Freitag, 1. August 2014

Siezenheim ballert den HSV im Derby mit 5:0 weg und trifft nun als "Belohnung" auf die Austria

Eine klare Angelegenheit war am Freitag das Walser Derby: Der UFC Siezenheim schoss in der dritten Landescup-Runde den HSV Wals mit 5:0 ab und steht nun bereits in Runde vier: Ende August wartet Titelverteidiger Austria Salzburg. Trotz der zuletzt starken Leistungen sieht Siezenheim-Trainer Raphael Ikache seine Truppe nicht als Titelfavorit. Nach zuletzt zwei Aufstiegen in Serie, wollen sich die Ikache-Mannen vorerst in der 2. Landesliga Nord etablieren.

Beide Mannschaften können in der dritten Landescup-Runde nicht auf alle Stammkräfte zurückgreifen. "Deswegen hat die Partie für mich auch nicht wirklich viel Aussagekraft", erklärt Siezenheim-Trainer Raphael Ikache, dessen Truppe den Gegner trotzdem über 90 Minuten klar beherrscht und letztendlich klar mit 5:0 gewinnt. "Es hätte sogar noch höher ausgehen können. Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht wirklich zufrieden, in den zweiten 45 Minuten waren wir dann besser", so Ikache. Der HSV zeigte vor allem in der Defensive immer wieder Schwächen. Auf die Siezenheimer wartet nach dem Derbysieg nun in Runde vier die Austria. "Für meine Mannschaft natürlich eine Belohnung. Auf so eine Partie kann man sich nur freuen. Man spielt ja nicht alle Tage gegen die derzeit beste Amateurmannschaft Salzburgs", freut sich Ikache bereits auf die Violetten.

Siezenheim kein Titelkandidat?
Trotz der zuletzt starken Leistungen will Siezenheim nicht als Titelfavorit in der 2. Landesliga Nord gelten. "Wir sind jetzt zweimal in zwei Jahren aufgestiegen. Jetzt wollen wir uns in der Liga etablieren und dann sehen wir weiter", so Ikache, der andere Mannschaften im Titelkreis sieht: "Köstendorf und Gneis sind sicher über uns zu stellen."

Quelle: ligaportal.at

2:2 in Wattens! Aufsteiger Saalfelden sorgte für Überraschung

Damit hat wohl niemand gerechnet: Aufsteiger FC Pinzgau Saalfelden holte in der zweiten Runde der Regionalliga West beim Titelfavoriten WSG Wattens ein 2:2 und sicherte sich damit den ersten Punkt in der noch jungen Saison. Die Heimischen führten durch Tore von Rene Prantl und Niklas Mühlbacher, der ins eigene Tor traf, bereits mit 2:0 und sahen wie der sichere Sieger aus. Doch die Pingauer gaben sich nicht auf und kamen noch zum Ausgleich: Stefan Fürstauer und Ermin Hasic erzielten die Tore.

Saalfelden, das sich letzte Woche in Dornbirn mit 0:3 geschlagen geben musste, findet gleich in der ersten Minute eine Topchance vor: Tamas Tandari taucht alleine vor dem Wattens-Tor auf, doch der Ungar setzt den Ball neben das Tor. In der Folge übernimmt aber die Heim-Elf, die letzte Woche in Neumarkt mit 2:1 gewann, das Kommando und findet auch gute Chancen vor. "Der Gegner war bis zur Pause klar besser, doch aus ihren Möglichkeiten haben sie zu wenig gemacht", erklärt Saalfelden-Trainer Markus Fürstaller, dessen Mannschaft ein 0:0 in die Kabine rettet.

