Samstag, 1. August 2015

Saalfelden mit Last-Minute-Ausgleich

Einen glücklichen Punkt holte der FC Pinzgau Saalfelden gegen den TSV Neumarkt. Die Gäste ließen sich nach etlichen vergebenen Chancen durch einen Last-Minute-Treffer nämlich noch die Butter vom bereits gestrichenen Brot nehmen.

Dass der FC Pinzgau Saalfelden gegen den TSV Neumarkt am zweiten Spieltag der Regionalliga West-Saison 2015/16 die drohende Niederlage noch abwenden kann - daran hat wohl niemand mehr geglaubt. Zu überlegen waren die Gäste über die gesamten 90 Minuten, von den Hausherren war kaum etwas zu sehen. Dennoch, am Ende stand es 1:1 und die Saalfeldener dürfen sich über einen unverhofften Punkt freuen.

Saalfelden mit Problemen
Dabei begann das Spiel aus der Sicht der Gastgeber nicht einmal schlecht. Bereits in der zweiten Spielminute lief Niklas Mühlbacher alleine auf das gegnerische Tor zu, scheiterte aber mit seinem Versuch an David Schartner im Tor der Neumarkter. Damit war es dann aber, wie Trainer Markus Fürstaller im Interview nach dem Spiel gnadenlos analysierte, mit der Herrlichkeit der Pinzgauer vorbei. Von nun an waren die Gäste aus Neumarkt die tonangebende Mannschaft, stets einen Schritt schneller und vor allem brandgefährlich. Einzig Fortuna und einem wieder einmal bärenstarken Stan van Hoeven im Tor hatten es die Gastgeber zu verdanken, dass es auch zur Pause noch 0:0 stand. Neumarkt agierte zwar souverän und ließ absolut nichts mehr anbrennen, ein Tor wollte der Hajek-Truppe allerdings auch nicht gelingen.

Typisches Ende
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nichts. Saalfelden fand keinen Zugriff auf die Partie und musste Ball und Gegner hinterherlaufen. Allerdings änderte sich auch an der Neumarkter Abschlussschwäche vorerst nichts und somit blieb die Partie trotz der klaren Überlegenheit der Gäste spannend. Kurioserweise entstand der hochverdiente Führungstreffer des TSV dann nicht aus einer der etlichen Topchancen, sondern aus einer eher unübersichtlichen Situation. Nach einer schönen Hereingabe wurde Kapitän Christoph Hübl im Strafraum vermutlich gefoult, brachte den Ball aber doch noch irgendwie in Richtung Tor und das Leder kullerte über die Linie (75.). Damit schien der Bann gebrochen und die Niederlage des FCPS besiegelt. Auch der Rückstand vermochte der Fürstaller-Truppe nämlich kein neues Leben einzuhauchen und die Zeit lief unerbittlich für die Gäste. Als in der 92. Spielminute alles bereits mit dem Auswärtssieg der Neumarkter rechnete, gab es noch einmal Eckball für Saalfelden. Aus der üblichen Rudelbildung im Fünfmeterraum wurde der Ball dann auf den eingewechselten Lukas Moosmann zurückgelegt und Moosmann drückte das Spielgerät aus kurzer zum umjubelten 1:1-Endstand über die Linie.

Fazit: Mit dem Remis kann eigentlich nur Saalfelden gut leben. Neumarkt ließ sich einen vermeintlich ungefährdeten Sieg in allerletzter Sekunde vor der Nase wegschnappen und muss vor allem mit der eigenen Chancenauswertung hadern.

Quelle: fanreport.com