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Sonntag, 30. August 2015

SV Grödig fegt Ried vom Platz

Nach fünf sieglosen Spielen hat der SV Grödig wieder ein ordentliches Lebenszeichen von sich gegeben. Daheim ließ man dem SV Ried keine Chance und die Schöttel-Truppe ging am Ende mit einem 4:1-Sieg vom Platz. Ried enttäuschte in zweitem Spiel unter Gludovatz auf ganzer Linie.

Der SV Grödig hat in der siebenten Runde der Fußball-Bundesliga den zweiten Saisonsieg gefeiert. Die Salzburger gewannen zu Hause gegen eine komplett enttäuschende SV Ried 4:1 (2:1). Damit gelang dem Team von Trainer Peter Schöttel zum ersten Mal seit dem Auftakt ein voller Erfolg, Ried musste hingegen gleich wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Denn die Oberösterreicher kassierten nach dem Sieg gegen Sturm Graz beim Comeback von Paul Gludovatz auf der Trainerbank gleich wieder eine Niederlage. Sie belegen mit vier Punkten weiter den vorletzten Tabellenplatz. Sollte Altach am Sonntag in Wolfsberg punkten, würde man nach der Runde gar auf den zehnten Platz abrutschen.

Traumstart für Grödig
Die Hausherren erwischten einen Traumstart. Christian Derflinger kam nach einem Zuspiel von Lukas Denner an der Strafraumgrenze ungehindert zum Abschluss und verwandelte mit einem platziertem Schuss die erste Torchance des Spiels (7.) zu seinem ersten Saisontor. Ried hatte keine Antwort parat, im Gegenteil vergab Denner kurz darauf sogar die Möglichkeit auf das 2:0, verfehlte aber mit einem Distanzschuss das Tor klar (10.).

Denner assistiert dreimal
Besser machte es Lucas Venuto in der 20. Minute, nachdem es erneut Denner war, der die Aktion vorbereitete. Der Brasilianer war vor Bernhard Janeczek am Ball und schob den Ball sicher zum 2:0 ein. Die Gäste wirkten darauf hin ratlos, fanden überhaupt nicht ins Spiel. Das Team von Paul Gludovatz hatte in der 23. Minute sogar noch Glück, dass Schiedsrichter Andreas Kolleger nicht auf Elfmeter entschied, nachdem Ried-Goalie Thomas Gebauer Grödigs Roman Wallner mit dem Knie in den Rücken gesprungen war.

Der Anschlusstreffer für die Oberösterreicher in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel schließlich auch aus dem Nichts. Dieter Elsneg kam im Strafraum an den Ball und schloss überlegt zum 1:2 ein (45.+4).

Schöttel-Elf behält in Hälfte zwei die Oberhand
Nach dem Seitenwechsel war von Schockzustand bei Grödig allerdings nichts zu bemerken. Erneut erwischten die Gastgeber den besseren Start, auch wenn konkrete Torszenen zunächst Mangelware blieben. Ried bemühte sich war, wirkliche Gefahr konnten die Innviertler allerdings nicht erzeugen.

Erst nach einem schweren Fehler von Grödigs Tormann Alexander Schlager nahm die Partie wieder Fahrt auf. Der Schlussmann der Salzburger ließ einen harmlosen Schuss des Spaniers Gavilan passieren, konnte den Ball anschließend aber gerade noch rechtzeitig vor der Torlinie klären (58.). Sein Team übernahm in Folge wieder das Kommando. Roman Wallner versäumte in Folge gleich zweimal die Vorentscheidung. Zunächst wurde sein Schuss von Thomas Reifeltshammer zum Eckball geblockt, dann vertändelte der Routinier den Ball mit einer schlechten Annahme zentral vor dem Tor (59. bzw. 61.).

Abgeklärte Leistung von Grödig
Besser machte es sein Ersatzmann. Der für Wallner eingewechselte Bernd Gschweidl schob nach einer sehenswerten Kombination problemlos zum 3:1 ein, nachdem Denner seinen dritten Assist beisteuerte. Die Gäste mussten die Partie zu zehnt beenden, weil sich Marcel Ziegl verletzte, nachdem Rieds Austauschkontingent bereits erschöpft gewesen war. In der Nachspielzeit machte Reifeltshammer mit dem Eigentor zum 1:4 einen rabenschwarzen Tag der SV Ried vollkommen.

Der SV Grödig hingegen zeigte eine abgeklärte Leistung, nachdem man zuletzt immer wieder Führungen aus der Hand gegeben hat und feierte einen verdienten Heimsieg. Damit belegen die Salzburger weiter den siebenten Platz.

Quelle: salzburg24.at

Mittwoch, 26. August 2015

Der Startelf-Poker


Salzburg Trainer Peter Zeidler muss wohl bis zur letzten Sekunde abwarten.

Wird er rechtzeitig fit? Wie lange kann er nach Verletzungspause spielen? Salzburgs Trainer Zeidler braucht vor dem Play off Rückspiel gegen Dinamo Minsk am Donnerstag viel Geduld. Vor allem deshalb, weil so manche personelle Entscheidung wohl erst am Matchtag fallen wird. Und dazu kommt auch noch die Ausgangslage. Salzburg muss vor eigenem Publikum ein 0:2 aufholen. "Dass es schwierig wird, wussten wir von Beginn an. Aber wir sind erst bei der Hälfte des Duells und haben noch 90 Minuten Zeit", ist Zeidler optimistisch. Wer aber wird gegen die Weißrussen auflaufen? Soriano kam bereits Sonntag gegen die Austria als Joker zum Einsatz. Am Dienstag nahm der Spanier problemlos am Training teil. Der Torjäger wird gegen Minsk beginnen. Wie lange er durchhalten kann, bleibt abzuwarten.

Noch Skepsis besteht bei Innenverteidiger Hinteregger. Der Teamspieler konnte gestern nur ein Einzel Training abspulen, die Salzburger hoffen, dass "Hinti" doch noch rechtzeitig fit wird. Im Startelf Poker braucht Zeidler auch im Mittelfeld ein gutes Händchen. Antreiber Keita ist gesperrt. Wer neben Leitgeb im Zentrum ran darf? Die besten Chancen haben Berisha und Schmitz.

Kein Thema mehr in Salzburg ist Pires. Der Wechsel des 20-jährigen zu Hoffenheim ist unter Dach und Fach. Der deutsche Bundesligist, der den Brasilianer sofort an FSV Frankfur verliehen hat, soll eine Million Euro Ablöse bezahlt haben! Ein sehr gutes Geschäft für Salzburg.

Quelle: Kronen Zeitung

Dienstag, 25. August 2015

Brasilianer Pires verlässt Salzburg Richtung Deutschland

Der Brasilianer Felipe Pires verlässt Fußball-Meister Red Bull Salzburg. Der 20-jährige Offensivspieler wechselt zum deutschen Bundesligisten 1899 Hoffenheim. Das gaben die Salzburger am Dienstag bekannt. Pires dürfte von Hoffenheim allerdings direkt weiterverliehen werden – laut Medienberichten aller Voraussicht nach an den Zweitligisten FSV Frankfurt.

Pires war im Winter vom Zweitteam FC Liefering in die erste Mannschaft der Salzburger hochgezogen worden. Eines seiner zwei Pflichtspieltore für die Bullen erzielte der Angreifer im Cup-Finale gegen die Wiener Austria (2:0 n.V.). Eine Verlängerung seines bis Sommer 2016 laufenden Vertrages in Salzburg habe Pires laut Clubangaben abgelehnt.

Quelle: salzburg24.at

Montag, 24. August 2015

Red Bull Salzburg und Austria Wien teilen sich Punkte im Spitzenspiel

Red Bull Salzburg kam im Heimspiel gegen Austria Wien nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Die Zeidler-Elf war über weite Strecken spielbestimmend und in der Schluss­phase sogar in Überzahl. Salzburg egalisierte zweimal einen Rückstand, für die Austria war das ein glücklicher Punktgewinn im Spitzenspiel.