Später Ausgleich
Die zweite Halbzeit beginnt dann mit einem Paukenschlag: Nach einem Querpass bugsiert Niklas Mühlbacher, der ansonsten eine starke Partie spielt, den Ball ins eigene Tor - 0:1. "Da hat meine Mannschaft leider geschlafen", ärgert sich Fürstaller. Endgültig entschieden scheint die Partie in der 62. Minute zu sein: Rene Prantl trägt sich in die Schützenliste ein und stellt auf 2:0. Als die Heimischen in der 72. Minute auch noch einen Elfmeter zugesprochen bekommen, ist die Hoffnung der Gäste auf eine Überraschung nicht mehr allzu groß. Doch Benjamin Pranter setzt den Ball an die Latte. "Das war der Weckruf für meine Burschen", so Fürstaller, dessen Mannschaft in der Folge wieder besser in die Partie findet und für ihren Kampfgeist belohnt wird. In der 77. Minute verwertet Stefan Fürstauer einen Querperass zum 1:2. In den Schlussminuten drücken die Pinzgauer dann auf den Ausgleich und werden in der 91. Minute belohnt: Ermin Hasic zimmert den Ball aus rund 16 Metern ins Netz - 2:2. "Sensationell. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und sich den Punkt letztendlich hat erarbeitet. Spielerisch konnten wir mit dem Gegner zwar nicht mithalten, aber kämpferisch waren wir top", jubelt Fürstaller.

Quelle: ligaportal.at

Walser Derby in Siezenheim

Heute und morgen stehen fünf Drittrunden-Partien im Salzburger Fußball-Landescup auf dem Programm. Golling geht heute als klarer Favorit in die Partie gegen Gneis. Mit Spannung wird das Walser Derby zwischen Siezenheim und dem HSV erwartet. „ Ein Derby will man natürlich immer gewinnen”, nimmt HSV-Trainer Gerald Pollmann die Partie sehr ernst. Auf den Sieger wartet in Runde vier Titelverteidiger und Zuschauermagnet Austria Salzburg.

Morgen stehen zwei Partien im Fokus: Im Tennengau-Derby will „Zweitklässler” Bad Vigaun nach Anthering auch noch den Salzburg Ligisten Kuchl aus dem Bewerb kegeln. Die Truppe von Thomas Eder geht auf dem kleinen Kunstrasen aber als klarer Favorit in die Partie. Gespannt darf man sein, ob St. Koloman, das in Runde zwei den Westligisten Seekirchen mit 4:1 abschoss, auch dem Salzburg-Ligisten Berndorf ein Bein stellen kann. Zudem ist Landesligist Tamsweg in Lamprechtshausen gefordert.

Abgeschlossen wird die dritte Runde nächsten Mittwoch mit den Nachtragspartien Kaprun gegen Straßwalchen und St. Martin/L. gegen Altenmarkt.

Quelle: SVZ

Kopfweh wegen Öttls Sperre

Mit einem Sieg im Salzburger Landescup in Zell am See schoss sich die Salzburger Austria für die zweite Runde in der Westliga ein. Bereits heute, Freitag, muss der Meister in Schwaz antreten. Auch der zweite Anwärter auf den Titel, Wattens, ist schon heute im Einsatz. Die Tiroler haben Aufsteiger FC Pinzgau zu Gast.

Pinzgau-Trainer Markus Fürstaller kämpft mit personellen Problemen. Mit Zoltan Kiss, Michael Schwaiger und David Rathgeb fallen drei wichtige Spieler verletzt aus. Dazu wird Routinier Stefan Bierbaumer nur auf der Ersatzbank Platz nehmen können. „Stefan ist erst am Donnerstag aus dem Urlaub zurück, aber er wird auf jeden Fall die Reise nach Wattens mitmachen“, erklärte Fürstaller. Die Tiroler sind für den ehemaligen Profi der Salzburger Austria Titelfavorit Nummer eins. „Weil die Mannschaft im Vergleich zur Austria nicht so viele Abgänge verkraften musste“, betonte der Pinzgau-Coach, der mit kontrollierter Offensive die Tiroler zumindest ärgern will.

Mehr als ärgern will die Austria Schwaz. Obwohl mit Matthias Öttl ein Schlüsselspieler gesperrt fehlt, plant die Truppe von Trainer Klaus Schmidt den nächsten Coup. „Schwaz ist kampfstark, daher bereitet mir Öttls Fehlen Kopfzerbrechen“, sagte Schmidt. Schwaz war übrigens in der vergangenen Saison der einzige Verein, gegen den die Austria nicht gewinnen konnte. Beide Duelle endeten mit einem 1:1.

Quelle: S/N

SV Grödig verliert 1:2 gegen Zimbru Chisinau

Aus der Traum von der Europa League? Der SV Grödig kassierte in der dritten Quali-Runde gegen Zimbru Chisinau eine 1:2-Pleite und steht vor einem schweren Rückspiel in Moldawien.

