Samstag, 28. Februar 2015

Babybullen besiegen Lustenau!

Austria Lustenau musste sich in der 21. Runde der Erste Liga trotz hartem Kampf dem mit vielen neuen jungen Spielern FC Liefering geschlagen geben. In einer attraktiven Begegnung gingen die Vorarlberger früh durch Dario Tadic in Führung (4'). Liefering zögerte nicht lange und kam zum durch ein Eigentor zum baldigen Ausgleich (12'). Noch vor der Pause konnte David Atanga den FC Liefering in seinem ersten Pflichtspiel in Führung bringen (37'). Nach der Pause entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, das bessere Ende hatten die Salzburger auf ihrer Seite. Wieder ein Neuer, Joao, eben erst eingewechselt erzielte das 1:3 (65')! Chabbi brachte die Austria noch einmal heran (86'), ehe Smail Prevljak die Partie entschied (92').

Ein echtes Topspiel
Wie es sich für ein Topspiel gehörte startete es mit einem Tor. Die Austria aus Lustenau ging durch Tadic in Führung. Nach einem katastrophalen Rückpass von Haas in Richtung Bredlow konnte der Stürmer den Ball abfangen. Alleine vor Bredlow ließ er dem Keeper keine Chance und erzielte das 1:0 (4'). Die Freude aufseiten der Vorarlberger wehrte nur kurz, denn Haas machte seinen Fehler wieder gut und tankte sich auf der linken Angriffsseite stark durch. Seine Flanke wurde von Kobleder unglücklich ins eigene Tor verlängert (12'). Gugganig hätte beinahe den nächsten schweren Patzer begangen, Bredlow kam aber herausgeeilt und verhinderte schlimmeres (22'). Die Salzburger kamen im Verlaufe des Spiels immer besser ins Spiel und brachten sich auch verdient durch eine tolle Aktion der beiden Neuen, Hwang und Atanga, mit 1:2 in Führung (37'). Hwang dribbelte sich am rechten Flügel frei und spielte einen wunderschönen Pass zur Mitte wo Atanga aus kurzer Distanz wuchtig vollendete.

Torfestival
Kurz nach der Pause hatte Atanga die nächste Gelegenheit auf einen Treffer. Mit starkem Pressinger konnte er den Ball erobern und abschließen. Knett konnte den Schuss jedoch abwehren. Wenige Minuten später war es dann aber soweit. Liefering erhöhte auf 1:3. Der kurz zuvor eingewechselte Neuzugang aus Brasilien Joao wurde mit einer tollen Hereingabe von Haas bedient und ließ Knett per Kopf keine Chance. Mladen Posavec versuchte daraufhin mit der Hereinnahme von Chabbi weiter für offensive Impulse zu sorgen, das gelang zunächst nur mäßig. In der Schlussphase wurde es aber doch noch spannend. Kurz vor Schluss brachte der Stürmer sein Team wieder heran. Nach einer Ecke bekam Chabbi den Ball direkt an den Kopf, diese Chance ließ er sich nicht entgehen (86'). Liefering nutzte die nun sehr offensive Aufstellung der Vorarlberger aus und konterte daraufhin über Atanga, der den herauseilenden Knett auskuckte, auf Smail Prevljak querlegte, der keine Mühe mehr hatte ins leere Tor einzuschieben. Liefering rückt damit vorübergehend auf Rang 2 vor. Lustenau rutscht auf Rang 8 ab.

Quelle: ligaportal.at

Freitag, 27. Februar 2015

SV Grödig will im Derby wieder sportlich überzeugen

Nach der leidigen Stadion-Problematik will der SV Grödig nun endlich wieder auf dem Platz für Schlagzeilen sorgen. Da kommt dem Team von Michael Baur das Salzburg-Derby am Sonntag (16.30 Uhr, LIVETICKER) gegen Red Bull gerade recht.

Seit dem 0:1 gegen Austria Wien am 13. Dezember hat der SV Grödig kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die Probleme mit dem Rasen im Das.Goldberg-Stadion hatten die Spiele gegen Sturm und den WAC unmöglich gemacht. Wegen des Einbaus einer Rasenheizung konnten die Grödiger zuletzt nur auf Kunstrasen trainieren. "Es ist für uns keine leichte Situation, weil wir im Frühjahr noch kein Pflichtspiel in den Beinen haben“, weiß Trainer Michael Bauer, der nach den vergangenen Wochen „unbedingt eine gute Figur abgegeben“ möchte.

