Donnerstag, 30. Oktober 2014

Salzburger Liga 14/15: Vorschau Runde 15

Tabellenführer Anif muss in der 15. Runde der Salzburger Liga in Bramberg und will nach dem 0:0 gegen Straßwalchen wieder auf die Siegerstraße zurück. Das Spitzenspiel der Runde steigt aber im Tennengau: Im Hallein-Derby stehen sich der FC und Union gegenüber. Schlusslicht Henndorf hofft bei den Grödig Amateuren auf eine Sensation.

SV Wals-Grünau - USV Berndorf
Berndorf konnte letzte Woche mit einem 2:2 gegen die Grödig Amateure überraschen und will nun auch Grünau ein Bein stellen: Die Walser verloren letzte Runde gegen Bergheim mit 1:2 und haben derzeit bereits zehn Punkte Rückstand auf Leader Anif. Aus den letzten beiden Partien Herbst-Partien gegen Berndorf und Henndorf muss man also sechs Punkte holen, ansonsten wird der Rückstand zu Spitze schon zu groß.

SV Kuchl - FC Bergheim
Kuchl, das zuletzt zwei Siege in Serie feiern konnte, trifft zu Hause auf die Sensationsmannschaft Bergheim. Die Flachgauer haben derzeit als Zweiter nur vier Punkte Rückstand auf Leader Anif. Das letzte Duell dieser beiden Mannschaften konnte Kuchl für sich entscheiden, davor setzte sich Bergheim zweimal durch.

UFC Altenmarkt - SAK 1914
Während Altenmarkt, das zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen musste, auf dem vierten Platz steht, findet sich der SAK im Tabellenkeller wieder. Die Städter erreichten letzte Woche gegen den FC Hallein nur ein 2:2 und warten noch immer auf den Befreiungsschlag. Auf dem Kuntsrasen in Altenmarkt werden die Trauben aber hochhängen.

SV Straßwalchen - FC Puch
Beide Mannschaften sind nach einem mäßigen Saisonstart in den letzten Wochen in Schwung gekommen. Gute Erinnerungen hat Puch an Straßwalchen aber nicht: Aus den letzten drei Duellen konnte man keinen Punkt holen und musste 16 Gegentore hinnehmen. Und auch dieses Mal gehen die Straßwalchener als leichter Favorit in die Partie.

TSU Bramberg - USK Anif
Tabellenführer Anif musste sich letzte Woche gegen Straßwalchen mit einem 0:0 zufrieden geben und ist gegen Bramberg wieder ganz auf Sieg eingestellt. Die Pinzgauer konnte letzte Woche trotz mäßiger Leistung in Henndorf mit 4:1 gewinnen und wollen zu Hause zumindest ungeschlagen bleiben.

UFC SV Hallwang - FC Zell am See
Während Zell am See in der letzten Runde gegen Kuchl mit 2:4 verlor, erreichte Hallwang bei Union Hallein überraschend ein 2:2. Die letzten drei Duelle dieser beiden Mannschaften waren immer enge Angelegenheiten. Aufgrund des Heimvorteils geht Hallwanger aber dieses Mal als leichter Favorit in die Partie.

SV Grödig Amateure - Union Henndorf
Schlusslicht Henndorf muss bei den Grödig Amateuren ran. Von der Paprierform her haben die Wallerseer keine Chance gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten. Letzte Saison gingen beide Duelle an die Grödiger. Und auch dieses Mal geht die zweite Mannschaft des Bundesligisten als klarer Favorit in die Partie.

FC Hallein 04 - ÖTSU Hallein
Von der Tabellensituation ist diese Partie zwar alles andere als ein Spitzenspiel, das erste Hallein-Derby seit der Neugründung des FC verspricht aber viel Brisanz. Beide Mannschaften befinden sich derzeit im gesicherten Mittelfeld. Der FC Hallein hofft im Derby auf den ersten Saison-Heimsieg.

