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Montag, 3. August 2015

Seekirchen zog das große Los - St. Johann gegen Traditionsklub


Die beiden Salzburger Westligisten SV Seekirchen und TSV St. Johann hatten am Sonntag bei der ÖFB-Cup-Auslosung Glück: Die Wallerseer bekommen es in der zweiten Runde mit dem Bundesligisten Sturm Graz zu tun, die Pongauer müssen gegen den Traditionsverein LASK Linz ran. Die Partien gehen Ende September über die Bühne.

"Mit diesem Los sind wir natürlich sehr zufrieden", freut sich Seekirchen-Obmann Toni Feldinger nach de Cup-Auslosung. Am 22. oder 23. September wird der Bundesligist Sturm Graz in Seekirchen zu Gast sein. "Die Burschen spielen derzeit einen sehr guten Fußball und haben sich diese Partie verdient", so Feldinger, der mit rund 1000 Zuschauern rechnet. "Da freut sich natürlich auch unser Kassier." Ebenfalls ein attraktives Los hat St. Johann gezogen: Die Pongauer bekommen es mit dem LASK Linz, der in der Ersten Liga der große Titelfavorit ist, zu tun.

ÖFB-Cup, 2. Runde
FC Stadlau - SK Austria Klagenfurt
Union Raiffeisen Gurten - SV Bauwelt Koch Mattersburg
Wiener Sportklub - Cashpoint SCR Altach
TSV Mc Donald’s St. Johann - LASK Linz
SKU Ertl- Glas Amstetten - SK Rapid Wien
SV Zaunergroup Wallern - FC Admira Wacker Mödling
FC Piberstein Lankowitz - Floridsdorfer AC
WSG Swarovski Wattens - KSV 1919
FC Hard - SKN St. Pölten
SV Seekirchen 1945 - SK Puntigamer Sturm Graz
FC Austrostar Lendorf - SV Austria Salzburg
SV Horn - FC Red Bull Salzburg
FC Wels - FK Austria Wien
SC Steinertor Krems - FC Wacker Innsbruck
ASK Ebreichsdorf - SC Wiener Neustadt
SV Josko Ried - RZ Pellets WAC

Quelle: ligaportal.at

Samstag, 18. Juli 2015

Golling verkaufte sich teuer, war gegen den FAC aber chancenlos

Der SC Golling war bei seiner ÖFB-Cup-Premiere gegen den Zweitligisten FAC wie erwartet chancenlos: Die Tennengauer hielten gegen den Profiklub zwar über die gesamte Spielzeit gut mit, mussten sich am Ende aber klar mit 0:6 geschlagen geben. Die Tore der Wiener erzielten Alexander Frank, dem ein Hattrick gelang, Lukas Mössner, Mehmet Sütcü und Manuel Neulinger, der ins eigene Tor traf.

Der FAC macht vor rund 200 Zuschauer von Beginn an ernst und zeigt dem Gegner wer an diesem Tag in die zweite Runde kommen wird. Bereits nach sieben Minuten stellt Lukas Mössner auf 1:0 für den Favoriten. In der Folge hält Golling aber lange Zeit sehr gut dagegen und hat sogar eine Chance auf den Ausgleich: Nach einer Freistoß-Flanke von Marcel Kraft verpasst Benjamin Kaindl den Ball nur knapp. "In dieser Szene hätte durchaus das 1:1 fallen können", erklärt Neo-Golling-Trainer Georg Hauthaler. Noch vor der Pause macht dann aber der FAC den Sack zu: In der 39. Minute trifft Alexander Frank zum 2:0. Nur drei Minuten später ist der Ball erneut im Netz: Golling-Kicker Manuel Neulinger befördert das runde Leder ins eigene Tor. Nach 45 Minuten geht es beim Spielstand von 3:0 für den FAC in die Kabinen.

FAC macht den Sack zu
Endgültig entschieden ist das Spiel zwei Minuten nach der Halbzeit: Frank ist erneut zur Stelle und trifft zum 4:0. In der 51. Minute krönt der FAC-Offensivspieler seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer - 5:0. Danach lässt der Favorit etwas nach und Golling kommt sogar zu Chancen auf den Ehrentreffer, doch der Ball will an diesem Tag nicht ins Tor. In der 77. Minute stellt dann Mehemt Sütcü den 6:0-Endstand her. "Trotz der klaren Niederlage bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Vor allem die Defensive hat einen sehr guten Job gemacht", analysiert Hauthaler.

Quelle: ligaportal.at

Seekirchen weiter - Neumarkt und der Cup-Fluch

Von den beiden Wallersee-Klubs kam am vergangenen Wochenende nur ein Verein in die zweite ÖFB-Cup-Runde: Der SV Seekirchen setzte sich in der ersten Runde beim Westliga-Absteiger Höchst knapp aber verdient mit 2:1 durch. Kein Erfolgserlebnis gab es für den TSV Neumarkt: Die Mannschaft von Trainer Hans Hajek musste sich zu Hause dem Ligakonkurrenten FC Hard klar mit 0:3 geschlagen geben.

In den ersten 25 Minuten tut sich in Höchst nicht viel. "Da hatte keine der beiden Mannschaften Chancen, bis zur Trinkpause war keiner besser", erklärt Seekirchen-Trainer Miroslav Bojceski, dessen Mannschaft dann bis zur Pause dann die besser ist. In der 34. Minute ist der Ball dann im Netz: Stefan Federer trifft aus 18 Metern zum 1:0. Bei diesem Spielstand bleibt es dann auch nach 45 Minuten. Nur eine Minute nach der Pause behält Benjamin Taferner im 1:1 Duell mit Höchst-Goalie Mathias Nagel die Nerven und erzielt das 2:0. "Nach dem zweiten Treffer waren wir dann nachlässig und haben den Gegner wieder ins Spiel kommen lassen", so Bojceski, dessen Mannschaft aber nur einen Gegentreffer hinnehmen muss: Robert Blum markiert in der 62. Minute das 1:2. In der Schlussphase verlieren die Vorarlberger, dann noch Aleksandar Umjenovic, der nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz fliegt. "Jetzt wünsche ich mir Austria Salzburg, da würde sich auch unser Kassier freuen", erklärt Bojceski.

Neumarkt verliert klar
Neumarkt startet ins Heimspiel gegen Hard ganz schlecht: Nach einer Ecke bugsiert Gernot Gottfried den Ball ins eigene Tor. Sieben Minuten vor der Pause kommt es noch dicker für die Wallerseer: Tomislav Jonjic sieht nach einer Tätlichkeit die rote Karte. Mit einem Mann weniger am Spielfeld spielt Neumarkt in der zweiten Halbzeit gut nach vorne und ist optisch besser. "Da hätten wir den Ausgleich machen können", erklärt Neumarkt-Co-Trainer Werner Promberger, dessen Mannschaft in der Schlussphase noch zwei Gegentreffer hinnehmen muss: In der 73. Minute trifft Metin Batir zum 2:0. Vier Minuten vor dem Ende fliegt dann auch noch Neumarkt-Stürmer Christoph Hübl nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz. Endgültig entschieden ist die Partie in der Nachspielzeit: Simon Mentin stellt den 3:0-Endstand her. Neumarkt und der ÖFB-Cup das passt nicht zusammen: Die Wallerseer erreichten bisher nur einmal die zweite Runde (2007/08).