Salzburg als Standortbestimmung
Dass nun gerade Red Bull Salzburg als erster Pflichtspielgegner wartet, ist mehr als eine Fügung des Schicksals. Ausgerechnet die Bullen stellen Grödig ihr Stadion in Wals-Siezenheim für die nächsten Heimspiele zur Verfügung. Weitere Geschenke kann sich das Team von Michael Baur aber nicht erwarten. „Das Aus gegen Villarreal war für sie schon eine gewisse Enttäuschung. Sie wollen das Derby auf jeden Fall gewinnen", glaubt der Tiroler, hofft insgeheim aber auf eine kleine Sensation: "Gegen Wr. Neustadt haben sie sich recht schwer getan und gegen Ried sogar einen Punkt abgegeben. Wir wollen es den Riedern nachmachen.“

Auswärts gab's immer ein Debakel
Gute Erinnerungen an die Duelle in der Red-Bull-Arena hat man in Grödig jedoch nicht. Einem 0:6 in der vergangenen Saison folgte im August gleich ein noch schlimmeres 0:8-Debakel. Deshalb möchte sich Baur am Sonntag besser präsentieren, als in den letzten Auswärtsspielen gegen den Nachbarn: „Wir werden wohl mit sehr viel Laufarbeit, Einsatz und Kampfkraft versuchen müssen, die Bullen zu überraschen.“

Zuversicht schöpfen die Grödiger vor allem aus dem 2:2-Unentschieden im vergangenen Oktober. Damals mussten sich die Flachgauer nach zweimaliger Führung erst kurz vor Schluss noch mit einem Punkt zufrieden geben. „Dass wir es können haben wir ja bewiesen“, gibt sich der 45-Jährige optimistisch.

Grödig setzt auf neue Offensive
Zumindest bei den Spielern können die Grödiger am Sonntag beinahe wieder aus dem Vollen schöpfen. Stammtorhüter Cican Stankovic ist wieder gesund und wird gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber auflaufen. Einzig Flügel Daniel Schütz ist nach einer Mittelohrentzündung noch im Aufbautraining.

Wie der Grödig-Trainer im Angriff spielen will, wollte Baur noch nicht verraten. Nach dem Abgang von Topscorer Yordy Reyna wird wohl der Nigerianer Emmanuel den Platz in der Sturmspitze einnehmen, unterstützt vom Offensivtrio Huspek, Nutz und Goinger.

Zeit für positive Schlagzeilen
Viel wichtiger wird jedoch eine solide Defensivleistung sein, die den Angriffswirbel der Salzburger einbremsen soll. Bei 4,3 Gegentoren pro Spiel gegen den Lokalrivalen keine leichte Aufgabe. Zu verlieren hat der SV Grödig nach den Schlagzeilen der letzten Wochen jedenfalls nichts. Da ist sich Baur sicher: "Es liegt kein Druck auf uns".

Red Bull Salzburg scheidet gegen Villarreal aus der Europa League aus

Für den FC Red Bull Salzburg ist die Europacup-Saison seit Donnerstag beendet. Österreichs Fußball-Meister verlor das Sechzehntelfinal Rückspiel der Europa League vor 26.020 Zuschauern in Wals-Siezenheim mit 1:3 (1:1) und schied nach dem 1:2 in der ersten Partie mit einem Gesamtscore von 2:5 aus.

Marco Djuricin schoss die Salzburger vor den Augen von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz zwar mit seinem Treffer in der 18. Minute auf Aufstiegskurs, Luciano Vietto (33., 76.) und Giovani dos Santos (79.) bescherten den Spaniern aber noch einen letztlich souveränen Erfolg.

Hütter stellt um
Salzburg-Coach Adi Hütter hatte Andre Ramalho wieder in die Innenverteidigung beordert, anstelle des gesperrten Stefan Ilsanker agierte der erst 17-jährige Konrad Laimer im Mittelfeldzentrum. Am linken Flügel begann überraschend Takumi Minamino, der Japaner blieb allerdings wirkungslos.

