Donnerstag, 21. August 2014

Salzburger Liga 14/15: Vorschau Runde 4

Mit dem Tennengau-Derby zwischen Kuchl und Puch wird am Freitag die vierte Runde der Salzburger Liga eröffnet. Am Samstag ist Tabellenführer Altenmarkt in Bramberg, das den Nachtrag gegen den SAK mit 3:0 gewinnen konnte, gefordert. Aufsteiger Union Hallein hofft im Heimspiel gegen Straßwalchen auf den ersten Saisonsieg.

SV Kuchl - FC Puch
Beide Mannschaften mussten in der letzten Runde Niederlagen hinnehmen: Kuchl verlor das Spitzenspiel gegen Anif mit 1:4 und ist die Tabellenführung wieder los. Puch verlor gegen Grünau mit 1:2 und hält derzeit bei drei Punkten. Die letzten beiden Duelle mit Puch konnte Kuchl für sich entscheiden und auch dieses Mal geht die Heim Elf als Favorit in die Partie.

FC Zell am See - Union Henndorf
Zell am See musste unter der Woche beim 2:3 gegen Bergheim einen herben Tiefschlag hinnehmen: Goalie Julian Eder verletzte sich schwer und wird lange fehlen. Trotzdem wartet am Samstag bereits die Partie gegen Henndorf. Die Wallerseer haben noch keinen Punkt auf dem Konto und präsentieren sich vor allem in der Defensive alles andere als sattelfest. Das letzte Duell dieser beiden Mannschaften endete 1:1.

ÖTSU Hallein - SV Straßwalchen
Aufsteiger Union Hallein wartet noch immer auf den ersten Sieg. Im Heimspiel gegen Straßwalchen soll es soweit sein. Diese beiden Mannschaften standen sich zuletzt im Jahr 2008 im Landescup gegenüber, damals gewannen die Tennengauer mit 1:0. Straßwalchen konnte bisher noch nicht überzeugen und geht als leichter Außenseiter in die Partie.

SV Wals-Grünau - SAK 1914
Wals-Grünau konnte in den ersten drei Partien zwar nicht wirklich überzeugen, hat aber neun Punkte auf dem Konto. Nun wartet das Heimspiel gegen den SAK. Die Städter verloren am Mittwoch den Nachtrag in Bramberg mit 0:3 und haben erst einen Punkt auf dem Konto. Das letzte Duell konnte Wals-Grünau mit 2:0 gewinnen. Und auch am Samstag sind die Walser klarer Favorit.

SV Grödig Amateure - FC Erdal Hallein 04
Die Grödig Amateure zeigten sich zuletzt von der Auftaktniederlage gegen Anif gut erholt und holten aus den letzten beiden Spielen sechs Punkte. Nun wartet der FC Hallein: Die Tennengauer haben derzeit zwei Zähler auf dem Konto. Vor allem in der Defensive müssen sich die Halleiner steigern, ansonsten ist bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten nichts zu holen.

FC Bergheim - USV 1960 Berndorf
Bergheim hat nach drei Runden bereits neun Punkte auf dem Konto und ist auch gegen Berndorf, das bisher noch keinen Zähler auf der Habenseite hat, klarer Favorit. Das letzte Duell konnte Berndorf in Bergheim aber mit 3:2 gewinnen. Dieses Mal wäre alles ander als ein klarer Heimsieg aber eine Sensation.

UFC SV Hallwang - USK Anif
Lange musste Hannes Bruncic auf den ersten Sieg als Hallwang Trainer warten, nun konnte er bereis zweimal in Serie jubeln. Amk Samstag wartet mit Anif aber ein harter Brocken: Der Absteiger hat zwar ebenfalls "erst" sechs Punkte auf dem Konto, aber die Mannen von Trainer Thomas Hofer haben sich bisher von ihrer besten Seite präsentiert.




TSU Bramberg - UFC Altenmarkt
Tabellenführer Altenmarkt bekommt es in Runde vier mit Bramberg zu tun. Die Pinzgauer besiegten unter der Woche den SAK mit 3:0 und konnten den ersten Saisonsieg feiern. Die letzten beiden Duelle dieser beiden Mannschaften endeten Unentschieden. Dieses Mal gehen die Pongauer aber als leichter Favorit in die Partie.

Quelle: ligaportal.at

Regionalliga West 14/15: Vorschau Runde 6

Tabellenführer Austria Salzburg muss in der sechsten Runde der Regionalliga West im Westderby bei den Wacker Innsbruck Amateuren antreten. Im Salzburg-Derby stehen sich Eugendorf, das derzeit sensationell auf dem zweiten Platz liegt, und Aufsteiger Saalfelden gegenüber. Auf den ersten Saisonsieg hofft St. Johann in Hard. Neumarkt muss zu Hause gegen Kufstein antreten.