Quelle: ligaportal.at

Austria müht sich in Eugendorf in die zweite ÖFB-Cup-Runde - Sieg erst nach Verlängerung

Das erste Pflichtspiel als Profiverein war für den SV Austria Salzburg ein hartes Stück arbeitet: Die Violetten siegten beim Westligisten USC Eugendorf in der ersten Runde des ÖFB-Cups erst nach Verlängerung mit 4:2. Nach 90 Minuten stand es in Eugendorf 2:2. Die Tore der Gäste erzielten Felix Huspek, Halid Hasanovic, Ibrahim Bingöl und Valentin Grubeck. Bei den Heimischen trugen sich Matthias Finder und Christof Kopleder in die Schützenliste ein.

Austria Salzburg muss im ersten Pflichtspiel der Saison auf eine Reihe von Spielern verzichten: Von den Neuverpflichtungen steht nur Thomas Burghuber in der Startformation. Zudem fehlen Ernst Öbster, Andreas Bammer und Nico Mayer. In den ersten 45 Minuten sehen die rund 1200 Zuschauer bei sehr heißen Temperaturen nur wenige Chancen auf beiden Seiten. Die Austria kommt drei, vier Mal gefährlich vor den gegnerischen Kasten, doch Ex-Austria-Goalie Lukas Mitterhofer hält seiner Mannschaft die Null fest. Da Eugendorf in der ersten Halbzeit nicht gefährlich wird geht es nach 45 Minuten beim Spielstand von 0:0 in die Kabinen. "Wir haben uns das Leben selber etwas schwer gemacht: Aus unseren Chancen hätten wir eigentlich ein Tor machen müssen", erklärt Austria-Manager Gerhard Stöger.

Eugendorf kommt zweimal zurück
Die zweite Halbzeit ist gerade Mal zwei Minuten alt, als die Violetten in Führung gehen: Nach einer Ecke bringt Eugendorf den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Felix Huspek drückt das runde Leder über die Linie - 1:0. Die Antwort des Westligisten lässt aber nicht lange auf sich warten: In der 53. Minuten läuft Matthias Finder nach einer sehenswerten Kombination alleine auf das Tor und vollendet ins lange Eck, 1:1. In der Folge gibt die Austria wieder Gas und geht in der 65. Minute erneut in Führung: Aufstiegsheld Uros Palibrk spielt nach einem Solo quer, Halid Hasanovic braucht das runde Leder nur noch auf die Linie zu drücken - 2:1. Danach wird es hektisch in Eugendorf: In der 70. Minute zieht Matthias Öttl die Notbremse und fliegt vom Platz. Mit einem Mann mehr am Feld kommen die Heimischen kurz vor dem Schlusspfiff noch zum Ausgleich: Christof Kopleder verwertet einen Handelfer zum 2:2. Bei diesem Spielstand bleibt es dann auch nach 90 Minuten.

Austria trifft doppelt
In der Verlängerung geht Eugendorf dann die Kraft aus und die Austria schießt sich in die zweite Runde. In der 94. Minute schließt der überragende Ibrahim Bingöl ein Solo zum 3:2 ab. Als Eugendorf alles nach vorne wirft, schlagen die Violetten erneut zu: Nach einem Konter stellt der eingewechselte Valentin Grubeck den 4:2-Endstand her. "Eugendorf hat aus wenigen Chancen sehr viel gemacht, wir aus vielen Möglichkeiten leider sehr wenig. Letztendlich zählt aber nur das Weiterkommen", so Stöger. Stolz auf seine Mannschaft ist Eugendorf-Goalgetter Kopleder: "Hut ab vor der Leistung. Wir haben der Austria das Leben sehr schwer gemacht."

Quelle: ligaportal.at

Blitztor und Krimbacher-Hattrick lassen St. Johann jubeln

Der TSV St. Johann steht in der zweiten ÖFB-Cup-Runde: Die Pongauer setzten sich am Samstag gegen den Ligakonkurrenten FC Kitzbühel klar mit 4:0 durch und hoffen nun in der zweiten Runde auf einen Kracher. Die Tore für die Mannen von Trainer Franz Aigner erzielten Mario Krimbacher, dem ein Hattrick gelang, und Armin Gruber, der die Heimischen bereits nach einer Minute in Führung brachte.

St. Johann startet gegen Kitzbühel vor rund 400 Zuschauer wie aus der Pistole geschossen: Bereits nach einer Minute bringt Ralph Pertl den Ball ideal zu Mitte, Armin Gruber verwertet ohne Mühe zum 1:0. Noch in der Anfangsphase legen die Pongauer nach: Kitzbühel bringt den Ball nach einer Ecke nicht weit genug aus der Gefahrenzone, Mario Krimbacher zieht aus rund 25 Metern ab. Der Ball passt genau ins Kreuzeck - 2:0 (12.). "Ein typisches Krimbacher-Tor", freut sich St. Johanns Trainer Franz Aigner. In der Folge haben dann die Tiroler zwei sehr gute Chancen, doch Goalie Andreas Hettegger, der den Vorzug gegenüber Neuzugang Tommy Plainer erhält, kann sich auszeichnen. Noch vor der Pause macht St. Johann den Sack endgültig zu: Nach einem Konter legt Benjamin Ajibade quer, Krimbacher stellt den 3:0-Pausenstand her.

Krimbacher-Hattrick
In der zweiten Halbzeit verwaltet St. Johann die klare Führung. "Mit dem Vorsprung im Rücken mussten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel tun. Der Gegner hatte mehr vom Spiel, aber nur wenige Chancen", so Aigner. Bei den Möglichkeiten von Kitzbühel ist Hettegger immer zur Stelle. Sechs Minuten vor dem Ende krönt Krimbacher seine sensationelle Leistung mit dem dritten Treffer: Nach einer Kopfball-Vorlage von Mario Lürzer trifft der Goalgetter zum 4:0-Endstand. "Eine sehr gute Partie von uns. Jetzt wünschen wir uns in der zweiten Runde einen Bundesligisten. Am schönsten wäre Rapid Wien", sagt Aigner.