Meister Red Bull Salzburg hat in der sechsten Runde der Fußball Bundesliga Moral bewiesen und gegen die Wiener Austria zweimal einen Rückstand egalisiert. Nach dem 2:2 (1:1) fehlen der Austria bereits fünf Punkte auf den überlegenen Tabellenführer Rapid, die Salzburger liegen gar acht Punkte hinter den Hütteldorfern.

Schwacher Start von beiden Teams
Nach einer schwachen Anfangsphase hatte Smail Prevljak die erste Chance für die Gastgeber, aber Fabian Koch konnte den Bosnier noch am Abschluss hindern (9.). Fünf Minuten später versuchte Prevljak erneut sein Glück. Sein Heber aus 20 Metern stellte aber kein Problem für Austrias Schlussmann Robert Almer dar. Nur wenige Sekunden später hätte es 1:0 für die Gastgeber stehen müssen, aber Havard Nielsen zögerte vor Almer einen Moment zu lange.

Grünwald bringt die Veilchen in Front
In der 17. Minute ging die Austria komplett gegen den Spielverlauf in Führung. Die Wiener spielten dabei ihre Stärke nach Standardsituationen aus. Ein Eckball von Raphael Holzhauser wurde aber auch von Salzburgs Andreas Ulmer aus Sicht der Veilchen glücklich Richtung langes Eck abgefälscht, wo Alexander Grünwald den Ball unbedrängt zum 1:0 einschieben konnte. Nur zwei Minuten später hatte Alexander Gorgon die Riesenchance, seine Führung in der Torschützenliste auszubauen. Nach einer Flanke von Ex-Salzburger Marco Meilinger brachte er aber nicht genügend Druck hinter den Ball und verpasste so sein siebentes Saisontor. Damit war das Offensivpulver der Gäste für die erste Hälfte aber verschossen.

Salzburg erzielt den verdienten Ausgleich
Die Salzburger übernahmen fortan wieder das Kommando und kamen in der 25. Minute völlig verdient zum Ausgleich. Takumi Minamino spielte nach einem schönen Solo Prevljak frei, der durch Almers Beine unbedrängt zum 1:1 einschob. Danach tat Salzburg mehr für das Spiel, aber sowohl Versuche von Nielsen als auch Minamino stellten keine Gefahr dar (34., 35.). Nach Seitenwechsel hatte wiederum Salzburg die erste Gelegenheit, aber Ulmers Versuch landete an der Außenstange (47.).

Blitzschneller Kayode verzaubert
Im Gegenzug durften erneut die äußerst effizienten Gäste jubeln. Grünwald schickte Olarenwaju Kayode, der sich im Laufduell gegen Duje Caleta-Car durchsetzte und Salzburg-Tormann Alexander Walke zu seinem vierten Saisontor bezwang (48.).In weiterer Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Erst nachdem Meilinger nach einem Steilpass von Lukas Rotpuller alleine vor Walke auftauchte (61.), nahm die Partie wieder Fahrt auf. Der Deutsche vereitelte dabei eine höhere Führung der Wiener. Die Partie wurde in der Schlussphase auch härter, sodass der Spielfluss etwas verloren ging.

Premieretreffer von Lainer rettet Red Bull Salzburg
Die Wiener schwächten sich in der Schlussphase selbst, weil Lukas Rotpuller innerhalb weniger Minuten Gelb-Rot bekam (73.). Die Mozartstädter nutzten diesen Schub. Stefan Lainer besorgte mit einem sehenswerten Weitschuss den 2:2-Ausgleich (75.), nachdem der eingewechselte Salzburg-Kapitän Jonatan Soriano kurz zuvor Almer bei einem Freistoß zur Parade zwang (74.). Österreichs Team-Goalie war es auch, der in der hektischen Schlussphase mit sechs Minuten Nachspielzeit den Punkt für die Wiener gleich mehrmals festhielt.

Quelle: salzburg24.at

Sonntag, 23. August 2015

Pehlivan heuerte nach Türkei-Abenteuer bei Salzburg an

Yasin Pehlivan setzt seine Karriere bei Fußball Meister Red Bull Salzburg fort. Der 17-fache ÖFB Teamspieler unterzeichnete am Samstag einen Einjahresvertrag mit Option auf zwei weitere Jahre.

Der 26-Jährige konnte die Verantwortlichen im Rahmen eines Probetrainings überzeugen und wechselte ablösefrei, da er erst kürzlich seinen Kontrakt beim türkischen Club Kayseri Erciyesspor aufgelöst hatte.

Pehlivan schon am Sonntag im Einsatz
Pehlivan ist bereits am Sonntag (16.30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen die Wiener Austria einsatzberechtigt und dürfte aufgrund des personellen Engpasses bei den “Bullen” wohl auch im Kader aufscheinen. Fix nicht dabei ist der Ex-Rapidler dafür am Donnerstag im Europa League Play-off-Rückspiel gegen Dinamo Minsk in der Red-Bull-Arena, da er für diese Phase nicht genannt war. Er muss daher darauf hoffen, dass Salzburg den 0:2-Rückstand noch drehen kann, um heuer noch Europacup-Luft schnuppern zu dürfen.

Yasin Pehlivan freut sich auf neue Aufgabe
“Ich habe den Weg von Red Bull Salzburg in den vergangenen Jahren stets verfolgt und gesehen, wie der Club national und international aufgetreten ist. Das hat mir sehr imponiert. Jetzt bin ich stolz und glücklich, dass ich ein Teil davon bin und mithelfen kann, diese großen Ziele erneut zu erreichen”, sagte Pehlivan. Die Salzburger setzen große Hoffnungen in den Mittelfeldspieler. “Yasin ist fit und verfügt über sehr viel nationale und internationale Erfahrung. Er ist ein Spieler, der Verantwortung übernimmt und antreibt. Er wird uns sicherlich sehr guttun”, meinte Salzburgs Sportlicher Leiter, Christoph Freund.

Nationale und internationale Erfahrung
Pehlivan spielte sich bei Rapid in den Vordergrund und wechselte im Juli 2011 zu Gaziantepspor. In der Türkei folgten weitere Stationen bei Bursaspor (Juli 2013 bis Jänner 2015) und zuletzt eben Kayseri Erciyesspor. Nach 60 Einsätzen in der Süper Lig ist das Türkei-Abenteuer nun für ihn zu Ende. In der heimischen Bundesliga hat er es bisher auf 62 Partien und drei Tore gebracht.

Quelle: salzburg24.at

Freitag, 21. August 2015

Europa League: Red Bull Salzburg unterliegt Dinamo Minsk mit 0:2


Fußball-Meister Red Bull Salzburg droht nach dem Aus in der Champions League Qualifikation auch die Gruppenphase der Europa League zu verpassen. Die Salzburger kassierten am Donnerstag im Play-off-Hinspiel beim weißrussischen Vizemeister Dinamo Minsk eine völlig unnötige 0:2 Niederlage. Die Tore vor 9.500 Zuschauern in Brest erzielten Gleb Rassadkin (57.) und Nenad Adamovic (93.).

Im Rückspiel kommenden Donnerstag (20.30) stehen die Bullen damit vor einer enorm schwierigen Aufgabe. Die Bullen hatten in Weißrussland zwar über weite Strecken mehr Spielanteile, waren in der Offensive aber zu harmlos und in der Defensive fehleranfällig. Daher setzte es nach zuletzt ansteigender Formkurve in der Liga bereits die dritte Europacup Auswärtsniederlage in Folge.

Auf Soriano und Co. musste verzichtet werden
Salzburg musste alleine im Angriff auf Kapitän Jonatan Soriano, Omer Damari, Havard Nielsen und Marco Djuricin verzichten. Übrig blieben Yordy Reyna und Dimitri Oberlin. Die Innenverteidigung bildeten nach dem Ausfall von Abwehrchef Martin Hinteregger wie erwartet Paulo Miranda und Youngster Duje Caleta-Car. Rechtsverteidiger Christian Schwegler stand erstmals nach seinem Mittelfußknochenbruch in der Startformation.

