Das Salzburger Kontingent ist vor der zweiten Runde des ÖFB-Cup auf zwei Fußballklubs zusammengeschrumpft. Neben dem SV Grödig sind nur mehr die Salzburger Bullen mit ihrer Bundesliga-Mannschaft und den Juniors im Pokal-Rennen.
Schon heute will der SVG den Sprung ins Achtelfinale fixieren, wenn die Flachgauer beim FC Dornbirn auf alte Bekannte treffen. So vertrauen die Vorarlberger mit Thiago de Lima Silva im Sturm auf einen ehemaligen Grödiger und mit Peter Sallmayer auf der Trainerbank auf einen ehemaligen Kicker von Austria Salzburger. Das letzte Pflichtspielduell mit den Dornbirnern ist freilich schon lange her. In der RLW-Saison 2007/08 gewannen die Salzburger unter Trainer Heimo Pfeifenberger auswärts mit 4:1 und zu Hause mit 4:0, wobei Grödig-Heimkehrer Diego Viana die Hälfte der Tore erzielte.
Aus der höchsten österreichischen Spielklasse sind heute nur Ried beim niederösterreichischen Landesligisten Götzendorf und Admira beim burgenländischen Ostligisten Parndorf (19/ live ORF Sport Plus) im Einsatz. Red Bull Salzburg startet erst morgen mit dem restlichen sieben Bundesligisten in die zweite Runde. Die Mannschaft von Ricardo Moniz tritt in Kärnten beim SAK Celovec/Klagenfurt an, der in der Regionalliga Mitte nach sieben Runden mit drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen auf Rang zehn liegt.
Im eigenen Stadion messen sich morgen (19 Uhr) die Red Bull Juniors mit Bundesligist Mattersburg. Die Burgenländer haben in dieser Saison nur ihren Cup-Auftakt bei den Kapfenberger Amateuren (3:1) gewonnen. In der Meisterschaft warten sie nach vier Niederlagen und vier Remis noch auf den ersten vollen Erfolg, liegen aber dank des Kapfenberger Bundesliga-Teams zumindest nur am vorletzten Platz.
Eine besonderes Wiedersehen gibt es für Rapid in Niederösterreich. Landesligist Bad Vöslau ist seit 26 Pflichtspielen ungeschlagen und wird von Willi Kreuz trainiert. Der Ex-Internationale fügte Rapid bereits einmal eine schmerzliche Niederlage als Trainer zu: 1991 gewann Kreuz mit dem damaligen Zweitligisten Stockerau das Cup-Finale gegen die Hütteldorfer. Der aktuelle Trainer Peter Schöttel war damals als Spieler der Grün-Weißen dabei und warnt nun, „dass es böse enden kann, wenn ein Bundesligist gegen einen Regionalligisten nicht aufpasst“.
Quelle: SVZ