TSV Neumarkt - FC Kufstein
Mit nur vier Punkten aus fünf Spielen ist Neumarkt in die neue Saison gestartet. Nun wartet Kufstein: Die Tiroler haben derzeit sieben Zähler auf dem Konto und konnten letzte Woche Selbstvertrauen tanken. Gegen die Altach Amateure konnnte man mit 2:0 gewinnen. Aus den letzten drei Duellen mit Kufstein konnte Neumarkt fünf Punkte holen. Und auch dieses Mal geht man als leichter Favorit in die Partie.

FC Wacker Innsbruck Amateure - SV Austria Salzburg
Derzeit stellt sich nicht die Frage, wer die Austria besiegen kann, sondern wer ihr das erste Gegentor "anhängen" kann. Die Violetten sind seit 450 Minuten ohne Gegentor. Nun wartet das kleine Westderby gegen die Wacker Innsbruck Amateure. Die letzten drei Duelle mit den Tirolern konnten die Violetten für sich entscheiden. Und auch dieses Mal geht der Tabellenführer als klarer Favorit in die Partie.

FC Hard - TSV St. Johann
Beide Mannschaften haben derzeit je vier Punkte auf dem Konto. Vor allem in St. Johann hat man sich klar mehr erwartet. Nach vier Unentschieden und einer Niederlage muss man nun in Hard antreten. Die letzten beiden Auswärtsspiele in Hard gingen verloren. Dieses Mal ist man heiß auf einen Dreier um die unteren Tabellenregionen verlassen zu können.

USC Eugendorf - FC Pinzgau Saalfelden
Im Salzburg-Derby stehen sich Eugendorf und Saalfelden gegenüber. Eugendorf ist derzeit die Sensations-Truppe der Liga: Die Flachgauer haben bereits zwölf Punkte auf dem Konto und stehen auf dem zweien Platz. Aufsteiger Saalfelden konnte letzte Woche den ersten Saisonsieg (4:1 gegen Hard) bejubeln und will auch Eugendorf ungeschlagen verlassen.

FC Bizau - SV Seekirchen
Seekirchen konnte in der letzten Runde das Wallersee-Derby gegen Neumarkt mit 3:2 für sich entscheiden und viel Selbstvertrauen tanken. Beim Aufsteiger Bizau, der derzeit vier Zähler auf dem Konto hat, müssen die Flachgauer aber auf Stammgoalie Matthew O'Connor (gesperrt) verzichten. Man darf gespannt sein, wie die Gäste auf dem kleinen Bizauer Platz zurechtkommen.

Quelle: ligaportal.at

Nachtragsspiele: Innerhofer zerlegt den SAK im Alleingang - Schock in Zell am See: Goalie Eder schwer verletzt

Zwei Nachtragsspiele standen am Mittwoch in der Salzburger Liga auf dem Programm: Die TSU Bramberg konnte zu Hause gegen den SAK 1914 einen 3:0-Sieg bejubeln. Mann des Tages war Goalgetter Martin Innerhofer, der gleich alle drei Tore erzielte. In der zweiten Partie konnte der FC Bergheim beim FC Zell am See mit 3:2 gewinnen. Bei den Pinzgauern rücke die Niederlage aber in den Hintergrund: Goalie Julian Eder verletzte sich schwer und wird lange fehlen.

FC Zell am See - FC Bergheim 2:3 (0:0)
Bergheim war in Zell am See von Beginn an die aktivere Mannschaft, die Führung konnten die Flachgauer aber erst in der 48. Minute bejubeln: Lucas Purkrabek schoss seine Mannen in Front. Nur vier Minuten später spielte sich eine folgenschwere Szene ab: Zell-Goalie Julian Eder rutschte auf einen Ball und verletzte sich ohne Fremdeinwirkung schwer. "Der rechte Knöchl und das Sprunggelenk sind gebrochen, zudem sind die Bänder alle ab", erklärt ein geschockter Zell Trainer Helmut Zaisberger. Bereits im verletzten "Zustand" verursachte Eder, in der gleichen Szene, noch einen Elfmeter: Markus Leitner verwandelte gegen Ersatzgoalie Senad Hamzic zum 2:0. Als Robi Kajic in der 64. Minute auf 1:2 verkürzen konnte, keimte nochmal Hoffnung bei den Heimischen auf. Doch Semir Zulic machte den Sack in der 81. Minute endgültig zu - 3:1. Der erneute Anschlusstreffer von Michael Piljanovic kam zu spät (95.). "Die Niederlage interessiert mich heute nicht. Mit geht es nur um unseren Tormann", so Zaisberger.