Quelle: ligaportal.at

Mittwoch, 15. Juli 2015

Golling müht sich in die zweite Landescup-Runde - Zweiter Goalie verpflichtet

Der SC Golling, der als Vizemeister in der 1. Landesliga die Rückkehr in die Salzburger Liga schaffte, konnte am Dienstag sein erstes Pflichtspiel in der neuen Saison erfolgreich gestalten: Die Mannen von Neo-Trainer Georg Hauthaler siegten in der ersten Landescup-Runde in Obertrum knapp mit 1:0. Den Goldtreffer markierte Fabio Ingolitsch. Nun wartet am Samstag das erste Highlight: In der ersten ÖFB-Cup-Runde treffen die Tennengauer auf den Zweitligisten FAC.

Obertrum konnte gegen Golling nur in den ersten Minuten die Partie offen gestalten. In der zehnten Minuten hatten die Flachgauer bei einem Stangenschuss Pech. In der Folge spielte aber nur noch der Favorit. "Wir haben leider einige gute Chancen ausgelassen", erklärt Golling-Trainer Georg Hauthaler, dessen Mannschaft in der 58. Minute das erlösende 1:0 bejubeln kann: Nach einer Hereingabe von Markus Steinwender erzielt Fabio Ingolitsch das 1:0. "Danach hatten wir noch einige gute Chancen auf weitere Treffer", so Hauthaler, dessen Mannschaft nach 90 Minuten einen knappen 1:0-Sieg bejubeln kann. In der zweiten Landescup-Runde wartet nun der Sieger aus der Partie Gneis gegen Hallwang.

Zwei Neuzugänge
Für Golling geht es nun am Samstag in der ersten ÖFB-Cup-Runde zu Hause gegen den Zweitligisten FAC weiter. "Da können wir nur überraschen. Wir wollen die Null solange wie möglich halten und dann sehen wir was herauskommt", erklärt Hauthaler, der in der Transferzeit zwei Neuzugänge begrüßen kann: Cihat Kaya kommt von den Grödig Amateuren, als zweiter Goalie wurde Valmir Shaqiri von der SG SSK/Blau-Weiß verpflichtet.

Quelle: ligaportal.at

Mittwoch, 24. Juni 2015

Paarungen 1. Runde ÖFB-Cup

Heute wurde die 1. Runde im Samsung ÖFB-Cup ausgelost, dabei durften sich wieder einige Unterhausklubs über echte Kracherlose freuen.

Am Samsung Cup 2015/16 nehmen insgesamt 64 Mannschaften teil, 19 Vereine aus der Bundesliga und 45 Klubs aus den neun Landesverbänden, die vom jeweiligen Verband nominiert wurden. Gespielt wird die 1. Runde vom 17. bis 19. Juli 2015.

Erstmals wurde bei der Auslosung ein neuer Modus angewandt, die reinen Amateurduelle (also ohne Beteiligung eines der 19 Bundesligavereine) wurden regional ausgelost in zwei Gruppen – in Ost und West wurde eine Vorteilung vorgenommen. Wie im Vorjahr nicht am Cup teilnehmen wird der FC Liefering. Die Jungbullen verzichten freiwillig auf eine Teilnahme, da die UEFA ohnehin keine zwei Mannschaften eines Teambesitzers in den internationalen Bewerben duldet.

Burgenland
SC/ESV Parndorf 1919 - LASK Linz
SV Oberwart - FK Austria Wien

Kärnten
ASKÖ Köttmannsdorf – Wolfsberger AC
VST Völkermarkt - FC Lendorf
ASV Annabichler SV 1923 - FC Stadlau

Niederösterreich
SKU Amstetten – ASK Kottingbrunn
SV Horn – SC Ritzing
ASK Ebreichsdorf - SC Red Star Penzing
1. SC Sollenau - SV Mattersburg
SC Krems - SC Trausdorf
SV Leobendorf - Wiener Sportklub

Oberösterreich
FC Blau Weiß Linz - FC Wacker Innsbruck
ATSV Stadl Paura - WSG Wattens
SV Wallern – SK Vorwärts Steyr
Union Gurten – SV Grödig

Salzburg
USC Eugendorf – SV Austria Salzburg
TSV Neumarkt – FC Hard
TSV St. Johann – FC Kitzbühel
SC Golling - Floridsdorfer AC

Steiermark
SC Weiz - SK Rapid Wien
Deutschlandsberger SC - FC Red Bull Salzburg
TSV Hartberg – SK Sturm Graz
SV Lafnitz – SCR Altach
SV Allerheiligen – KSV 1919
FC Lankowitz - SC Austria Lustenau

Tirol
SVG Reichenau – SK Austria Klagenfurt
Sportverein Innsbruck - SV Ried

Vorarlberg
FC Dornbirn 1913 – SKN St. Pölten
Schwarz Weiß Bregenz - FC Wels
FC Höchst - SV Seekirchen

Wien
First Vienna FC 1894 - SC Wr. Neustadt
SV Schwechat – FC Admira Wacker Mödling

Quelle: fanreport.com

Donnerstag, 4. Juni 2015

Red Bull Salzburg holt Double trotz Unterzahl gegen Austria Wien


Red Bull Salzburg hat das dritte Double der Vereinsgeschichte fixiert. Die Bullen schlugen trotz Unterzahl Austria Wien mit 2:0 (0:0) am Mittwochabend in Klagenfurt. Jonantan Soriano und Felipe Pires trafen erst in der Verlängerung. “Das war ein Wahnsinn, das ist meine Vorstellung von einem Finale”, so Kapitän Soriano, “wir haben mit einem Mann weniger super gespielt. Aber wir sind Red Bull, haben wieder alles gegeben.“

Red Bull Salzburg hat erst als drittes Team in der Geschichte das Double erfolgreich verteidigt. Die Salzburger holten sich am Mittwochabend mit einem 2:0-Sieg nach Verlängerung gegen die Wiener Austria im Klagenfurter Wörthersee-Stadion auch den Titel im ÖFB-Fußball-Cup. Zum Matchwinner für den Meister avancierten Jonatan Soriano (95.) und Felipe Pires (108.). “Ich bin sehr stolz auf das, was meine Mannschaft heute geleistet hat. Wenn man 80 Minuten in Unterzahl spielt, dann auch noch zwei Tore schießt, ist der Sieg verdient”, so Erfolgscoach Hütter nach dem Spiel.

Gulacsi sieht Rot nach Brutalo-Foul
Die Salzburger waren vor 16.000 Zuschauern nach einer Roten Karte für Goalie Peter Gulacsi ab der 41. Minute in Unterzahl. Die Wiener hielten die Partie offen, waren aber im Abschluss deutlich weniger effizient. “Die Rote Karte kann man geben, doch am Ende haben wir ja gewonnen”, stellte ein freudiger Martin Hinteregger fest, “es war ein unglaublicher Kampf, das ist jetzt ein unglaubliches Gefühl.“

Quelle: salzburg24.at

Montag, 1. Juni 2015

Schock: Schwegler fehlt Red Bull Salzburg im Cup-Finale

Titelverteidiger Red Bull Salzburg muss im Finale des ÖFB-Cups gegen die Austria einen weiteren Spieler vorgeben. Außenverteidiger Christian Schwegler steht dem Meister am Mittwochabend in Klagenfurt nicht zur Verfügung.