Red Bull Salzburg geht früh in Führung
Dies änderte jedoch nichts daran, dass die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel hatten und gleich mit ihrer ersten nennenswerten Chance in Führung gingen. Ein Schuss von Marcel Sabitzer wurde in der 18. Minute abgeblockt, der Ball kam zu Djuricin, und der Stürmer stellte knapp außerhalb des Strafraums mit einem Flachschuss auf 1:0 für Salzburg.

Villareal wird gefährlich
Die "Bullen" blieben am Drücker und wurden in der 28. Minute noch einmal gefährlich. Villarreal-Goalie Sergio Asenjo musste sich bei einem Schuss von Sabitzer gehörig strecken. Danach aber fanden die Gäste aus Spanien besser ins Spiel: Ein Kopfball von Vietto in der 29. Minute ging relativ knapp über die Querlatte, vier Minuten später zielte der Stürmer besser und köpfelte nach Freistoßflanke von Jaume Costa unbedrängt zum Ausgleich ein.

Zur Pause kam Felipe Pires für Minamino, doch auch mit dem Brasilianer schafften es die Salzburger nicht, großen Druck auf den Gegner auszuüben. Villarreal präsentierte sich clever in der Defensive und im Konter stets gefährlich - so etwa in der 55. Minute, als Goalie Peter Gulacsi einen Schuss von Vietto parierte. Sieben Minuten später wehrte der Ungar eine durch Martin Hinteregger abgefälschte Hereingabe von Pina gerade noch mit den Fingerspitzen vor dem einschussbereiten Denis Tscheryschew ab.

Salzburg probiert es aus der Distanz
Auf der Gegenseite hatten die Salzburger außer harmlosen Distanzschüssen von Naby Keita (59.) und Sabitzer (60.) wenig zu bieten. In der 69. Minute wurde ein Schuss von Sabitzer in aussichtsreicher Position von Mateo Musacchio abgeblockt. Zwei Minuten danach wehrte Asenjo einen Schuss des eingewechselten Massimo Bruno aus spitzem Winkel an die Brust von Sabitzer, der Ball sprang Richtung Tor, wurde aber von Victor Ruiz geklärt.

Dos Santos entscheidet
Bald danach gelang Villarreal die Entscheidung. Nachdem die Spanier aufgrund einer Attacke von Andreas Ulmer an Tscheryschew vergeblich einen Elfmeter gefordert hatten, schlug Vietto zum zweiten Mal zu. Der Stürmer wurde in der 76. Minute nach einem schnellen Gegenstoß von Giovani dos Santos freigespielt und schob zum 2:1 für die Gäste ein. Mit dem 3:1 durch Dos Santos in der 79. Minute waren die letzten Hoffnungen der Salzburger verflogen.

Durch das Ausscheiden der "Bullen" steht fest, dass Österreich in der Saison 2016/17 nur noch vier Clubs in den Europacup entsenden darf. In der kommenden Spielzeit ist die heimische Bundesliga noch mit fünf Vereinen vertreten.

Quelle: salzburg24.at

Donnerstag, 26. Februar 2015

Trimmelkam steigt aus - vorzeitiges Saisonende für Schießbude

Das Ausbleiben von Neuzugängen in der Übertrittszeit durfte schon als Zeichen gewertet werden. Seit gestern Mittwoch ist es Gewissheit. 1. Klasse Nord-Schlusslicht ATSV Trimmelkam zieht seine Kampfmannschaft aus dem laufenden Bewerb zurück. Die ausstehenden Spiele werden strafbeglaubigt.

Der Aufstieg in die 1. Klasse 2012 hat den Oberösterreichern kein Glück gebracht. Erst die Legionärsschwemme samt kolportierten ausbleibenden Zahlungen, zuletzt die Niederlagenserie im Herbst. Nach dem einzigen Saisonsieg Anfang November gegen Abersee (4:3 nach einem 1:12 im Hinspiel) verriet Coach Hilmo Maric bereits: "Wir haben seit Februar nicht mehr gemeinsam trainiert." Über den Winter verbesserte sich an der Lage der Trimmelkamer nichts.