Kaum Torchancen
Die Bullen diktierten der Spielgeschehen von Beginn an, fanden aber kaum zwingende Torchancen vor. Es fehlten die zündenden Ideen, auch die Passqualität ließ sehr zu wünschen übrig. Einen ersten Warnschuss feuerte Andreas Ulmer ab (23.). Die beste Gelegenheit ließ Naby Keita aus, der nach Schwegler Querpass das Tor verfehlte (31.). Ein Kopfball von Miranda fiel zu schwach aus (45.).

Gefahr nur von Stürmerstar Fatos Beqiraj
Auf der Gegenseite ging nur von Dinamos montenegrinischem Stürmerstar Fatos Beqiraj so etwas Ähnliches wie Gefahr aus (41.). Nach Seitenwechsel schlug Rassadkin aber fast aus heiterem Himmel zu. Eine Flanke des eingewechselten Adamovic konnte Salzburg-Torhüter Alexander Walke vor Beqiraj nur kurz wegschlagen, Rassadkin staubte per Kopf ab.

Keine Alternativen
Salzburg fehlten auch aufgrund der vielen Ausfälle die Alternativen. Mit den Einwechslungen der Teenager David Atanga und Valentino Lazaro, der nach Verletzungssorgen sein Saisondebüt gab, änderte sich wenig. Ein Schuss von Christoph Leitgeb (52.), ein Freistoß von Valon Berisha (75.) und ein Versuch von Caleta-Car nach einem Corner (79.) stellten Dinamo-Goalie Aleksandr Gutor nicht vor Probleme. Ein Ulmer-Freistoß ging neben das Tor (86.).

Noch schlimmer im Finish
Im Finish kam es sogar noch schlimmer. Erst lief Rassadkin nach schwerem Fehler von Caleta-Car alleine auf Walke zu, ließ aber noch die Riesenchance auf das 2:0 aus (91.). Dieses folgte aber zwei Minuten später, als der eingewechselte Igor Woronkow unbedrängt an die Stange schoss und Adamovic den Abpraller verwertete.

Wende im Rückspiel?
Sollte im Rückspiel nicht doch noch die Wende gelingen, würde Salzburg erst zum zweiten Mal nach 2012 und der Blamage gegen Düdelingen die Gruppenphase der 2009 eingeführten Europa League verpassen. Im neunten Pflichtspiel unter Neo-Trainer Peter Zeidler setzte es die vierte Niederlage. In der Liga hatte es nach völlig verpatztem Saisonstart zuletzt zwei Siege gegen die Nachzügler Ried (4:1) und Altach (2:0) gegeben.

Dinamo Minsk vor 20 Jahren Wiener Austria eliminiert
Dinamo Minsk hatte vor 20 Jahren bereits die Wiener Austria aus dem UEFA-Cup eliminiert. Auf dem Weg ins EL-Play-off hatte der weißrussische Tabellenzweite, der seine Heimspiele mangels eines tauglichen Stadions in Minsk 350 km entfernt an der polnischen Grenze austragen muss, bereits Tscherno More Warna aus Bulgarien und den FC Zürich ausgeschaltet.

Quelle: salzburg24.at

Mittwoch, 19. August 2015

Red Bull Salzburg: Ohne Torjäger und Hinteregger in Europa-League-Quali gegen Minsk

In der heimischen Liga kommt der Motor von Red Bull Salzburg langsam auf Touren, am Donnerstag (18.00 Uhr MESZ/live Puls 4) wollen die Mozartstädter nach dem bitteren Aus in der Champions League auch international ihre Klasse zeigen. Im Europa-League-Play-off gegen Dinamo Minsk soll zumindest die EL-Gruppenphase her. Allerdings fehlen den Salzburgern vor dem Auswärts-Hinspiel neben den Torjägern Soriano und Damari auch Abwehrchef Hinteregger.

Zu einer denkbar ungünstigen Zeit wird der Kader immer dünner. Neben den bekannten Ausfällen von Omer Damari (Absprengung des Fußwurzelknochens) und Jonatan Soriano (Oberschenkel-Beschwerden) wurde kurz vor dem Abflug am Mittwoch auch noch das Fehlen von Martin Hinteregger (Schambeinentzündung), Marco Djuricin (Knöchelverletzung) und Harvard Nielsen (krank) Gewissheit.

Red Bull Salzburg mit Bubi-Sturm gegen Minsk
Stürmer-Option Djuricin, vor zwei Wochen gegen Malmö noch aus dem Kader eliminiert, knöchelte am Dienstag im Training um. Damit dürfte an vorderster Front Dimitri Oberlin neben Jordi Reyna beginnen. Auch in der Innenverteidigung ist Trainer Peter Zeidler zu einer Änderung gezwungen. Den Part von Hinteregger, wohl der bitterste Ausfall, wird Paulo Miranda übernehmen.

Dinamo Minsk feiert Erfolgslauf
Minsk, das über Tscherno More Warna (BUL) und den FC Zürich ins Play-off vorgedrungen war, hat in der Liga seit dem 5. Juni kein Spiel mehr verloren und zuletzt sieben Partien en suite gewonnen (Torverhältnis 13:2). Am 10. August kam man zudem mit einem 1:0 bei BATE Borissow dem Tabellenführer und Meister bis auf drei Punkte nahe. Bester Torjäger ist aktuell der montenegrinische Stürmer Fatos Beqiraj, der in der Liga in 16 Spielen 8 und in der EL-Quali vier Treffer erzielte.

Minsk-Coach Rasovic: “Salzburg ist der Favorit”
Mit viel Selbstvertrauen muss Minsk auch den Umstand wettmachen, nicht im eigenen Stadion antreten zu können. Weil dieses die UEFA-Auflagen nicht erfüllt, geht die Partie im 10.000er-Oval des Ligarivalen Dinamo Brest an der polnischen Grenze, rund 350 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, über die Bühne. Für den serbischen Minsk-Coach Vuk Rasovic, der seit Sommer beim siebenfachen weißrussischen Meister werkt, steht eines aber fest: “Salzburg ist der Favorit”, erklärte der 42-Jährige.

Salzburg braucht zwei konzentrierte und starke Spiele
Sein Salzburger Pendant gab sich nach zwei Dreiern in der Bundesliga hoffnungsfroh, er sieht auch das Auswärtshinspiel als Vorteil an. “Wir haben Dinamo im Spiel gegen Soligorsk (1:0 am Samstag, Anm.) live gesehen und wissen insgesamt gut über den Gegner Bescheid”, erklärte Zeidler, warnte aber davor, die Truppe mit dem wenig klingenden Namen zu unterschätzen. “Klar ist, dass wir zwei wirklich konzentrierte und starke Spiele benötigen, um unser schon vor Saisonstart definiertes Ziel – nämlich international mit dabei zu sein – erreichen zu können”.

Alex Walke wird Bullen-Tor hüten
Auch Goalie Alexander Walke, der nach den Patzern von Jungtormann Cican Stankovic bei Zeidler hoch im Kurs steht, weiß, dass die Aufgabe keine einfache ist: “Dinamo Minsk ist ein gefährlicher Gegner, der noch dazu einen Lauf hat. Die Weißrussen haben nicht nur den FC Zürich aus der Europa League geworfen und vor kurzem auch auswärts beim Leader BATE Borissow gewonnen. Sie sind mitten in einer Siegesserie, wir sind also gewarnt.”

Quelle: salzburg24.at

Salzburgs Gesicht der Zuversicht

Vor dem Europa-League-Hinspiel gegen Minsk richten sich die Bullen an Naby Keita auf.

In seiner Muttersprache Französisch klingt es noch schöner: "Le plaisir de marquer". Naby Keita hat "das Vergnügen, ein Tor zu schießen", mit seinem Treffer zum 2:0 für Red Bull Salzburg gegen Altach am Samstag weidlich genossen. Zuvor hatte er noch einen Slalomlauf durch die halbe Mannschaft der Vorarlberger hingelegt.

