikampf zwischen Thomalla und Ilsanker profitierte, alleine auf Gulasci zog und dem Ungarn keine Chance ließ.

Soriano hätte fast die beste Antwort gegeben, sein Schluss klatschte jedoch von der Stange ins Feld zurück (81.). In der 87. Minute fanden die Rieder sogar noch die Möglichkeit auf den Ausgleich vor, der zu schwach ausgefallene Schuss von Verteidiger Thomas Reifeltshammer war jedoch Beute von Gulasci. Salzburg ist gegen Ried damit seit zehn Ligaspielen ungeschlagen, die jüngsten acht endeten mit sieben Siegen der Mozartstädter.

Quelle: salzburg24.at

Mit Brandner unten weiter

Einen knackigen Spruch hat Michi Brandner immer auf der Lippe. Für das Match des abgeschlagenen Schlusslichts beim Fast-Meister (einziger Ausfall der gesperrte Dukic) heißt seine Devise für heute: "Totgesagte leben länger." Nachsatz: "Schließlich hab ich als Trainer noch nie gegen Anif verloren.

Aber Grödig im Westliga-Herbst 2009 lässt sich eben nicht mit Henndorf jetzt vergleichen. Das ist Brandner natürlich bewusst: "Realistisch betrachtet sind wir abgestiegen. Wir brauchen uns also keinen Druck zu machen."

Jetzt geht es vorrangig darum, das Team für die Saison in der 1. Landesliga auf gesunde Füße zu stellen. Will heißen: Brandner bleibt nach dem Abstieg an Bord. "Weil ich mehr Zeit benötige, um etwas zu bewirken." Erste Gespräche mit den aktuellen Spielern hat es bereits gegeben. "Allesamt doch recht positiv. Keiner hat ddeponiert weg zu gehen, nur drei Spieler haben Angebote, die überlegen es sich noch."

Ganze zehn Punkte näher am Strich, der den Überlebenskampf markiert, ist Zell am See heute beim unberechenbaren FC Hallein gefordert. Die Salinenstädter mussten sich in der Vorwoche nach Siegen gegen drei Topclubs mit einem auch spielerisch mageren 1:1 in Hallwang zufrieden gegen, die Bergstädter fielen gegen den SAK 2:4 um. 

Für die Nonntaler war es das Startsignal zur Aufholjagd, der Sprung hoch auf Platz 13 nach dem 4:3 in Kuchl am Dienstag der Lohn für den zweiten Sieg in Folge. Den Trend gegen Bergheim fortzusetzen ist gar nicht unrealistisch - für die auf Rang acht abgestürzte Hauptmann-Truppe verlief das Frühjahr mit nur einen Zähler aus sechs Partien bisher suboptimal. Der letzte Sieg datiert gar vom 25. Oktober!

Quelle: Kronen Zeitung

Ist Union Hallein unschlagbar?


Union Hallein ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Salzburger Liga: Die Tennengauer sind im Frühjahr noch ungeschlagen und mausern sich schön langsam vom Abstiegskandidaten zu einer Spitzenmannschaft.

Als Sechster fehlen derzeit nur fünf Punkte auf den Dritten Altenmarkt. "Nur eine Momentaufnahme, nach oben schauen wir nicht", bleibt Halleins Sportlicher Leiter David König auf dem Boden der Realität. Auf diesen könnte die Mannschaft heute bei Grödigs Amateuren zurückkommen. "Trotz unserer Serie gehen wir als Außenseiter in die Partie. Aber die Truppe wird, wie schon in den letzten Wochen, kämpfen bis zum Umfallen und dann sehen wir, was rauskommt", erklärt König, der mit Stefan Angerer, der im Winter vom Co- zum Chef-Trainer aufstieg, einen Glücksgriff machte.