Quelle: ligaportal.at

Regionalliga West 14/15: Salzburger Vereine - Vorschau Runde 16

In der Regionalliga West steht am kommenden Wochenende bereits die erste Partie der Rückrunde an. Im Spitzenspiel fordert der Tabellendritte Eugendorf zu Hause den Leader Austria Salzburg. Einen Dreier hat auch Saalfelden zu Hause gegen Dornbirn eingeplant.

USC Eugendorf - SV Austria Salzburg
Im Schlager der Runde fordert der Dritten Eugendorf den Tabellenführer Austria Salzburg. Gute Erinnerungen haben die Flachgauer an die Städter nicht: Aus den letzten drei Duellen gegen die Violetten holten die Mannen von Trainer Andreas Fötschl keinen Punkt. Und auch dieses Mal geht man als Außenseiter in die Partie. Doch an einem guten Tag kann Eugendorf, das bisher eine sensationelle Saison spielt, jeden Gegner der Liga schlagen.

FC Pinzgau Saalfelden - FC Dornbirn
Eine Woche nach der ersten Heimpleite muss Aufsteiger Saalfelden auf eigener Anlage gegen die launischne Dornbirner ran. Die Vorarlberger verloren letzte Runde gegne Wattens mit 1:5 und sind auf Wiedergutmachung aus. Doch die Pinzgauer wollen sich mit einem Dreier weiter von den Abstiegsrängen lösen. Die letzten beiden Duelle gegen Dornbirn gingen verloren.

WSG Wattens - TSV Neumarkt
Beide Mannschaften befinden sich derzeit in Topform und konnten aus den letzten drei Partien je neun Punkte holen. Wattens ist aber alles andere als ein Lieblingsgegner von Neumarkt: Aus den letzten drei Duellen mit den Tirolern holte man keinen Punkt. Und auch dieses Mal geht man als Außenseiter in die Partie.

FC Hard - SV Seekirchen
Eine Woche nach dem ersten Auswärtssieg (1:0 in Kitzbühel) muss Seekirchen erneut in der Fremde ran. Während Hard derzeit nur auf dem vorletzten Platz liegt und dringend Punkt gegen den Abstieg braucht, steht Seekirchen derzeit auf Rang vier. Aus den letzten drei Duellen mit den Vorarlbergern holten die Wallerseer sechs Punkte.

Quelle: ligaportal.at

Ein 18-Jähriger erlöste Salzburg

Red Bull Salzburg setzte sich im ÖFB-Cup trotz Dauerüberlegenheit in Innsbruck erst nach Verlängerung durch. Debütant Ante Roguljic machte dem Zittern ein Ende.

Wer einen Spaziergang von Red Bull Salzburg in das Viertelfinale des ÖFB Cups erwartet hatte, der irrte gewaltig. Der Tabellenführer der Fußball Bundesliga mühte sich nämlich im Achtelfinale in Innsbruck gegen den Erstligisten Wacker zu einem glanzlosen 2:1 nach Verlängerung. Der Titelverteidiger agierte zwar haushoch überlegen, aber wer weiß, was passiert wäre, hätte Bullen-Torhüter Alexander Walke zu Beginn der Verlängerung nicht glänzend reagiert.

Die Salzburger taten sich von der ersten Minute an schwer, gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Innsbrucker gute Chancen herauszuspielen. Vielleicht lag es auch daran, dass Trainer Adi Hütter doch einige personelle Probleme zu verkraften hatte. Neben Alan, Nils Quaschner und Christian Schwegler (alle verletzt) fielen kurzfristig auch noch Andreas Ulmer (grippaler Infekt) und Christoph Leitgeb (Zahn-OP) aus. Auf Mittelfeldantreiber Kevin Kampl hatte Hütter freiwillig in seiner Startformation verzichtet. Ohne den slowenischen Nationalspieler fehlten dann aber die Ideen im Spiel des Meisters, um die Menschenmauer, die die Tiroler vor ihrem eigenen Tor aufgebaut hatten, zumindest einigermaßen zum Wackeln zu bringen.