Das Vergnügen hatte der Mittelfeldspieler inzwischen bereits drei Mal in der noch jungen Saison, womit er aktuell auch der erfolgreichste Torschütze des Doublesgewinners ist. Dieses Faktum unterstreicht nur, welchen Stellenwert der 20-jährige Guineer im Moment für das Team von Peter Zeidler hat.

Vor dem Hinspiel im Play-off der Europa League bei Dinamo Minsk symbolisiert Keita daher wie kein anderer die gestiegene Zuversicht in der Mannschaft. "Natürlich ist das Toreschiessen nicht meine eigentliche Aufgabe, sondern den anderen Pässe zu liefern", entschuldigt er sich beinahe für seinen derzeitigen Lauf.

Nach den vielen Abgängen vor der Saison sowie angesichts zahlreicher kurz- und langfristiger Verletzungen im Team landete viel Verantwortung auf den schmalen Schultern des ballgewandeten Afrikaners. Er meistert sie wie ein Routinier. An seiner Konstanz können sich die Kameraden aufrichten, die in der holprigen Startphase der neuen Saison verunsichert waren und fehlerhaft agierten.

Noch ist es Zukunftsmusik, doch mit Naby Keita(Vertrag bis 2019) könnte Red Bull Salzburg ein ähnlich gutes Geschäft machen wie mit Sadio Mane oder Kevin Kampl. Parallelen gibt es genug. Er kam ebenfalls aus der 2. Liga (FC Istres/Frankreich) wie die späteren Millionentransfers, er wurde im Sommer 2014 neben den Transferkrachern Marcel Sabitzer und Massimo Bruno so wenig beachtet wie zwei Jahre davor Mane und Kampl neben Rodnei und Isaac Vorsah. Doch der damalige Trainer Adi Hütter forcierte Keita von Anfang an und sollte recht behalten. Und noch ist Naby jung genug, um einmal seine größten Ziele zu erreichen:"Ich will der beste afrikanische Fussballer werden und für den FC Barcelona spielen."

Quelle: S/N

Donnerstag, 13. August 2015

SV Grödig kassiert 2:3 Niederlage gegen Admira Wacker

Der SV Grödig muss die erste Niederlage der Saison verdauen! Gegen die Admira gab es vor 1.212 Fans ein phasenweise flottes 2:3 (1:1) zu bestaunen. Für die Hausherren waren Roman Wallner (38.) und Harald Pichler (46.) erfolgreich, die jedoch nahezu postwendend immer den Ausgleich kassierten. Toni Vastic besiegelte die Grödiger Niederlage mit einem Traumtor (84.).

Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe: Nach 38 Minuten brachte Roman Wallner, der beim 2:2 gegen die Wiener Austria nicht eingesetzt wurde, die Grödiger mit einem sehenswerten Drehschuss in Führung. Vor den Augen der Ex-Grödiger Adi Hütter und Cican Stankovic war es nur fünf Minuten später Admira-Kicker Eldis Bajrami, der noch vor dem Pausenpfiff den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte. Doch wie schon gegen die Austria kam Grödig brandheiß aus der Kabine und durch Harald Pichler zur erneuten Führung (46.), die allerdings nur Augenblicke später den Ausgleich von Joker Toni Vastic verdauen mussten. “Grödig war ein sehr guter Gegner. Sie haben mit viel Leidenschaft gespielt”, so der Spieler des Tages. “Ich bin unzufrieden”, meinte Grödig-Coach Peter Schöttel. “Das wir gegen die Admira nicht gewonnen haben, war nicht am Matchplan.”

SV Grödig: Sulimani bleibt glücklos
Nach flottem Beginn hatte die Admira zunächst spielerisches Oberwasser, ehe Grödig die Partie entschleunigte. Nach zehn Minuten Ballgeschiebe war es Benjamin Sulimani, der Admira-Goalie Jörg Siebenhandl mit einem zentralen Distanzschuss erstmals testete. Nach weiteren zehn Minuten hatte die Nummer 32 die Chance auf die Führung für die Hausherren, aber sein Kopfball nach einer Ecke von Roman Kerschbaum war etwas zu. Viele Unaufmerksamkeiten auf beiden Seiten kennzeichneten das Spiel.

Roman Wallner: Er sah, stand und schoss
Das erste Achtungszeichen der Gäste setzte Markus Lackner mit einem Schuss aus knapp 20 Meter, der das Grödiger Gehäuse nur knapp verfehlte. Ab diesem Zeitpunkt riss die Admira das Spiel mehr an sich, Eldis Bajrami hatte knapp zehn Minuten vor dem Pausenpfiff die beste Chance auf die Führung. Doch wie aus dem Nichts stand plötzlich Wallner vor dem Admira-Tor, der nach Flanke von Lucas Venuto mit einem schönen Schuss aus der Drehung das 1:0 besorgte. Nur fünf Minuten später war Bajrami für die Admira erfolgreich, der den Ausgleich kurz vor der Pause erzielte.

Grödig-Blitzstart in zweiter Halbzeit
Nach nur einer Minute im zweiten Spielabschnitt köpfelte Harald Pichler den Ball zum 2:1 in die Maschen. Das war der Weckruf für die Südstädter: Zuerst scheiterte Dominik Starkl an Grödig-Tormann Alexander Schlager, ehe der zuvor eingewechselte Toni Vastic den Ausgleich nach einer Ecke aus abseitsverdächtiger Position besorgte. Danach schlief die Partie wieder ein, Christian Derflinger scheiterte mit einem Distanzschuss an Siebenhandl (75).

Vastic-Hammer mitten ins Grödiger Herz
Nach 84 Minuten trieb Vastic den Ball nach vorne, wurde nicht angegriffen und zog aus knapp 20 Metern halblinker Position ab – Schlager blieb ohne Chance. Grödig warf in der Folge nochmal alles nach vorne, blieb aber ohne Glück im Torabschluss und kassierte eine unglückliche 2:3-Niederlage.

Quelle: salzburg24.at

Dienstag, 11. August 2015

Salzburg schießt sich aus der Krise


Der von der Krise gebeutelte Meister zeigte beim Gastspiel bei den ebenfalls miserabel gestarteten Riedern von Beginn weg, dass man endlich den ersten Dreier einfahren möchte. Bereits in der ersten Minute tauchte Minamino nach einem Lochpass gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Die Gäste drängten weiter auf den Führungstreffer und der sollte dann auch fallen - Reyna scheiterte zunächst mit seinem Versuch noch an Gebauer, doch beim darauffolgenden Eckball kam Minamino im Rückraum zum Schuss und traf via Innenstange zum 0:1 (8.). Auch mit dem Vorsprung im Rücken bestimmten die Salzburger das Spielgeschehen, wobei Keita in der Zentrale immer wieder als Schaltstelle fungierte.

Nach etwa einer Viertelstunde fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel und kamen durch Sikorski zur ersten Möglichkeit, doch der ehemalige U21-Teamspieler verpasste zweimal einen Stanglpass. (17.) Der Rieder Aufwind dauerte aber nicht lange an, denn nach schlechtem Stellungsspiel in der Defensive tauchte plötzlich Damari alleine vor Ried-Goalie Gebauer auf, und so eine Möglichkeit lässt sich der Israeli nicht entgehen. (26.) Die Vorarbeit kam von Andreas Ulmer, der unbehelligt in die Mitte ziehen konnte und dann den entscheidenden Pass spielen konnte.

Rieder Defensive weiterhin mit Fehlern
Schließlich kam die SV Ried auch noch zu einer sehr guten Möglichkeit, aber nach einem Freistoß von Kragl kam Filipovic im Zentrum nicht mehr an den Ball. (37.) Besser machten es wiederum die Bullen im direkten Gegenzug, bei dem Yordi Reyna bei seiner Kopfballverlängerung kaum behindert wurde, so Minamino in Schussposition brachte und der traf das Spielgerät ideal, sodass es unhaltbar für Gebauer im Kreuzeck einschlug. (38.) Mit so einer Abwehrarbeit kann man gegen den amtierenden Meister nicht bestehen, auch wenn dieser derzeit nicht in Bestform ist.