Der Schweizer erlitt beim 1:1 gegen die Wiener am Sonntag einen Mittelfußknochenbruch und muss rund sechs Wochen pausieren. “Er wird damit auch in der Vorbereitung fehlen. Wir sind von der Personalsituation her angeknackst. Es fehlen Spieler, die zuletzt gut gespielt haben. Aber wir wollen nicht jammern, haben trotz allem noch eine gute Mannschaft für das Spiel”, meinte Salzburgs Trainer Adi Hütter.

Hütter fehlen Leistungsträger
Der Bullen-Coach muss neben Schwegler auch die ÖFB-Teamspieler Andreas Ulmer (Adduktoren), Christoph Leitgeb (Knie) und Valentino Lazaro (Oberschenkel) sowie Massimo Bruno (Blinddarm) vorgeben. Die Rückkehr von in Wien geschonten Stammkräften wie den Offensivspielern Marcel Sabitzer und Jonatan Soriano oder Abwehrchef Martin Hinteregger stimmt Hütter für Mittwoch dennoch zuversichtlich.

RB Salzburg will das Double
“Wir sind trotz allem gut im Schuss, bekommen sehr viel Qualität und Waffen hinzu”, meinte der Vorarlberger, der mit seinem Team nach dem Double greift. Nach Meisterschaft und Cup-Sieg im Vorjahr unter Roger Schmidt wäre es das zweite in Folge. “Wir wollen das Double-Double holen, das ist ein Anreiz. Es geht um einen Titel, den wollen wir unbedingt nach Salzburg holen”, betonte Hütter.

Quelle: salzburg24.at

Mittwoch, 29. April 2015

Red Bull Salzburg zieht ins Pokalfinale ein


Titelverteidiger Red Bull Salzburg ist seiner Favoritenrolle im Pokalhalbfinale gegen den SV Grödig gerecht geworden. Im Lokalderby setzte sich das Team von Adi Hütter trotz später Tore am Ende souverän durch und steht damit im Finale des Samsung Cup.

Die Salzburger fanden im Nachbarschaftsduell gegen defensiv gut organisierte Grödiger lange Zeit kein Durchkommen. Der eingewechselte Quaschner sorgte nach Sabitzer-Assist aber mit etwas Glück für die Erlösung. Den ersten Schuss des Deutschen lenkte Grödig-Keeper Cican Stankovic noch an die Stange. Der Klärungsversuch von Christoph Martschinko sprang aber von der Latte erneut Quaschner vor die Füße, der via ebendieser traf.


Späte Tore sorgen für Entscheidung
Erst danach musste Grödig aufmachen und der starke Sabitzer sorgte vor 1.890 Zuschauern ebenfalls im zweiten Versuch nach Assist von Peter Ankersen für die Entscheidung. Die Salzburger stehen zum dritten Mal nach 2012 und 2014 im Cup-Finale. In beiden Jahren haben die Bullen jeweils das Double geholt, auch in diesem Jahr sind sie als Tabellenführer auf Kurs.

Grödig hält Partie lange offen
Salzburg musste wegen leichten Wadenproblemen ohne Andreas Ulmer und Topscorer Jonatan Soriano auskommen. Anstelle des Kapitäns stürmte Marco Djuricin neben ÖFB-Teamkollege Sabitzer. Andre Ramalho erhielt im Mittelfeld den Vorzug gegenüber Christoph Leitgeb. Grödig-Trainer Michael Baur versuchte mit Florian Hart als zusätzlichem Mittelfeldspieler das Zentrum zuzumachen – lange Zeit mit Erfolg.

Die Salzburger waren zwar spielbestimmend, fanden aber kaum Räume für ihre Kombinationsspiel vor. Die besten Torchancen vor der Pause vergab Sabitzer. Bei einem Schlenzer des 21-Jährigen (3.) reagierte Stankovic aber ebenso gut wie in einer Eins-gegen-Eins-Situation nach Vorlage von Djuricin (45.). Grödig versuchte über die Flügelstürmer Lucas Venuto und Philipp Huspek selbst Nadelstiche zu setzen. Gefahr kam aber nie wirklich auf.

Auch nach Seitenwechsel stand Stankovic im Mittelpunkt. Bei Schüssen von Ankersen nach einer Eckball Variante (56.) und des immer stärker werdenden Naby Keita (57.) war der 22-Jährige, der im Sommer zu Salzburg wechselt, auf dem Posten. Selbst ein leicht abgefälschter Versuch von Takumi Minamino von der Strafraumgrenze stellte kein Problem dar (66.).

Stankovic kann Aus nicht verhindern
Selbst bei den Gegentreffern war Stankovic im ersten Versuch am Ball, Quaschner und Sabitzer verwerteten aber jeweils im zweiten Anlauf. Eine weitere Großchance von Sabitzer entschärfte der Grödig-Keeper (80.). Die Salzburger holten dennoch im achten Pflichtspiel gegen Grödig den siebenten Sieg. Am Samstag kommt es in der Bundesliga bereits zum nächsten Duell.

Der Tabellenführer ist mittlerweile sechs Pflichtspiele ungeschlagen, Grödig in deren vier sieglos. Die Grödiger, die Salzburg-Trainer Adi Hütter als Ligadritter im Vorjahr noch in den Europacup geführt hatte, verpassten ihr erstes Cup-Finale und sind in der kommenden Saison wohl nicht international vertreten. Der Rückstand auf den Ligafünften WAC beträgt sechs Runden vor Schluss 15 Punkte. Sollte Salzburg den Cup gewinnen, reicht Platz fünf in der Liga für die Europa-League-Qualifikation.

Quelle: salzburg24.at

Dienstag, 28. April 2015

Red Bull Salzburg und SV Grödig streiten um Cup-Finalticket


Red Bull Salzburg will das Double aus Meisterschaft und Cup wiederholen, der SV Grödig die erstmalige Chance auf den Finaleinzug nützen. Dienstagabend kommt es zum Salzburger Derby im Cup-Halbfinale. Die Erwartungshaltungen sind gänzlich verschieden, Kampfansagen haben aber beide Trainer abgegeben.

Österreichs Fußball-Aushängeschild Red Bull Salzburg will seine nationale Dominanz im ÖFB-Cup unterstreichen. Nachdem am Wochenende der nächste Schritt zum neuerlichen Meistertitel gelang, soll auch die Cup Trophäe wie im Vorjahr Beute der Bullen werden.