TSU Bramberg - SAK 1914 3:0 (1:0)
Beide Mannschaften standen vor dem Nachtrag noch ohne Sieg da. Dank Martin Innerhofer, der gleich alle drei Tore erzielte, und Goalie Hannes Leo, der eine starke Partie ablieferte und viele SAK-Chancen zunichte machte, konnte Bramberg nach 90 Minuten den ersten Dreier bejubeln. "Da wäre heute sicher etwas drinnen gewesen. Beide Seiten hatten gute Chancen, leider hat nur der Gegner die Tore gemacht", ärgert sich SAK-Obmann-Josef Penco nach der zweiten Saisonniederlage. Während Bramberg nach drei Runde bereits vier Punkte auf dem Konto hat, steht der SAK weiterhin bei einem Zähler. "Mit Start können wir natürlich nicht zufrieden sein, die Mannschaft muss sich sicher steigern", erklärt Penco.

Quelle: ligaportal.at

Mittwoch, 20. August 2014

Champions-League-Play-Off: Red Bull Salzburg besiegt Malmö 2:1

Nach einem 2:1-Hinspielsieg im Play-Off der UEFA Champions League, steht Red Bull Salzburg vor einem schweren Rückspiel in Malmö.

Das hätte die halbe Miete sein können. Red Bull Salzburg muss im Rückspiel (27.8., 20:45) in Malmö einen 2:1-Vorsprung verteidigen. Dann wäre der große Traum von der Champions League Gruppenphase endlich wahr. Tore von Fränky Schiemer (16.) und Jonatan Soriano (68.) öffneten die Tür zur Königsklasse. Ein dummer Fehler in der Schlussphase trübte den Heimsieg.

Pressing einmal hautnah erleben
Malmö-Trainer Age Hareide hat sich akribisch auf Salzburg vorbereitet. Er schickte dafür sogar seine Frau auf Urlaub. Er wisse alles über jeden Bullen, ließ er im Vorfeld verlauten. Wie es sich anfühlt, gegen das Salzburger Pressing zu spielen durften seine Spieler am Dienstag am eigenen Leib erfahren. Sein Gegenüber, Adi Hütter musste verletzungsbedingt auf die Stammspieler Alan und Martin Hinteregger verzichten. Sie wurden von Fränky Schiemer und Marcel Sabitzer würdig ersetzt.

Schiemer ist zur Stelle
Vor 29.110 Zuschauern erwischte Malmö den besseren Start und agierte – wie zu erwarten – mit langen, hohen Bällen. So überbrückten sie Salzburgs Pressing. Obwohl Kampl und Co. die ersten Schüsse auf das gegnerische Tor abfeuerten, war es Malmös Kapitän und Stürmerstar Markus Rosenberg, der in der 13. Minute aus kürzester Distanz plötzlich ungedeckt zum Schuss kam. Salzburg-Goalie Gulacsi parierte katzenhaft, um nur wenige Momente später selbst die Arme jubelnd in die Luft strecken zu können. Nach einem Eckball scheiterte erst noch Jonatan Soriano an der Latte, doch Hinteregger-Ersatz Schiemer reagierte sofort und drückte den Nachschuss (16.) über die Linie. Die Hütter-Elf nahm den Schwung des Führungstreffers mit und versuchte so ihr erfolgreich ihr Spiel aufzuziehen.

Aluminium-Hattrick
In der 29. Minute klingelte es erneut in der Bullen Arena. Allerdings schon wieder nur an der Latte des schwedischen Gehäuses, die Soriano bei seinem Freistoß traf. Malmö machte trotz des Rückstands nicht auf und stand weiterhin im kontrollierten 4-4-2-System, wobei es die beiden kompakt verschiebenden Viererketten den Salzburgern schwer machten. Wenn die Bullen durch die dichte schwedische Abwehr kamen, hatten sie jedes Mal Pech im Abschluss. Soriano machte seinen Aluminium-Hattrick in der 40. Minute perfekt. Der ein oder andere Zentimeter auf oder ab und Red Bull Salzburg wäre mit einem komfortablen 2:0 in die Halbzeitpause gegangen. So blieb es bei der 1:0-Führung.

Red Bull Salzburg baut auf Soriano
Die Bullen kamen motiviert aus der Kabine und durch Sabitzer (50.) und Ulmer (51.) zu den ersten guten Möglichkeiten im zweiten Abschnitt. Nach drei Versuchen durfte dann endlich Kapitän Soriano jubeln. Sein Freistoß (54.) traf diesmal NICHT die Stange, sondern ging unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Plötzlich sprang der Funke auf die knapp 30.000 im Stadion über – die Gruppenphase der Champions League war zum Greifen nah. Auch weil Red Bull Salzburg nicht aufhörte Druck auszuüben. Inmitten der Salzburger Dominanz kam Malmö, durch Rosenberg zu einer Riesenchance (68.), die der selten geprüfte Gulacsi aber sensationell parierte. Die Bullen vergaben in der weiteren Folge leichtfertig ihre Chancen. Kampl (77.) war schon an Malmö-Gaolie Olsen vorbei, konnte dennoch nicht das wichtige 3:0 machen – ein Verteidiger rettete auf der Linie.