Die nächste Einladung sollte aber nicht lange auf sich warten lassen - Prada mit dem zu schwachen Rückpass auf Filipovic, wodurch sich Minamino den Ball erobern konnte, der Japaner war dann für die Rieder Verteidiger nicht mehr zu stoppen und setzte per Stanglpass Omer Damari in Szene und der brauchte den Ball nur mehr über die Linie drücken. (43.) Mit 0:4 verabschiedeten sich die beiden Teams in die Halbzeitpause, wobei die Gastgeber, die von ihren Fans mit Pfiffen bedacht wurden, mit dem Ergebnis noch gut bedient waren.

Der von der Krise gebeutelte Meister zeigte beim Gastspiel bei den ebenfalls miserabel gestarteten Riedern von Beginn weg, dass man endlich den ersten Dreier einfahren möchte. Bereits in der ersten Minute tauchte Minamino nach einem Lochpass gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf. Die Gäste drängten weiter auf den Führungstreffer und der sollte dann auch fallen - Reyna scheiterte zunächst mit seinem Versuch noch an Gebauer, doch beim darauffolgenden Eckball kam Minamino im Rückraum zum Schuss und traf via Innenstange zum 0:1 (8.). Auch mit dem Vorsprung im Rücken bestimmten die Salzburger das Spielgeschehen, wobei Keita in der Zentrale immer wieder als Schaltstelle fungierte.

Nach etwa einer Viertelstunde fanden die Hausherren etwas besser ins Spiel und kamen durch Sikorski zur ersten Möglichkeit, doch der ehemalige U21-Teamspieler verpasste zweimal einen Stanglpass. (17.) Der Rieder Aufwind dauerte aber nicht lange an, denn nach schlechtem Stellungsspiel in der Defensive tauchte plötzlich Damari alleine vor Ried-Goalie Gebauer auf, und so eine Möglichkeit lässt sich der Israeli nicht entgehen. (26.) Die Vorarbeit kam von Andreas Ulmer, der unbehelligt in die Mitte ziehen konnte und dann den entscheidenden Pass spielen konnte.

Rieder Defensive weiterhin mit Fehlern
Schließlich kam die SV Ried auch noch zu einer sehr guten Möglichkeit, aber nach einem Freistoß von Kragl kam Filipovic im Zentrum nicht mehr an den Ball. (37.) Besser machten es wiederum die Bullen im direkten Gegenzug, bei dem Yordi Reyna bei seiner Kopfballverlängerung kaum behindert wurde, so Minamino in Schussposition brachte und der traf das Spielgerät ideal, sodass es unhaltbar für Gebauer im Kreuzeck einschlug. (38.) Mit so einer Abwehrarbeit kann man gegen den amtierenden Meister nicht bestehen, auch wenn dieser derzeit nicht in Bestform ist.

Die nächste Einladung sollte aber nicht lange auf sich warten lassen - Prada mit dem zu schwachen Rückpass auf Filipovic, wodurch sich Minamino den Ball erobern konnte, der Japaner war dann für die Rieder Verteidiger nicht mehr zu stoppen und setzte per Stanglpass Omer Damari in Szene und der brauchte den Ball nur mehr über die Linie drücken. (43.) Mit 0:4 verabschiedeten sich die beiden Teams in die Halbzeitpause, wobei die Gastgeber, die von ihren Fans mit Pfiffen bedacht wurden, mit dem Ergebnis noch gut bedient waren.

Quelle: ligaportal.at

Sonntag, 9. August 2015

Red Bull Salzburg auch gegen Admira ohne Sieg

Red Bull Salzburg ist nach der dritten Bundesliga-Runde noch ohne Sieg. Drei Tage nach dem neuerlichen Aus in der Champions League Qualifikation musste sich die Elf von Trainer Peter Zeidler bei Admira Wacker Mödling mit einem 2:2-(2:2)-Unentschieden zufriedengeben, konnten aber somit den ersten Punkt anschreiben.

Red Bull Salzburg schwächelt in der Defensive
Yordy Reyna brachte Salzburg in einer vor allem vor in der ersten Halbzeit kurzweiligen Partie früh in Front (7.), doch Salzburg verteilte wie in Malmö Geschenke in der Defensive. Dominik Starkl (17.) sowie Markus Lackner (32.) trafen jeweils nach Eckbällen und Patzern von Salzburg Goalie Cican Stankovic. Keita sorgte mit einem Traumtor ins Kreuzeck bereits vor der Pause für den 2:2-Endstand. Während die Salzburger erst den ersten Punkt holten, hält die Drittplatzierte Admira bereits bei deren fünf.

Das Admira-Trainer-Duo Ernst Baumeister und Oliver Lederer begegnete den Salzburgern mit einer 4-2 3-1-Formation und Toni Vastic als Solospitze. Peter Zeidler veränderte an seinem 53. Geburtstag die Startformation im Vergleich zur Europacup-Schmach an gleich fünf Positionen. Duje Calenta-Car ersetzte den gegen Malmö inferioren Paulo Miranda in der Innenverteidigung, Stefan Lainer verteidigte rechts vor Felipe Pires. Im Angriff gab der von der Leipziger Red-Bull-Dependance gekommene Israeli Omer Damari sein Saisondebüt neben Reyna.

Viele Torchancen auf beiden Seiten
Die 2.879 Zuschauer in der BSFZ Arena sahen von Anfang an viele Torchancen auf beiden Seiten. Die anfangs klar dominierenden Salzburger gingen in der 7. Minute nach einem traumhaften Solo von Reyna, der kurz nach der Mittellinie startend gleich mehrere Admira-Spieler stehen ließ und platziert ins rechte Eck abschloss, in Führung. Keita (10.) und Damari, völlig frei stehend per Kopf nach Ulmer-Flanke (15.), fanden weitere gute Chancen vor.

Praktisch im Gegenzug traf Markus Blutsch nach einem Ballverlust von Christoph Leitgeb die rechte Stange (16.). Bei der nachfolgenden Toth-Ecke verschätzte sich Cican Stankovic zum ersten Mal: Er beförderte den Ball genau zu Dominik Starkl, der ohne Probleme zum Ausgleich – seinem zweiten Saisontor – einköpfelte (17.). Die Salzburger zeigten sich davon jedoch nicht beeindruckt: Keita steckte durch auf Reyna, der zunächst Keeper Siebenhandl überspielte, dann aber den Ball nicht an Verteidiger Christoph Schößwendter vorbei im Tor unterbrachte (25.).

Stankovic lässt Ball zu früh los – Admira in Führung
Nachdem Reyna einen verunglückten Rückpass von Markus Wostry erlief, jedoch an Siebenhandl scheiterte, unterlief Stankovic der zweite folgenschwere Fauxpas: Nach einem an sich ungefährlichen Eckball touchierte der ÖFB-U21-Keeper bereits den Ball in Händen haltend leicht mit Mitspieler Martin Hinteregger und ließ die Kugel doch noch aus – Lackner schob ohne Probleme aus zwei Metern zur Führung und seinem ersten Bundesligator überhaupt ein. (32.).

Die Antwort der Salzburger folgte prompt: Berisha legte zurück auf den starken Keita und der 20-jährige Teamspieler aus Guinea traf unhaltbar ins linke Kreuzeck (34.). Auch danach fanden beide Mannschaften Torchancen vor: Einen Schuss von Damari blockte Schößwendter (39.), auf der Gegenseite konnte sich Stankovic bei einem Starkl-Schuss auszeichnen (41.). Zudem segelte ein Kopfball von Vastic – wieder nach einem Eckball – nur knapp am langen Eck vorbei (45.).