Nach Einbahnstraßenfußball Richtung Wacker-Tor dauerte es bis zur 24. Minute, ehe die Bullen erstmals gefährlich wurden. Nach einem Eckball donnerte André Ramalho aber den Ball aus elf Metern weit über das Tor des krassen Außenseiters, der dann ohne einmal auf das Tor der Bullen geschossen zu haben, fast in Führung gegangen wäre. Nach einem Freistoß fälschte Salzburgs Stefan Ilsanker bei seinem Klärungsversuch den Ball mit dem Kopf an die Stange ab (34.).

Auch wenn die Salzburger auf einige Stammspieler verzichten mussten, kann das keine Entschuldigung für die schwache Leistung sein. Immerhin standen gegen den Krisenclub aus Innsbruck mit Ilsanker, Valentino Lazaro, Naby Keita und Marcel Sabitzer Nationalspieler in der Truppe des Titelverteidigers. Und Jonatan Soriano und Massimo Bruno gehören auch zum Besten, was der heimische Fußball zu bieten hat. Doch was Lazaro, Bruno oder Keita in der Offensive auch versuchten, es blieb Stückwerk. Der entscheidende Pass gelang nicht, vor dem Tor der Innsbrucker war die Hütter-Elf mit ihrer Weisheit am Ende. Und auch mit hohen Flanken ließ sich der Erstligist nicht aus der Fassung bringen.

Nach enttäuschenden 45 Minuten reagierte Hütter und schickte Kampl aufs Feld. Am Spielverlauf änderte sich nichts. Salzburg bestimmte das Geschehen, ohne Druck erzeugen zu können. Als dann auch noch Soriano eine Topchance vergab (61.), wurde es unruhig im Bullen-Lager. Bei einem Lattenknaller hatte Soriano Pech (73.) und Salzburg Glück, als René Renner zu Unrecht allein auf dem Weg Richtung Tor zurückgepfiffen wurde. So ging es in der Verlängerung. In der hatte Andreas Hölzl bereits in der 92. Minute eine Großchance. Der Wacker-Routinier scheiterte mit einem Flachschuss aber am glänzend reagierenden Alexander Walke. Es war der erste Schuss überhaupt auf das Bullen-Tor.

Als Kampl in der 97. Minute die Bullen in Führung schoss, schien die Partie gelaufen. Wacker zeigte Moral, glich durch Thomas Bergmann aus (107.), um doch als Verlierer vom Platz zu gehen. Der 18 jährige Ante Roguljic, der eigentlich beim Kooperationsclub FC Liefering kickt, sorgte bei seinem Pflichtspieldebüt für die Bullen per Kopf dafür, dass sich Adi Hütters Miene etwas erhellte.

Quelle: S/N

Grödig siegte im Duell der „Eurofighter“

Philipp Huspek schoss sein Team mit einem Traumtor gegen St. Pölten ins Viertelfinale des ÖFB-Cups.

Beide Teams haben heuer schon internationale Schlagzeilen geschrieben: Sowohl der Bundesliga-Dritte SV Scholz Grödig als auch Cupfinalist St. Pölten sorgten zu Saisonbeginn in der Europa-League-Qualifikation für Aufsehen. Am Mittwoch standen sich die beiden „Eurofighter“ im Cup Achtelfinale gegenüber. Ein Duell, in dem der Sieg besonders süß schmeckte, denn über den Cupbewerb führt nun einmal der direkteste Weg in den internationalen Fußball.

Weiterhin von der Europa League 2015/16 träumen darf Grödig, für die St. Pöltener hingegen platzte nach der 0:1-Heimniederlage der Traum von einer neuerlichen Europacup-Teilnahme. Das Goldtor in einem über weite Strecken recht einseitigen Spiel erzielte Grödigs Flankenturbo Philipp Huspek in der 21. Minute. Sein Volley von halbrechts unter die Querlatte verdient sich die Bezeichnung Traumtor.

Ansonsten waren Höhepunkte Mangelware. Die von Neo-Cheftrainer Michael Steiner recht defensiv eingestellten St. Pöltener taten lange Zeit zu wenig für das Spiel und verdankten es ihrem Torhüter Patrick Kostner, dass die Partie nicht vorzeitig entschieden war. So scheiterten Yordy Reyna (43.) und Sandro Djuric (45.) am starken Goalie.