Quelle: S/N

Red Bull Salzburg kämpft gegen Ried um vierten Heimsieg in Serie


Eine Woche nach dem 6:0-Schützenfest gegen Wiener Neustadt möchte Fußball-Bundesliga-Spitzenreiter Red Bull Salzburg am Samstagnachmittag gegen die SV Ried den nächsten Schritt Richtung erfolgreiche Titelverteidigung machen.

“Wir wollen den vierten Heimsieg in Folge einfahren”, bekräftigte Trainer Adi Hütter, dass auch diesmal drei Punkte eingeplant sind.

Hütter: “Mache ich mir keine Sorgen”
“Wenn die Mannschaft so spielt, wie sie trainiert hat, mache ich mir keine Sorgen darum. Wir müssen die Konzentration hochhalten, beständig die Leistung abrufen und so spielen wie zuletzt. Ich kann im Prinzip fast aus dem Vollen schöpfen, das ist immer angenehm”, erklärte der Vorarlberger, dessen Mannschaft dann am Dienstag als Titelverteidiger im Cup-Halbfinale beim SV Grödig gastiert.

“Habe eine richtig geile Mannschaft”
Doch vorerst gilt der Fokus ganz dem Heimspiel gegen Ried, damit der Vorsprung auf den ersten Verfolger Rapid auch nach der 30. Runde zumindest sechs Punkte beträgt. “Ich habe eine richtig geile Mannschaft, die sehr hungrig auf Titel ist. Ich bin überzeugt, dass sie auch in den restlichen Spielen noch an ihre Leistungsgrenze gehen wird”, betonte Hütter.

Hütter warnt vor SV Ried
Den Gegner hat der 45-Jährige bereits genau analysiert: “Sie sind sehr stark auf die zweiten Bälle unterwegs. Sie versuchen nach vorne zu verteidigen, spielen ein gutes Pressing. Das haben wir bereits in Ried und daheim zu spüren bekommen. Wir haben aber die Möglichkeiten, um eine zweikampfstarke, bissige Mannschaft in die Knie zu zwingen.”

Berisha: “Wir haben viel Power im Team”
Der nach seiner Kreuzbandverletzung immer besser in Form kommende norwegische Teamspieler Valon Berisha ist ebenfalls felsenfest vom Sieg überzeugt. “Gegen Ried wollen wir so auftreten wie schon gegen Wiener Neustadt. Wir haben viel Power im Team und die Stimmung ist gut. Ich möchte natürlich wieder ein Tor schießen, aber vor allem nach vorne einen großen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind”, sagte der 22-jährige Offensivspieler.

Ried mit schwachen Aufritten in Salzburg
Der Tabellensechste Ried ist gegen Salzburg bereits seit neun Spielen en suite und in der Red-Bull-Ära auswärts (6 Remis, 13 Niederlagen) überhaupt noch sieglos, will aber trotzdem für eine Überraschung sorgen. “Wir haben nichts zu verlieren, das ist unsere Chance”, meinte Ried-Verteidiger Stefan Lainer, der weiß, dass vor allem in der Defensive Schwerstarbeit wartet. “Hinten müssen wir wieder kompakt stehen, unsere Verteidigungstaktik konsequent durchziehen. Dann ist es auch für Salzburg schwer, uns ein Tor zu machen.”

Glasner will Punkt mitnehmen
Sein Trainer Oliver Glasner sprach zwar von einer “schwierigen Aufgabe”, ist aber gleichzeitig überzeugt, dass “ein Punkt auf jeden Fall im Bereich des Machbaren ist. Im Herbst waren wir in Salzburg bis zur 84. Minute mit dabei. Damals haben auch Alan und Kampl noch gespielt”, erinnerte der frühere Salzburg Co Trainer an die überwiegend gute Vorstellung seiner Mannschaft beim bisher letzten Gastspiel bei den “Bullen”. Diese siegten damals dank starkem Finish noch 4:2, mussten sich zuletzt am 22. Februar in Ried aber mit einem 2:2 begnügen.

Quelle: salzburg24.at