Viele ungenützte Chancen in den letzten Spielminuten
Nach dem Seitenwechsel flachte das Spiel ein wenig ab, beide Mannschaften operierten viel mit ungenauen hohen Bällen und legten zudem mehr Wert auf ihre Defensiven. Außerdem schlichen sich im Aufbau der Salzburger immer wieder schwere Abspielfehler ein, die Admira kam über Starkl (73.) und Eldis Bajrami (76.) zu guten Konterchancen.

Joker Dimitri Oberlin vergab in der Schlussphase nach schöner Kombination gegen Siebenhandl die große Chance auf das 3:2 (80.), dann setzte der ebenfalls eingewechselte Marco Djuricin den Ball über die Latte (82.). Zwei Minuten später verwehrte Schiedsrichter Andreas Heiss den Gästen nach einem Foul von Patrick Wessely von hinten gegen Oberlin einen Elfmeter. Auf der Gegenseite vergab Maximilian Sax nach Flanke von Rene Schicker eine gute Admira-Möglichkeit (86.).

Quelle: salzburg24.at

SV Grödig holt 2:2 bei Hitzeschlacht gegen Austria Wien

In einer Hitzeschlacht teilten sich der SV Grödig und Austria Wien mit einem 2:2 in der dritten Bundesliga-Runde die Punkte. Nach einer faden ersten Halbzeit schlugen die Flachgauer gleich doppelt zu, ehe die Austria zum verdienten Ausgleich kam. Bei den Wienern wurden Lukas Rotpuller nach einer Tätlichkeit und Trainer Thorsten Fink nach Meckerns ausgeschlossen.

Bei über 35 Grad am Platz sahen die 1.667 Zuschauer im Goldberg Stadion zwei verschiedene Halbzeiten, wobei die zweite für alles zuvor gesehene entschädigte. Grödig und Austria Wien trennten sich 2:2. Die Austria bleibt damit in der Bundesliga in Grödig weiter sieglos, erkämpfte sich jedoch nach einem 0:2-Rückstand in Unterzahl noch einen Punkt. “Wir waren mit dem 0:0 gut bedient zur Pause”, so Grödig-Trainer Peter Schöttel, “das Spiel hat sich danach komplett gedreht. Es ist ärgerlich das Spiel noch so aus der Hand zu geben.” Der Cheftrainer ist aber zufrieden mit dem Saisonstart. Grödig konnte aus drei Spielen fünf Punkte holen.

Austria mit mehr Spielanteilen
Im ersten Spielabschnitt hat die Austria nur zwei Torschüsse abgegeben. Grödig beschränkte sich nur aufs Verteidigen und Kontern, die Gäste konnten die Überlegenheit jedoch nicht nutzen. In der zweiten Halbzeit schlugen Benjamin Sulimani (53.) und Lukas Venuto via Elfmeter (60.) völlig überraschend zu.

Austria-Doppelschlag zum 2:2
Alexander Grünwald besorgte mit einem sehenswerten Freistoß den Anschluss in der 64. Minute, ehe Rotpuller nach überharten Einsteigen gegen Martin Rasner ausgeschlossen wurde. Ein unglückliches Eigentor von Harald Pichler (80.) sorgte für den am Ende gerechten 2:2-Endstand.

Quelle: salzburg24.at

Dienstag, 4. August 2015

Schöttel ließ sich nicht provozieren


Der Trainer reagierte auf den "Grödiger Grottenkick"-Sager gelassen.

Verkehrte Fussballwelt: Meister Red Bull Salzburg steht nach zwei Bundesliga Spieltagen mit null punkten auf dem neunten Tabellenplatz, der von vielen als Abstiegskandidat gehandelte SV Grödig hingegen thront gemeinsam mit Admira auf dem geteilten dritten Rang. Nach dem 2:1 Sieg zum Saisonstart gegen Altach blieben die Grödiger auch am Sonntag beim 1:1 in Graz ungeschlagen und erneut war es mit Matthias Maak ein Abwehrspieler, der das Tor der Grödiger erzielte.

Trainer Peter Schöttel resümierte zufrieden: "In der ersten Halbzeit hat nur Sturm Graz gespielt, in der zweiten waren es dann beide Mannschaften. Da haben auch wir "stattgefunden". Schlussendlich ist es ein gerechtes Ergebnis." In der Schlussphase hatten die Grödiger noch gute Möglichkeiten auf den Siegestreffer. "Da hätten wir sogar noch drei Punkte aus Graz mitnehmen können. Ob es verdient gewesen wäre, sei dahingestellt", meint Schöttel.

Ruhig und gelassen blieb der Rapid Rekordspieler auch, als vonseiten der Grazer Giftpfeile in Richtung SV Grödig flogen. So meinte Mittelfeldspieler Donis Avdijaj nach dem Schlusspfiff im Interview mit dem TV Sender Sky: "Die Scheiße ist, dass eine Mannschaft wie Grödig die ganze Zeit so einen Grottenkick raushaut." Eine Provokation, auf die Schöttel wie ein Gentleman reagierte: "Er ist halt ein dankbarer Interviewpartner, aber er muss noch lernen, dem Gegner Respekt zu zollen."

Wenn Schöttels Mannschaft weiterhin so erfolgreich Fussball spielt, wird es am nötigen Respekt nicht mangeln. Lobende Worte kamen schließlich auch von Sturm-Trainer Franco Foda, der meinte: "Grödig hat extrem schnelle Spieler für die Konter."

Quelle: S/N

Montag, 3. August 2015

SV Grödig holt einen Punkt bei Sturm Graz

Nach dem Auftaktsieg gegen Altach konnte der SV Grödig auch am Sonntag auswärts gegen Sturm Graz punkten. Matthias Maak brachte die Grödiger in Führung (41.), der eingewechselte Josip Tadic verhinderte mit einem Volley (73.) aber den Sieg der Schöttel-Truppe. Nach zwei Runden steht Grödig auf Rang 3 der Tabelle.

Sturm-Trainer Franco Foda rotierte gegenüber dem Kasan-Spiel kräftig und brachte in der Startelf fünf neue Spieler. Der gewünschte Erfolg blieb aber aus. Die Grazer waren zwar bemüht, aber lange Zeit ohne Durchschlagskraft in der Offensive, weil der entscheidende Pass nicht gelang. Nur zweimal in der ersten Halbzeit strahlten die Heimischen Gefahr aus, doch Roman Kienast scheiterte an Grödig-Torhüter Alexander Schlager (3.), Kristijan Dobras verzog knapp (28.).

Grödig in erster Halbzeit eher harmlos
Die Grödiger agierten zunächst defensiv und suchten vor allem mit drei schnellen Spielern über Konter ihr Glück. Allerdings gelang den Salzburgern in der ersten Halbzeit nicht viel, die Schöttel-Elf war meist harmlos. Aber mit der ersten Chance kurz vor der Pause schlug Grödig zu. Bei einem Eckball stieg Matthias Maak am höchsten und erzielte per Kopf die Führung der Gäste (41.).

Nach der Pause entwickelte sich dann eine ansprechende Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Für die Grazer brachte vor allem Bright Edomwonyi frischen Wind. Zu Beginn der spannenden letzten 20 Minuten hatte Grödig die große Chance, den Vorsprung auszubauen, doch Bernd Gschweidl vergab im Konter (72.). Fast im Gegenzug schlugen die Grazer zu. Donis Avdijaj, Sturms Bester, flankte auf Tadic, der volley zum Ausgleich traf (74.).

Zahlreiche vergebene Chancen in Hälfte zwei
Thomas Goiginger hätte für Grödig für die passende Antwort geben können, die Chance auf die neuerliche Führung konnte er aber nicht nützen (74.). In der Schlussphase brachte Sturm mit zehn Mann den Punktegewinn über die Zeit, weil Lucas Venuto zweimal den Matchball für Grödig nicht nützen konnte (90. und 92.).

Marvin Potzmann war da nicht mehr auf dem Feld, der Verteidiger sah nach einem Foul als letzter Mann die Rote Karte (82.). Schiedsrichter Weinberger hatte zudem zunächst auf Elfmeter entschieden, nach Intervention seines Assistenten das Foul aber zurecht außerhalb des Strafraums verlegt.