Hütter erwartet “packenden Cup-Fight”
Ein Favoritensieg am Fuße des Untersbergs wäre für Adi Hütter der nächsten Schritt, aus dem Schatten seines Vorgängers Roger Schmidt zu treten. Der Deutsche, mittlerweile Trainer bei Bayer Leverkusen, durfte sich 2014 über das Double freuen. Hütter könnte dies im ersten Jahr als Salzburgs Cheftrainer wiederholen. Der Vorarlberger erwartet bei seinem Ex-Verein große Gegenwehr: “Uns steht sicherlich ein packender Cup-Fight bevor.”

Baur: “90 Minuten Sein oder Nichtsein”
Der SV Grödig steht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Halbfinale. “Es geht 90 Minuten lang um Sein oder Nichtsein”, so die Ansage von Trainer Michael Baur, “wir werden alles versuchen, um diese Hürde zu meistern. Das funktioniert nur über absoluten Willen und volle Fokussierung.”

Statistik spricht klar für Bullen
Die Rollenverteilung im Kampf um die Finalteilnahme am 3. Juni in Klagenfurt scheint klar wie selten in einem Halbfinale. Salzburg hatte im laufenden Bewerb zwar im Achtelfinale bei Wacker Innsbruck Mühe (2:1 n.V.), im Viertelfinale gelang in Altach aber ein klares 4:0. 28:3 lautet der Torverhältnis des Titelträgers nach vier Cup-Runden. Grödig musste bisher gegen keinen Bundesligisten antreten, im Achtel- bzw. Viertelfinale gelangen knappe Siege gegen die Zweitligisten St. Pölten (1:0) und FAC (2:1).

Ulmer: „Wir werden alles reinhauen“
Red Bull Salzburg entschied von den bisherigen sieben Ligaduellen mit Grödig auch sechs für sich. Nur einmal – im Oktober 2014 – gelang es dem Außenseiter, einen Punkt zu erobern. Der zweifache Cupsieger will den Finaleinzug jedenfalls auf dem direkten Weg unter Dach und Fach bringen. “Es geht um einen Titel. Wir werden alles reinhauen, damit die Sache in 90 Minuten erledigt ist”, betonte Bullen Verteidiger Andreas Ulmer.

SV Grödig: Goalgetter Tomi wieder fit
Der Bundesligaachte hat immer noch die Möglichkeit, wie im Vorjahr unter Hütter die Europacup Qualifikation zu schaffen. Dabei mithelfen könnte der Spanier Tomi. Der Angreifer feierte beim 1:2 in Wolfsberg am Wochenende als Joker sein Comeback und traf dabei sogleich. Wieder zur Verfügung stehen Baur auch die in Kärnten gesperrten Robert Strobl und Christoph Martschinko. Red Bull Salzburg hat bis auf den verletzten Christian Schwegler alle Stammkräfte zur Verfügung.

Salzburg-Derby auch in Bundesliga
Bereits am Samstag kommt es zum neuerlichen Duell in der Liga zwischen beiden Teams.

Quelle: salzburg24.at

Montag, 13. April 2015

Salzburger Derby im ÖFB-Cup-Halbfinale


Das Halbfinale im österreichischen Fußball-Samsung-Cup bringt ein Salzburger Derby zwischen SV Grödig und Titelverteidiger Red Bull Salzburg.

Im zweiten Halbfinale treffen in Wolfsberg der WAC und Rekord Cupsieger Austria Wien aufeinander. Das ergab die von Clemens Hellsberg, von 1997 bis 2014 Vorstand der Wiener Philharmoniker, am Sonntag vorgenommene Auslosung.

Die Spiele werden am 28. und 29. April ausgetragen, das Finale steigt am 3. Juni (20.30 Uhr) in Klagenfurt.

Quelle: salzburg24.at

Donnerstag, 9. April 2015

Plötzlich ist Grödig wieder obenauf

Die Abstiegssorgen sind wie weggeblasen - und Sportchef Haas träumt von einer neuerlichen Europacup-Teilnahme.

Wie schnelllebig das Fussballgeschäft sein kann, musste der SV Grödig in den vergangenen Wochen schmerzlich erfahren. Zu Saisonbeginn in der Europa League Qualifikation noch als "Eurofighter" gefeiert, fand sich die Truppe von Trainer Michael Baur im Frühjahr plötzlich mitten im Abstiegskampf wieder. Zum Drüberstreuen gab es auch noch eine Trainderdiskussion. Die Tage von Baur in Grödig schienen gezählt zu sein.

Das alles liegt gerade einmal zwei, drei Spieltage zurück. Von einem bevorstehenden Trainerwechsel spricht man am Fuß des Untersbergs mittlerweile nicht mehr, und auch das Abstiegsgespenst ist verjagt. In der Bundesliga orientiert sich der Tabellenachte nach dem 3:2 am Osterwochenende gegen die Admira wieder nach oben, nur vier Punkte fehlen zu Platz sechs.

Erfolgreich verlief am Dienstagabend auch das ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen den Erste Liga Club FAC. Nach dem 2:1 Heimsieg stehen die Grödiger zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Cup Halbfinale. Sportchef Christian Haas träumt bereits von einer neuerliche Europacup Teilnahme und auch sonst ist wieder alles eitel Wonne bei dem vor Kurzen noch so krisengeschüttelten Dorfclub.

Haas herzte nach dem hart umkämpften, letztlich aber hochverdienten Sieg über den FAC Trainer Baur, eine Geste, die Symbolwert hat. Gemeinsam will man beim SV Grödig wieder versuchen, das Unmögliche möglich zu machen und als Cupsieger das Europa League Ticket zu lösen. Einen Wunschgegner für das Semifinale am 28./29. April hat Hass übrigens nicht, allerdings würde er sich ein Heimspiel wünschen. Die Auslosung erfolgt am Sonntag in der ORF Sendung "Sport am Sonntag".

Schon einen Tag vorher empfangen die Grödiger im Das.Goldberg Stadion die Wiener Austria, die am Dienstag durch einen 2:0 Erfolg über Kapfenberg ebenso den Einzug ins Cup Halbfinale geschafft hat. In Grödig ist man - getragen von den Erfolgserlebnissen der vergangenen Tage - zuversichtlich, auch gegen die Austria bestehen zu können.

"Wir haben uns über den Sieg gegen den FAC sehr gefreut, aber jetzt gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen Austria Wien. Das wird eine ganz andere Partie", weiß Trainer Baur, dem nicht alles,was er im Cup Viertelfinale gesehen hat, gefallen hat. "Wir hatten die Strapazen vom letzten Spiel noch in den Füßen, waren daher nicht so spritzig. Es war zu wenig Bewegung im Spiel, wir haben auch viele lange Bälle gespielt", analysiert Baur. Beim gegentor des FAC zum zwischenzeitlichen 1:1 habe sich seine Mannschaft dumm angestellt, "sonst haben wir aus dem Spiel heraus aber kaum Chancen zugelassen. Bei uns waren viele Möglichkeiten auf das dritte Tor da. Wir hätten früher den Sack zumachen müssen, die letzte Entscheidung war aber oft nicht die richtige".

