Nach der gestrigen 2:3-Heimpleite gegen Hartberg ist nun endgültig Feuer am Dach des SV Grödig. „Wir müssen uns alle hinterfragen. Wenn man nach 13 Spielen 15 Punkte hat, dann kann etwas nicht passen“, erklärt der Manager des Erstligisten Christian Haas.
Vor allem in den ersten 30 Minuten waren die Flachgauer komplett von der Rolle: Nach einer Ecke schliefen Goalie Schranz und die SVG-Verteidigung, Mössner konnte unbedrängt aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Steirer einköpfeln. Nur acht Minuten später kamen die Gäste zu ihrem zweiten Treffer. Nach einem Konter traf erneut Mössner zum 2:0 für seine Elf.
Nach der schwachen ersten halben Stunde erfingen sich die Grödiger und nutzten ein Geschenk des Gegners zum Anschlusstreffer. Nach einer schlechten Abwehr von Gäste-Goalie Rindler köpfelt Viana ungehindert zum 1:2 (35.). Danach drückte Elf von Trainer Heimo Pfeifenberger, doch Viana, Parapatits und Sobkova scheiterten entweder an Rindler oder am eigenen Unvermögen. In der 76. Minute machten die Hartberger den Sack dann endgültig zu: Im Nachschuss erzielte Mössner seinen dritten Treffer. Der erneute Anschlusstreffer von Siller kam zu spät. In der Tabelle liegen die Grödiger, die sich vor der Saison eigentlich im vorderen Drittel sahen, auf dem siebten Platz. „Es wird sicher eine Aussprache geben. Unser Auftreten war teilweise katastrophal“, war Haas nach der Partie erzürnt. Eine Trainerdiskussion lässt er aber nicht aufkommen. „Der Trainer steht nicht zur Diskussion. Er wird auch in der nächsten Runde gegen den FC Lustenau auf der Bank sitzen“, hält Haas an Pfeifenberger fest.
Quelle: SVZ / Foto: Krug