Quelle: salzburg24.at

Sonntag, 2. August 2015

Red Bull Salzburg auch gegen Rapid ohne Punkte

Meister Red Bull Salzburg musste im ersten Schlager der noch jungen Bundesliga-Saison eine empfindliche Niederlage einstecken. Der erste Herausforderer des Titelverteidigers Rapid Wien setzte sich am Samstagnachmittag in der Red-Bull-Arena verdientermaßen mit 2:1 (2:0) durch. Rapid hält nach zwei Spielen damit beim Maximum von sechs Zählern, Salzburg ist hingegen weiter punktelos.

In einer unterhaltsamen Partie vor 17.357 Zuschauern in Wals Siezenheim erzielte Thanos Petsos per Freistoß in der 15. Minute Rapids Führung. Stefan Schwab erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. Dem eingewechselten Dimitri Oberlin gelang in der zweiten Spielhälfte nur noch der Anschlusstreffer (66.). Für beide Mannschaften war es die Generalprobe vor den Rückspielen in der Champions-League-Qualifikation in Amsterdam (Dienstag) bzw. Malmö (Mittwoch).

Soriano pausiert noch verletzungsbedingt
Mit Blick auf den dichten Terminplan entschieden sich beide Trainer für Rotation. Sowohl Peter Zeidler, als auch Zoran Barisic gaben unfreiwillig und freiwillig ihre Torjäger vor. Salzburgs Jonatan Soriano verpasste das Spitzenspiel verletzungsbedingt, Rapids Robert Beric saß vorerst auf der Bank. Neben dem Slowenen verzichtete Barisic auch auf Steffen Hofmann und Philipp Schobesberger. Bei Salzburg pausierte zunächst Christoph Leitgeb, anstelle des angeschlagenen Cican Stankovic hütete Alexander Walke das Tor.

Aufwärmphase gönnten sich beide Mannschaften dann keine. Von Beginn weg ging es in einer mitunter hitzig geführten Partie schnell und schnörkellos Richtung gegnerisches Tor. Der im Sturm neben Marco Djuricin aufgebotene Felipe Pires schob den Ball in der 3. Minute am Tor vorbei, fünf Minuten später tauchte Walke bei einem Flachschuss von Beric-Ersatzmann Philipp Prosenik erfolgreich ab.

Rapid seit 14 Liga-Spielen ungeschlagen
Der in der Liga saisonübergreifend nun bereits 14 Pflichtspiele ungeschlagene Vizemeister wirkte vor den Augen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller jedoch besser eingespielt und zielgerichteter als der Meister, der in der Abwehr oft zu weit weg vom Gegenspieler stand. Noch in der ersten Viertelstunde belohnten sich die Gäste schließlich mit der Führung: Naby Keita brachte Louis Schaub zu Fall, Petsos verwertete den Freistoß aus 18 Metern gefühlvoll und unerreichbar für Walke.

Salzburg antwortete mit Härte, Benno Schmitz fällte Stefan Stangl. In der Offensive waren die neu formierten “Bullen” ohne Soriano aber zu wenig durchschlagskräftig. Valon Berisha fand dennoch die Chance auf den Ausgleich vor, scheiterte aber an Rapid-Keeper Jan Novota (31.). Besser machten es die Grünweißen, der ehemalige Red-Bull-Nachwuchsmann Schwab staubte nach einem Freistoß ab. Die Salzburger Defensive zeigte sich dabei erneut unaufmerksam.

Hinteregger trifft in Abseitsstellung
Leitgeb kam bei Salzburg nach der Pause aufs Spielfeld, darüber hinaus kam Oberlin für den unauffälligen Djuricin. In der 51. Minute schlug der Ball dann auch im Rapid-Tor ein, Martin Hinteregger stand bei seinem Kopfball aber – wie von den Unparteiischen richtig erkannt – im Abseits. Das Bemühen auf eine Wende war den Hausherren nicht abzusprechen, Rapid war bei Kontern dennoch immer brandgefährlich.

Auch Barisic reagierte personell, brachte nach Schobesberger auch Beric. Kurz darauf musste Rapid aber einen Rückschlag wegstecken. Andreas Ulmer wurde links schön freigespielt, seine Hereingabe verwertete Oberlin zum Anschlusstreffer. Für den erst 17-jährigen Schweizer war es sein erster Bundesliga-Treffer.

Schlussoffensive von Red Bull Salzburg erfolglos
Die riskante Spielweise der Salzburger eröffnete Rapid aber weiter Chancen. Schaub scheiterte aus elf Metern an Walke (66.), ein Versuch von Petsos zog am langen Eck vorbei (69.). Walke zeichnete sich dann auch im Eins-gegen-Eins gegen Beric aus (80.). Die Schlussoffensive der Zeidler-Elf blieb dann ohne Wirkung.

Salzburg musste sich Rapid damit zum zweiten Mal in Folge vor heimischer Kulisse geschlagen geben. Das jüngste Heimduell mit den Wienern war am 14. Dezember des Vorjahres ebenfalls mit 1:2 verloren gegangen.

Quelle: salzburg24.at

Samstag, 1. August 2015

Salzburgs Youngsters gegen Rapid erneut gefordert

Für das neu formierte Team von Fußball-Meister Red Bull Salzburg gilt es am Samstag (16.00 Uhr/live Sky) im Ligaschlager zu Hause gegen Rapid, die Leistung vom Champions-League-Quali-Heimspiel gegen Malmö (2:0) zu bestätigen. Einen Sechs-Punkte-Rückstand auf den Titelkonkurrenten nach nur zwei Runden wollen die Salzburger nach ihrem Fehlstart in Mattersburg (1:2) tunlichst vermeiden.

In den vergangenen drei Bundesliga-Spielzeiten haben die Salzburger mehr Duelle mit Rapid verloren (5) als gewonnen (4). Dazu sind die Hütteldorfer saisonübergreifend bereits 15 Pflichtspiele ungeschlagen. “Auf jeden Fall steht fest, dass Rapid in dieser Saison zu den Mitfavoriten gehört”, betonte Salzburg-Trainer Peter Zeidler. “Das wird von allen Kennern und auch von Rapid selbst so gesehen.”

“Wir wissen, wie wir spielen wollen”
Während in Salzburg wieder einmal ein Umbruch stattgefunden hat, hat der Vizemeister sein Team über den Sommer vorerst zusammengehalten. “Rapid ist eine gut eingespielte Mannschaft”, sagte Zeidler. Das habe man auch im Europacup-Hinspiel gegen Ajax Amsterdam (2:2) gesehen. “Aber wir sind Red Bull Salzburg. Wir wissen, wie wir spielen wollen. Wir wissen, dass wir es schaffen können, auch diesem Gegner unser Spiel aufzuzwingen.”

Salzburg setzt auf seine Youngsters
Die Salzburger setzen auf ihre Jugend. Zeidler wird daher drei Tage nach dem Malmö-Spiel nicht zu viel rotieren. “Junge Spieler regenerieren sich vor allem körperlich schneller”, erklärte der 52-jährige Deutsche. Auf seinen Kapitän Jonatan Soriano muss er allerdings höchstwahrscheinlich weiter verzichten. Der Stürmerstar könnte mit seiner Wadenverletzung sogar mehrere Wochen ausfallen.

Hinteregger, Ulmer und Leitgeb tragen Verantwortung
Die Verantwortung ruht daher auf anderen Schultern – etwa jenen der ÖFB-Teamspieler Martin Hinteregger, Andreas Ulmer oder Christoph Leitgeb. “Das sind schon richtige Korsettstangen, die schon richtig routiniert sind”, meinte Zeidler. “Wir haben eine sehr gute Mischung.” Natürlich gebe es noch Verbesserungspotenzial – auch im Zusammenspiel. “Aber wir sind auf einem guten Weg.”