Der SV Grödig verlor das Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Zimbru Chisinau mit 1:2. Zwei individuelle Fehler und das Unvermögen sich Torchancen zu kreieren wurden den Grödigern zum Verhängnis. Der Aufstieg in die letzte Quali-Runde ist damit ein Stück weiter weg als man es sich erhoffte. Im Rückspiel am Donnerstag (7.8.) müsste die Mannschaft von Trainer Michael Baur eine deutliche Leistungssteigerung zeigen. Zehn starke Minuten – wie auch zuletzt gegen Sturm Graz – sind zu wenig.

Vermeidbares Gegentor schockt Grödig
Dabei kam der SV Grödig gut ins Spiel und störte die Gäste früh in der eigenen Spielhälfte. Ein Freistoß von Tomi (8.) ging nur knapp über’s Tor. Der in die Startformation gerückte Philipp Huspek brachte viel Schwung über die rechte Außenbahn. Er und Stefan Nutz bereiteten eine gute Möglichkeit (12.) für Sturmspitze Reyna vor, der aber knapp am Ball vorbeirutschte. In der 14. Minute stellte sich Zimbru, mit einem guten Schuss, erstmals bei Grödig-Goalie Stankovic vor. Die körperlich starken Moldawier waren besonders bei hohen Bällen gefährlich, standen tief und hofften auf Konter. In der 26. Minute vergab Außenverteidiger Robert Strobl, nach Querpass von Boller die große Chance auf das 1:0. Der Steirer schoss vom Elferpunkt unbedrängt über das Tor. Den 1.926 Zuschauern in der Bullen Arena blieb in der 35. Minute kurz das Herz stehen. Außenverteidiger Simon Handle blockte einen eigentlich ungefährlichen Schuss, genau vor die Beine von Alexeev Serghei ab. Der ließ sich nicht lange bitten und schoss aus fünf Metern zum 0:1 für Zimbru ein. Das Gegentor warf Grödig sichtlich aus dem Konzept. Bis zum Ende der ersten Halbzeit konnte die Baur-Truppe kaum noch Akzente setzen. Ganz im Gegenteil – Zimbru Chisinau erspielte sich in der Nachspielzeit noch zwei sehr gute Möglichkeiten.

Unglücksrabe und später Anschluss
Wer glaubte, dass Grödig in der zweiten Hälfte mit viel Druck startet, täuschte sich. Die erste echte Chance hatten die Gäste (55.). Sascha Boller und Co. spielten zu kompliziert und brachten so gut wie keinen Flankenball an. Gefährlich wurde nur Simon Handle – allerdings im eigenen Strafraum. Der Unglücksrabe (60.) köpfte einen ungefährlichen Ball über seinen Tormann zum 0:2 ins Netz. “Ich mache ihm aber keinen Vorwurf. Solche Fehler passieren. Wir haben kur überlegt, ob wir ihn auswechseln. Aberr zeigt sonst einen starken Auftritt auf dem Feld – das hat er sich nicht verdient”, stellte sich Baur vor seinen jungen Schützling. Grödig, zwar mit mehr Ballbesitz, konnte sich keine Chancen kreieren. Viel zu oft spielte man um den Strafraum des Gegners herum, anstatt vor das Tor zu drängen. Halbzeit zwei war zur bis dahin eine Katastrophe für den SV Grödig. Der Anschlusstreffer (89.), eine schöne Einzelaktion von Tomi, war die erste ernstzunehmende Möglichkeit. Ein später Startschuss! Nur Sekunden später scheiterte Huspek mit einem Kopfball. Leider kamen die starken Schlussminuten zu spät – zu lange blieb man zu harmlos.

Durch die beiden Auswärtstore von Zimbru wird das Rückspiel am kommenden Donnerstag zum echten Kraftakt. Tomis Tor erhöhte die Chancen für den SV Grödig zumindest ein wenig. “Es ist noch nicht vorbei. Ich glaube noch an unsere Chance. Wir haben auch in Belgrad vier Tore geschossen”, gab sich Trainer Michi Baur nach dem Spiel optimistisch.

Quelle: salzburg24.at