Quelle: S/N

Salzburg schlägt im Cup-Viertelfinale Altach 4:0

Red Bull Salzburg ist im Kampf um die erfolgreiche Double-Verteidigung weiter voll auf Kurs. Die Salzburger zogen am Mittwoch mit einem 4:0 (3:0) Sieg beim Bundesliga-Rivalen Altach völlig souverän ins ÖFB Cup Halbfinale ein. Marcel Sabitzer (4., 32.) und Jonatan Soriano (34./Freistoß, 78.) sorgten in der Cashpoint-Arena für klare Verhältnisse.

Die enttäuschenden Altacher konnten nach der Pause auch von einer numerischen Überlegenheit nach einem umstrittenen Ausschluss von Martin Hinteregger (49.) nicht profitieren. In der Schlussphase sah auch noch Altachs Hannes Aigner (85.) wegen groben Foulspiels gegen Felipe Pires die Rote Karte. Die beiden schwächten ihre Teams damit auch im Hinblick auf das Wochenende, sind in den Auswärts-Top-Duellen der 28. Bundesliga-Runde mit Rapid (Salzburg) sowie Sturm Graz (Altach) daher gesperrt.

Salzburg beendet Lauf der Vorarlberger
Die Salzburger beendeten damit die imposante Heimserie der Vorarlberger, die in der Liga zuletzt vor eigenem Publikum sieben Mal gewonnen und zehn Mal nicht verloren hatten. Mögliche Gegner der Salzburger im Halbfinale sind die Liga-Rivalen Austria Wien (2:0 in Kapfenberg), WAC (2:1 gegen Rapid) und Grödig (2:1 gegen den FAC). Die Auslosung geht am Sonntag im Wiener Ernst Happel Stadion über die Bühne, Spieltermine sind der 28. und 29. April. Das Finale folgt am 3. Juni im Klagenfurter Wörthersee-Stadion.

Red Bull Salzburg will Double schaffen
Die Salzburger wollen diese Saison unbedingt wieder den Cup und die Meisterschaft und damit das dritte Double der Vereinsgeschichte gewinnen. Deshalb schonte Coach Adi Hütter trotz des am Sonntag in Wien anstehenden Liga-Topspiels gegen den sechs Punkte zurückliegenden Verfolger Rapid keine Kräfte. Gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen die Austria gab es nur zwei Änderungen. Christian Schwegler (für Peter Ankersen) und Valon Berisha (für den verletzten Takumi Minamino) rückten in die Mannschaft.

Meisterschaft für Altach wichtig
Für die drittplatzierten Altacher scheint hingegen die Meisterschaft wichtiger zu sein. Das ließ zumindest der Blick auf die Aufstellung vermuten. Coach Damir Canadi veränderte seine Truppe im Vergleich zum 1:0-Sieg am 21. März in Grödig gleich an acht Positionen. Nur das Innenverteidiger-Duo Cesar Ortiz und Jan Zwischenbrugger sowie Lukas Jäger blieben über.

Bullen mit mehr Ballbesitz
Und das sollte sich schnell rächen. Der in die Mannschaft gerückte Ronald Gercaliu ließ sich den Ball von Valentino Lazaro ablaufen und leitete damit den Blitz-Negativstart ein. Lazaros Zuspiel zur Mitte wurde von Altachs Alexander Pöllhuber vor die Füße von Sabitzer abgelenkt, der keine Mühe hatte zu vollenden (4.). Die Vorarlberger konnten sich von dem Schock nicht erholen. Die “Bullen” hatten deutlich mehr Ballbesitz, ließen das runde Leder geschickt laufen und sorgten mit ihren Torschüssen zwei und drei für die endgültige Vorentscheidung.

Jan Zwischenbrugger konnte eine Berisha-Flanke nicht klären, Sabitzer verschaffte sich mit einer Drehung den nötigen Platz und traf aus kurzer Distanz ins lange Eck (32.). Dem noch nicht genug erarbeitete sich Soriano einen Freistoß und verwertete aus mehr als 20 Metern selbst zum 3:0 (34.). Lazaro hätte mit einem Volleyschuss auch noch für das 4:0 sorgen müssen, setzte den Ball aber aus elf Metern drüber (43.).

Zur Pause versuchte Canadi mit einem Doppeltausch für frischen Wind zu sorgen. Und der eingewechselte Aigner stand gleich einmal im Mittelpunkt. Nach einem “Ringkampf” zwischen ihm und Salzburgs Abwehrchef im Strafraum schloss Schiedsrichter Manuel Schüttengruber nach Rücksprache mit Assistent Clemens Schüttengruber Hinteregger wegen eines Faustschlags in der Aktion aus. Elfmeter gab es aber keinen, die Aktion war schon zuvor abgepfiffen gewesen.

Soriano mit Doppelpack
Die Altacher konnten aus der numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen, in der Folge wurde auf dem Rasen vor allem viel gekämpft. Spielerische Glanzlichter suchte man oftmals vergebens. Die Salzburger legten aber noch einen weiteren Treffer nach. Soriano machte in der 78. Minute auch noch seinen Doppelpack perfekt. In der Schlussphase kamen Ismael Tajouri (86.) und Alexander Pöllhuber (87.) zumindest noch dem Ehrentreffer nahe.

Die Altacher verpassten damit den erstmaligen Einzug ins Halbfinale. Die Salzburger revanchierten sich für die beiden Liga-Niederlagen im direkten Duell in der laufenden Saison (1:4 in Altach, 0:1 daheim).

Quelle: salzbur24.at

Mittwoch, 8. April 2015

Bullen erwartet ein Hexenkessel

Die Cashpoint-Arena in Altach ist für den Cuphit seit Tagen ausverkauft.

In Altach fiebern die Fussballfans seit Tagen dem Schlager im Viertelfinale des ÖFB-Cups gegen Red Bull Salzburg entgegen. Die Cashpoint-Arena wird mit 8500 Zuschauern heute randvoll sein. Und Salzburg-Trainer Adi Hütter, der einige Jahre in Altach als Chefcoach tätig gewesen ist, weiß, was auf seine Spieler in der engen Arena zukommt. "Uns erwartet ein echter Hexenkessel", sagt der gebürtige Altacher.

Aber nicht nur weil es für ihn ein "Heimspiel" ist, steht Hütter vor einer ganz besonderen Partie. "Ich will diesen Cuptitel unbedingt. Und ein Sieg in Altach wäre auch für den weiteren Verlauf in der Meisterschaft enorm wichtig. Als Spieler hat der 45-Jährige den Pokal mit dem GAK gewonnen und ist mit der Salzburger Austria erst im Finale gescheitert. Als Trainer fiel Hütter bisher nicht als Cupheld auf. Sowohl mit Altach als auch mit Grödig war immer in den Startrunden Schluss.