Mittwoch langte beim Salzburger Fußball Verband nun die Abmeldung der Kampfmannschaft ein. Da der Klub mehr als die Hälfte aller Spiele absolviert hat, werden die offenen Begegnungen dieser Saison mit 3:0 für den Gegner gewertet. Mit möglichen Sanktionen beschäftigt sich der Straf- und Beglaubigungsausschuss Anfang März. Der Abstieg des Teams ist damit vorzeitig klar. Trimmelkam beendet die Saison mit drei Punkten und einer Tordifferenz von 14:130 Treffern.

Sektionsleiter Alois Lesky stand bislang für kein Statement zur Verfügung. Der ehemalige Landesliga Klub verabschiedet sich damit still und leise vom Unterhaus-Spielbetrieb. Zumindest im Nachwuchs wird aber weiter gearbeitet.

Quelle: ligaportal.at

Nächste Hürde für Austria Salzburg

Heute geht es für Austria Salzburg wieder einmal ums Ganze, im Salzburger Gemeinderat wird über eine Änderung des Flächenwidmungsplanes abgestimmt, der für die Umbauten im Stadion nötig ist.

Update der ursprünglichen Meldung
Mit 6 zu 4 Stimmen wurde der Antrag heute angenommen wie die Austria auf ihrer Homepage bekannt gab.
Der Planungsausschuss der Stadt Salzburg hat am Donnerstag mit Stimmen der SPÖ, der FPÖ sowie von Bürgerlisten-Gemeinderätin Ingeborg Haller für die Änderung des Flächenwidmungsplans gestimmt.

Damit ist eine wichtige Hürde genommen, um im MyPhone Austria Stadion die für die Erteilung der Lizenz notwendige zusätzliche Tribüne, bei gleicher Gesamtkapazität, zu errichten.

Obmann Walter Windischbauer: „Ich freue mich, dass wir das nächste Etappenziel für einen Umbau in Maxglan erreicht haben und hoffe, dass nun auch das Raumordnungsamt des Landes die Einschätzungen der Stadt teilt.“, so weit der Text auf der Austria-HP.

Nun geht der Antrag in die nächste Instanz, nach der Stadt Salzburg muss auch noch das Land Salzburg zustimmen. Aber auch hier dürfte es wohl kein Problem geben. Die nächsten schwierigen Aufgaben müssen die Verantwortlichen von Austria Salzburg noch die Lizenzunterlagen fertigstellen und vor allem ein Ausweichstadion finden. Abgabefrist für die Lizenz ist der 16. März, Obmann Walter Windischbauer hat sich hierfür sogar drei Wochen Urlaub genommen.

Ursprüngliche Meldung
Um 14 Uhr tagt am heutigen Donnerstag der Planungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Salzburg. Neben anderen Punkten steht dabei auch Austria Salzburg auf der Tagesordnung. Der Tabellenführer der Regionalliga West muss ja bekanntlich sein Stadion für die Lizenzbestimmungen der Bundesliga adaptieren, dafür ist auch eine Änderung des Flächenwidmungsplans nötig. Dabei wird im Tagesordnungspunkt 3 über das violette Schicksal verhandelt: „05/03/24583/2014/038 Änderung des Flächenwidmungsplanes der Landeshauptstadt Salzburg (FWP 1997) für ein Gebiet an der Eichetstraße, Höhe Sportanlage ASKÖ, im Bereich der Grundstücke 668 und 662/1 (Teilfläche), KG Maxglan; Gleichzeitige Änderung (Neuerlassung) des Bebauungsplanes der Grundstufe „Maxglan-Süd/ASK Sportanlage 1/G1“; Beschlussfassung durch den Gemeinderat“, lautet der Punkt im Beamtendeutsch.

Im Vorfeld gab es hier auch durchaus kritische Stimmen für den Umbau, immerhin liegt die Sportanlage mitten in einem Wohngebiet und durch den Ausbau wird unter anderem auch zusätzliche Lärmbelästigung befürchtet. Ein separater Gästezugang muss gebaut werden um die Fans voneinander trennen zu können. Wir werden natürlich bekannt geben, sobald eine Entscheidung getroffen wurde.Schätzungen zu Folge würde der Aus- bzw. Umbau des Stadions in Summe knapp über eine Million Euro kosten.

Quelle: fanreport.com