Zu früh gefreut
Mit Salzburger Dominanz ging das Spiel schließlich zu Ende. Umso bitterer als Emil Forsberg (91.), nach einem Misverständnis von Schiemer und Gulacsi zum 2:1-Anschlusstreffer einnetzte. Das Auswärtsstor der Schweden erschwert die Situation vor dem Rückspiel am Mittwoch deutlich.

Quelle: salzburg24.at

Dienstag, 19. August 2014

Tore für den Weg ins Glück

Im Hinspiel des Play-offs zur Champions League gegen Malmö FF spricht viel für Red Bull Salzburg – vor allem aber die Treffsicherheit von Jonatan Soriano.

Ein beliebtes Spielchen unter Österreichs Fußballinteressierten ist derzeit die Soriano-Rangliste: Um wie viel mehr Tore hat Salzburgs Kapitän erzielt als beide Wiener Großclubs zusammen? Obwohl Jonatan Soriano beim 3:0 gegen Admira Wacker leer ausging, hat er nach fünf Runden mit neun Treffern immer noch die Nase gegenüber Rapid und Austria (insgesamt acht Tore) voran.

Die außergewöhnliche Trefferquote des 28-jährigen Katalanen ist einer von vielen Gründen, warum man bei Red Bull Salzburg sehr optimistisch ist. Heute soll im Hinspiel gegen Malmö FF der erste große Schritt zum Einzug in die Champions League gesetzt werden. Geht es nach Sportdirektor Ralf Rangnick, würde das Rückspiel am Mittwoch nächster Woche überhaupt nur noch Formsache sein: „Wir wollen vorlegen, am besten zu null und mit so vielen Treffern wie möglich.“ Erfüllt sich der Wunsch Rangnicks, ist mit großer Wahrscheinlichkeit der eine oder andere Soriano-Treffer dabei.

Seine Torjägerqualitäten in Zahlen
94 Tore erzielte Soriano in seinen 102 Pflichtspielen für Red Bull Salzburg. Beinahe ein Treffer pro Spiel ist ein Schnitt, den viele internationale Stürmerstars nicht annähernd erreichen. Damit hat er vor Kurzem sogar Marc Janko, der 83 Mal traf, als besten Salzburger Torschützen der Geschichte abgelöst. 13 Tore stehen bei „Johnny“ in Europacupspielen zu Buche. Elf davon markierte er allein in der vorigen Europa-League-Saison. Obwohl sein Triplepack aus der Qualifikation gegen Schalgiris Wilna nicht mitgerechnet wurde und er in drei Gruppenspielen verletzt fehlte, krönte er sich zum Schützenkönig dieses Bewerbs. Unvergessen dabei: sein 50 Meter Traumtor gegen Ajax Amsterdam. 12 Tore in nur sechs Spielen hat Soriano bislang in der aktuellen Saison in allen Bewerben beigesteuert. Kaum jemand erinnert sich noch daran, dass er nach seinem Wechsel von Barcelonas B-Elf nach Salzburg 2011 acht Spiele benötigte, ehe er zum ersten Mal anschreiben konnte und schon als Fehleinkauf abgestempelt war. Wie viele andere, die bereits im Club waren, ist er mit dem Pressingsystem, das in der Ära Ralf Rangnick den Salzburger Fußball revolutionierte, noch besser geworden.

Nur Soriano selbst gibt sich stets bescheiden und betont: „Die Mannschaft ist wichtig und nicht, wer die Tore schießt.“

In der vorigen Qualifikationsrunde gegen Karabach Agdam ist Martin Hinteregger als Doppeltorschütze eingesprungen. Der Innenverteidiger ist wegen seiner Muskelprobleme das Sorgenkind von Trainer Adi Hütter vor dem heutigen Spiel: „Es wird ein Wettlauf mit der Zeit“, sagt der Coach. Zwar ist die hoch karätige Ersatzbank ein großer Trumpf der Bullen. Aber gerade Hinteregger wäre sehr schwer zu ersetzen. Fit sind dafür Fränky Schiemer, Christoph Leitgeb und Alan.

Laut Ralf Rangnick stehen die „zwei wichtigsten Spiele, seit wir hier sind“, an. Garantiert ist ein praktisch volles Haus: Bis Montagmittag waren bereits 25.000 Karten verkauft. Aus Schweden werden knapp 1000 Schlachtenbummler erwartet.

Quelle: S/N