Aber die Aufgabe beim Sensationsteam aus Altach ist enorm schwierig. Schon zwei Mal in dieser Saison ließen die Vorarlberger die Bullen ganz schlecht aussehen. Daher warnte auch Routinier Christian Schwegler, der nach seiner Sperre in der Bundesliga wieder ins Team zurückkehrt: "Wir wissen, dass die Altacher wieder sehr defensiv stehen und auf Konter lauern werden, wie schon in den vergangenen Spielen gegen uns in dieser Saison. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, dass wir nicht in Rückstand geraten. Es kann also auch ein Geduldsspiel werden, wir müssen kühlen Kopf bewahren. Aber es ist an der Zeit, dass wir die Altacher wieder einmal schlagen:" Denn die Bullen wollen Hütter seinen ersten Cuptitel als Trainer bescheren.

Quelle: S/N

SV Grödig fixiert Cup-Halbfinale mit 2:1 gegen Floridsdorfer AC

Der SV Grödig ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale des ÖFB-Cup eingezogen. Der Bundesligist wurde am Dienstag im Viertelfinalduell mit Erste-Liga-Club FAC im eigenen DAS.GOLDBERG Stadion seiner Favoritenrolle gerecht, setzte sich doch verdient mit 2:1 (2:1) durch. Für die Entscheidung sorgten Bernd Gschweidl (15.) und Stefan Nutz (39.).

Für die Wiener war der zwischenzeitliche Ausgleich von Sargon Duran (34.) zu wenig. Für die Grödiger geht es am Samstag in der Liga mit dem Heimspiel gegen die Wiener Austria weiter, wo sie die Chance haben, mit einem Sieg nach Punkten mit dem Tabellensiebenten gleichzuziehen.

SV Grödig startet gut ins Spiel
Die Grödiger starteten, gestärkt durch den wichtigen 3:2-Sieg bei Schlusslicht Admira Wacker Mödling am Samstag in der Liga, gut ins Spiel und übernahmen von Beginn an das Kommando. Schon nach einer Viertelstunde konnten die Schützlinge von Coach Michael Baur ihre Überlegenheit auch in die Führung ummünzen. Gschweidl kam im Rutschen im Strafraum an den Ball und traf nach einem Haken aus kurzer Distanz zum 1:0 (15.). Lucas Venuto hätte gleich darauf nachlegen können, sein Schuss fiel aber zu schwach aus (16.).

Überraschender Ausgleich durch Duran
Das war auch bei einem Abschluss von Ilkay Durmus (27.) der Fall, der ersten Möglichkeit der Wiener. Aufseiten Grödigs prüfte Nutz FAC-Goalie Rene Swete, der dessen Kopfball toll parierte (31.). Statt 2:0 hieß es aber kurz darauf 1:1. Nach Sadovic-Hereingabe vollendete Duran aus kürzester Distanz aus dem Nichts zum Ausgleich (34.).

Grödig kommt zurück
Die Grödiger zeigten aber sofort wieder eine Reaktion. Nach Potzmann-Vorarbeit zog Nutz vom Sechzehner ab und traf mit links genau ins Eck (39.). Swete hielt den FAC mit einer Parade bei einem Schütz-Schuss (44.) im Spiel, beim Nachschuss traf Venuto den Ball aus guter Position nicht wirklich.

Stankovic rettet Viertelfinalsieg
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich vor schütterer Kulisse eine offene Partie, in der die tapfer kämpfenden Wiener dem Ausgleich lange Zeit aber nicht wirklich nahe kamen. Die Grödiger hätten schon früher alles klar machen können. So sprang ein abgefälschter Schütz-Schuss von der Stange zurück (62.). Zudem schoss Gschweidl mit dem Außenrist am Tor vorbei (82.) sowie scheiterte am starken Swete (91.). Die letzte gute Aktion hatten die Wiener. Cican Stankovic konnte sich bei einer Doppelchance von Alois Prohaska sowie Philipp Steiner (93.) aber auszeichnen.

Quelle: salzburg24.at

Dienstag, 7. April 2015

Grödig vor Cupspiel gegen FAC mit neuem Selbstvertrauen

Rechtzeitig vor dem Heimspiel im Cup-Viertelfinale am Dienstag (18.30 Uhr) gegen den FAC hat Grödig eine große Portion Selbstvertrauen getankt. Durch das 3:2 am Samstag bei der Admira trotz Unterzahl und 0:2-Rückstands entledigten sich die Salzburger wohl endgültig aller Abstiegssorgen und haben nun den erstmaligen Vorstoß ins Pokal Semifinale im Visier.

“Wir wollen diese Chance auf jeden Fall nützen”, erklärte Trainer Michael Baur, der den Erste-Liga-Club aus Wien dreimal beobachten ließ. “Das Ganze muss nach der Devise ‘Unterschätzen verboten!’ ablaufen, und dieses Motto habe ich auch meinen Spielern mitgegeben”, erzählte der Tiroler.

FAC will kleine Chance nutzen
Sein Widerpart Johann Kleer schließt dennoch nicht aus, dass die Grödiger die Partie auf die leichte Schulter nehmen könnten. “Vielleicht unterschätzt uns der Gegner, und diese Chance wollen wir dann nützen”, erklärte der Coach des Tabellensechsten, der nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz liegt.

Der Kampf um den Klassenerhalt ist am Dienstag vorerst sekundär, alles wird einer möglichen Überraschung gegen Grödig untergeordnet. “Wir gehen natürlich als Außenseiter ins Spiel, wollen aber trotzdem mutig nach vorne spielen und haben nichts zu verlieren”, meinte Kleer.

Quelle: salzburg24.at

Donnerstag, 26. März 2015

Stadionverbote, Schadenersatz-Forderungen und Vereinsausschluss: SV Austria Salzburg zieht Konsequenzen aus Vöcklabruck

Nach monatelangen Ermittlungen konnte die Polizei erste Verdächtige identifizieren, die an den Ausschreitungen in Vöcklabruck im Anschluss an das Cupspiel gegen Sturm Graz beteiligt gewesen sein sollen. Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat gegen vorerst acht Personen Anklage wegen Landfriedensbruchs erhoben.

SV Austria Salzburg hat gegen diese Personen ein Stadionverbot ausgesprochen und wird als Privatbeteiligter Schadenersatzforderungen geltend machen. Eine der acht angeklagten Personen war Mitglied des SV Austria Salzburg, wurde aber sofort nach der Identifizierung ausgeschlossen. Damit zieht SV Austria Salzburg Konsequenzen aus den Vöcklabrucker Ausschreitungen. Obmann Walter Windischbauer: „Wir werden gegen alle Personen, denen eine Beteiligung nachgewiesen werden kann, konsequent vorgehen.