In der zweiten Hälfte fand St. Pölten etwas besser ins Spiel, nennenswerte Torchancen erarbeitete sich die Steiner-Elf jedoch nicht. Aber auch Grödig konnte nicht mehr zulegen. Ein Treffer des eingewechselten Ex-Teamstürmers Roman Wallner wurde wegen Abseits aberkannt (87.). „Die erste Hälfte war sehr gut, nach der Pause ist die Mannschaft dann nicht mehr so entschlossen aufgetreten“, resümierte Manager Christian Haas, fügte aber zufrieden an: „Im ÖFB-Cup zählt nur eins: Das Weiterkommen. Wir haben spielerisch sicher nicht überzeugt, stehen aber im Viertelfinale.“ Und träumt er jetzt bereits vom Cupsieg und der nächsten Europa-League-Qualifikation mit dem SV Grödig? „Nein. Bis es soweit ist, fehlen immer noch drei Siege. Unser tägliches Brot ist die Meisterschaft. Da wollen wir nach den starken Leistungen gegen den WAC (2:1) und Red Bull Salzburg (2:2) am Samstag gegen Wr. Neustadt nachlegen“, sagte Haas.

Quelle: S/N

Schöner Fußball allein reicht nicht

St. Johann visiert einen Sechs-Punkte-Endspurt in der Westliga an.

Der TSV St. Johann will noch vor der Winterpause seine Westliga Achterbahnfahrt beenden. Fünf Niederlagen wechselten sich bisher mit vier Remis und fünf Siegen ab. So steht nach 14 von 16 Partien im Herbst Platz neun für die Pongauer zu Buche. Zu wenig, wie Trainer Franz Aigner zugibt. „Wir spielen einen super Fußball für die Zuschauer, aber die Tabellensituation ist sicher nicht zufriedenstellend.“

Die Vorzeichen für einen Sechs-Punkte-Endspurt stehen aber nicht schlecht. Im Nachtrag am Dienstag gastiert der FC Kufstein im Pongau. Schon morgen, Freitag (19 Uhr), empfangen Hansi Eder und Co. mit Höchst ebenfalls einen Nachzügler. Die Aigner-Elf ist daheim noch unbesiegt, hat vor eigenem Publikum auch die Austria in die Schranken gewiesen. Dennoch warnt der Coach vor den Vorarlbergern, die am Samstag 2:1 beim FC Pinzgau gewannen. „Dabei wurden sie noch weit unter ihrem Wert geschlagen. Eine sehr starke Mannschaft“, sagt Aigner, der dennoch zwei Heimsiege als Marschroute Richtung Top 5 vorgibt.

So schnell der Sprung auf Platz vier möglich ist, ebenso rasant kann es aber auch Richtung Tabellenkeller gehen. Elf Vereine liegen innerhalb von neun Zählern. „Wenn wir so weiterspielen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir auch in der Tabelle dort stehen, wo wir hingehören“, erklärt Aigner, violetter Europacupheld von 1994.

Seine Mannschaft muss morgen wohl ohne Abwehrrecke Roman Hupf auskommen, der sich am Mittwoch im Training verletzte. Überhaupt zu Ende gegangen ist vorzeitig das Engagement von Stürmer Chima Martins Echefu. Der 26-jährige vierfache Saison-Torschütze aus Nigeria wurde von Aigner aus dem Kader gestrichen, weil er bereits im Winter zum FC Pinzgau wechseln wollte. Dabei war Echefu erst zu Saisonbeginn von Zell am See nach St. Johann gewechselt. Ebenso überrascht wie die Pongauer war man auch in Saalfelden, wo man nichts von den Wechselgelüsten Echefus wusste. „Wenn jemand jetzt schon weiß, dass er im Jänner nicht mehr für uns spielen will, dann brauche ich so einen Spieler nicht mehr“, sagt Aigner.

Ein Torspektakel ist ohnehin nicht zu erwarten. Erst neun Tore erzielten die Vorarlberger in 15 Spielen, kassierten aber dafür auch nur 18 Gegentreffer.

Quelle: S/N