Austria Salzburg will Zeichen setzen
Es ist uns wichtig, hier ein klares Zeichen zu setzen: Es muss ein für alle Mal klar sein, wer mit seinem Verhalten unserem Verein schadet, hat mit Konsequenzen zu rechnen.“ Und weiter:„Leider hat sich gezeigt, dass sich die Identifizierung der Beteiligten schwieriger gestaltet als wir das angenommen haben. Aus Datenschutz-Gründen haben wir keinen Zugriff auf das bei der Polizei vorhandene Bild- und Videomaterial. Dazu kommt, dass nach den uns erteilten Informationen viele der Beteiligten aufgrund von Hauben, Schals etc. und der schlechten Lichtverhältnisse nicht zu erkennen waren.“

Quelle: salzburg24.at

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Feuer am violetten Dach

Neben der empfindlichen ÖFB-Strafe wegen der Ausschreitungen von Vöcklabruck hat Austria Salzburg noch einige andere Baustellen. Aber es gibt auch Lichtblicke.

Es hat schon angenehmere Heimfahrten aus Wien gegeben. Das Austria-Salzburg-Führungsduo Walter Windischbauer und Gerhard Stöger hatte am Montagabend einiges zu verdauen. Zuvor hatte der ÖFB bei der Sitzung des Cup Komitees dem Westliga-Spitzenreiter nach stundenlangen Anhörungen und Beratungen eine Geldstrafe von 14.500 Euro (davon 1000 Euro aus einer früheren bedingten Buße) aufgebrummt. Anlass waren dabei „nur“ die Ereignisse im Stadion während der Cuppartie am 23. September gegen Sturm Graz (Verstöße gegen die Veranstaltungs- sowie Pyrotechnikbestimmungen). Die Zusammenstöße von Krawallmachern mit der Polizei nach dem Spiel fallen nicht unter die Zuständigkeit des Fußballbundes. Die Verbannung aus dem Vöcklabrucker „Exil“ war schon vor den ÖFB Sanktionen beschlossene Sache gewesen. Während sich die Kicker bereits auf Winterpause befinden, haben die Austria-Funktionäre somit auf einigen Baustellen aufzuräumen.

Vöcklabruck und die Folgen
Als Amateurverein bezahlt die Austria 14.500 Euro nicht gerade aus der Portokassa. „Ein solcher Betrag ist gerade in unserer derzeitigen Situation ein herber Rückschlag“, sagt Obmann Walter Windischbauer. Um dieses Geld könnten beispielsweise die violetten Nachwuchsmannschaften einige Jahre lang etliche Reisen zu Turnieren im In- und Ausland unternehmen. Jeder Cent im Budget ist verplant. In irgendeinem Bereich einzusparen, um den Fehlbetrag hereinzubekommen, wird schwierig. „Wir werden in den nächsten Tagen im Verein beraten, wie wir das bewältigen“, stellt sich Windischbauer auf anstrengende Zeiten ein. Die Negativschlagzeilen nach den Vorfällen von Vöcklabruck haben dem Image der Austria eine kräftige Delle beschert. „Wir sind allenthalben auf verstärkte Skepsis gestoßen“, beschreibt Walter Windischbauer die rauer gewordene Situation bei der Sponsorensuche.

Stadionausbau
Am Tag nach dem ÖFB-Urteil konnte die Austria wenigstens bei der echten Baustelle einen Etappenerfolg verzeichnen: Die Behörden gaben grünes Licht für die Ausschreibung beim Bau von Flutlichtanlage und Südtribüne. Kurz vor Weihnachten erfolgt die Vergabe. „Damit sind wir exakt im Plan“, freut sich Windischbauer. Einen positiven Vermerk gab es auch vom Wirtschaftsprüfer für die Periode bis 30. Juni 2014, was im Hinblick auf die Lizenzierung sehr wichtig ist. Ausweichstadion. Vöcklabruck ist Geschichte, andere Gemeinden mit bundesligatauglichen Stadien im 100-Kilometer-Umkreis lehnen die Austria als Gast ab (wie Grödig) oder wurden noch nicht gefragt (wie Schwanenstadt). Mit offenen Armen empfangen wird die Austria jedenfalls so rasch nirgends mehr. In der derzeitigen Situation will verständlicherweise kaum ein Bürgermeister oder Clubverantwortlicher das heiße Eisen mehr anfassen.

Trainersuche
Fußball gespielt wird auch noch. Unter wessen Leitung die Austria im Frühjahr Platz eins verteidigt, will Gerhard Stöger nach eingehenden Gesprächen mit den zahlreichen Kandidaten entscheiden.

Quelle: S/N

Dienstag, 2. Dezember 2014

Cup-Krawalle kosten Austria 14.500 Euro

Auch Sturm Graz wurde bestraft – Behörden haben inzwischen Verdächtige ausgeforscht.

Die Akte „Vöcklabruck“ ist für Austria Salzburg seit Montagabend geschlossen, mit einem dicken Ende. Als Folge der Krawalle beim ÖFB Cupspiel im September gegen Sturm Graz verhängte nun der Fußballbund eine Geldstrafe von 14.500 Euro. Auch die Steirer werden für ihre außer Rand und Band geratenen Fans mit einer Strafe von 10.000 Euro zur Kasse gebeten.

Austria-Obmann Walter Windischbauer sagte: „Die Vorfälle von Vöcklabruck stellen den Verein jetzt vor eine der größten Bewährungsproben der vergangenen Jahre.“ Abgesehen von der hohen Strafe sei viel Aufbauarbeit zunichte gemacht worden und das Image des Regionalliga Spitzenreiters bei möglichen Sponsoren im Keller.

Kleiner Lichtblick in der Misere: Die Ermittlungsbehörden haben zahlreiche mutmaßliche Gewalttäter von Vöcklabruck identifiziert. „Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um von den identifizierten Tätern auch Schadenersatz einzuklagen. Hier werden wir ein klares Zeichen setzen“, stellte Windischbauer klar. Weiters appellieren die Clubverantwortlichen an die Fanclubs, „schwarze Schafe“ aus ihren Reihen auszuschließen.

Da in Vöcklabruck die Tore für Hochrisikospiele der Austria künftig verschlossen bleiben, ist bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen im März 2015 auch Ersatz beim Ausweichstadion gefragt. Überrascht zeigte sich Sportchef Gerhard Stöger über Meldungen, wonach Schwanenstadt ein Thema sei. Zum Sportlichen: Gut ein Dutzend Kandidaten auf die Nachfolge von Trainer Klaus Schmidt werden ab sofort unter die Lupe genommen.

Quelle: S/N