Mit unkonstanten Leistungen sei bei einer jungen Mannschaft dort oder da zu rechnen. Große Spiele wie gegen Malmö und Rapid seien für die Entwicklung aber besonders wichtig. “Ich hoffe, dass viele Zuschauer kommen, um uns zu unterstützen”, sagte Zeidler. Nachsatz: “Nicht dass die Rapid-Fans in der Überzahl sind.”

Rapid führt Tabelle an
Ihre jüngsten sechs Ligaheimspiele im vergangenen Frühjahr haben die Salzburger allesamt gewonnen. Der bisher letzte Punkteverlust in der Red Bull Arena datiert vom 7. März gegen Altach (0:1). Das jüngste Heimduell mit Rapid am 14. Dezember des Vorjahres ging nach einem Doppelpack von Robert Beric allerdings mit 1:2 verloren. Rapid ist nach der ersten Runde erstmals seit September 2012 Tabellenführer – und auch im Kalenderjahr 2015 das erfolgreichste Team der Liga.

Diesen positiven Trend wollen die Hütteldorfer in der Mozartstadt fortsetzen. “Man hat auch letzten Samstag gesehen, dass man die Salzburger auch körperlich voll fordern muss, wenn man gegen sie erfolgreich sein will. So dürfen wir morgen auch keinen Zweikampf scheuen und müssen die Initiative ergreifen”, gab Rapid-Trainer Zoran Barisic die Marschroute vor.

Der 45-jährige Wiener hofft darauf, dass seine Truppe an die Leistung in der zweiten Hälfte gegen Ajax anschließen kann. “Wir müssen von Anfang an bissiger sein und die Zweikämpfe besser annehmen sowie als Mannschaft kompakter in der Defensive auftreten als in der ersten Halbzeit gegen Ajax. Zudem müssen wir leichtfertige Ballverluste vermeiden”, sagte Barisic.

Personell wird auch im Hinblick auf das schon am Dienstag stattfindende Rückspiel gegen Ajax ziemlich sicher nicht die selbe Elf wie am Mittwoch einlaufen. “Es wird schon passieren, dass der eine oder andere frische Spieler hineinkommen wird”, kündigte Barisic an. Auf die Kreuzband-Patienten Andreas Kuen und Thomas Schrammel muss er noch länger verzichten, Mario Pavelic könnte hingegen bald ein Thema sein. Der Außenverteidiger ist schon ins Mannschaftstraining eingestiegen. “Er ist weiter als zu erwarten war”, ist Rapids Trainer froh.

Rapid hat Liga-Traumstart hinter sich
Die Wiener legten im Gegensatz zu den “Bullen” mit einem 3:0-Heimsieg gegen Ried einen Liga Traumstart hin. “Jetzt wollen wir natürlich auch in Salzburg gewinnen, damit wir gleich sechs Punkte vorne sind”, hofft Mittelfeldspieler Florian Kainz auf einen Auswärtssieg. Für Steffen Hofmann zählen die Duelle mit Salzburg zu den “absoluten Saison-Highlights”. Zu erwarten ist eine spannungsgeladene Partie. Beim letzten Aufeinandertreffen am 12. April in Wien gab es nach einer 3:0-Führung der Salzburger am Ende noch ein 3:3.

Quelle: salzburg24.at

Donnerstag, 30. Juli 2015

Red Bull Salzburg besiegte in Champions-League-Quali Malmö 2:0

Red Bull Salzburg hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für den Aufstieg ins Play-off der Champions League geschaffen. Österreichs Fußball-Meister gewann das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde am Mittwoch zu Hause gegen Malmö FF mit 2:0 (0:0). Andreas Ulmer (51.) und Martin Hinteregger mit einem Foulelfmeter (89.) erzielten die Tore.

Das Rückspiel geht kommenden Mittwoch (20.30 Uhr) in Malmö über die Bühne. Dort waren die Bullen im Vorjahr mit 0:3 unter die Räder gekommen und im Play-off um den Einzug in die Königsklasse gescheitert. Damals waren die Salzburger mit einem 2:1 im Hinspiel nach Schweden gereist – diesmal ist die Ausgangsposition noch deutlich besser.

Red Bull Salzburg ohne Soriano
Dabei musste Salzburg auf Topscorer Jonatan Soriano verzichten. Der Spanier saß wegen einer Wadenverletzung nur auf der Tribüne. An seiner Stelle stürmten der erst 17-jährige Neuzugang Dimitri Oberlin und Marco Djuricin, die Kapitänsschleife trug Christoph Leitgeb. Auf den Flügeln setzte Neo Trainer Peter Zeidler auf Youngster David Atanga und Valon Berisha. Im zentralen Mittelfeld zogen Naby Keita und Leitgeb die Fäden.

Salzburg sehr bemüht
Die Salzburger starteten bemüht, hatten klar mehr Spielanteile. Gegen die gut stehenden Schweden fanden sie aber lange Zeit kein probates Mittel. Klare Torchancen waren vor der Pause Mangelware. Benno Schmitz prüfte Malmö-Torhüter Johan Wiland mit einem Freistoß aufs kurze Eck (4.). Djuricin schoss nach einem schnellen Gegenstoß aus rund 20 Metern daneben statt auf den durchbrechenden Berisha abzuspielen (35.).

Ulmer trifft in der zweiten Halbzeit
Auf der Gegenseite sorgte Markus Rosenberg für eine Schrecksekunde. Der Treffer von Malmös Stürmerstar nach einem von Vladimir Rodic weitergeleiteten Einwurf zählte wegen Abseits aber nicht (15.). Nach Seitenwechsel schlug Ulmer zu. Der ÖFB-Teamspieler traf den Ball nach einem kurz abgespielten Corner, den Leitgeb per Ferse zu ihm weiterleitete, perfekt, brachte ihn mit links via Unterkante der Latte im rechten Kreuzeck unter.

Weitere Chancen für Salzburg
Mit der Führung im Rücken fielen die Salzburger kurz zurück, Malmö wurde etwas gefährlicher. Rodic jagte eine Riesenchance nach Pass von Rosenberg über Salzburg-Keeper Cican Stankovic und das Tor (53.). Salzburg fing sich aber, klopfte mehrmals am 2:0 an. Ein Schupfer des eingewechselten Felipe Pires ging an die Querlatte (66.). Einen Versuch von Keita aus kurzer Distanz klärte Malmö-Verteidiger Yoshimar Yotun in höchster Not an die Stange (83.).

Hinteregger fixiert mit Elfmeter
Im Finish hatten die Salzburger auch Glück. Im Spielaufbau sprang Malmö-Verteidiger Felipe Carvalho der Ball vom Fuß, der eingewechselte Havard Nielsen fiel über ebendiesen und der italienische Schiedsrichter Luca Banti zeigte auf den Elfmeterpunkt. Hinteregger traf wuchtig mitten ins Tor. Auf der Gegenseite blieb Malmö ein Strafstoß nach Foul von Paulo Miranda an Nikola Djurdic vorenthalten (91.).

Gute Chancen auf Play-off-Einzug
Salzburg hat damit gute Karten auf den Einzug ins Play-off, die letzte Hürde vor dem Einzug in die Champions League. Die sieben bisherigen Anläufe der Red-Bull-Ära (seit 2005) auf die europäische Königsklasse sind allesamt erfolglos verlaufen. Die Bullen sind in der Europacup-Qualifikation mittlerweile neun Heimspiele ungeschlagen. Am Samstag geht es im Ligaschlager zu Hause gegen Rapid.

Quelle: salzburg24.at

Sonntag, 26. Juli 2015

Aufsteiger Mattersburg düpierte Meister Salzburg 2:1

Die erste Runde hat in der Fußball-Bundesliga gleich die erste Sensation gebracht. Aufsteiger Mattersburg besiegte am Samstagnachmittag Titelverteidiger Red Bull Salzburg durch Tore in der ersten und letzten Minute mit 2:1.

Während die Burgenländer über ein perfektes Bundesliga-Comeback jubelten, missglückte die Oberhaus-Premiere von Salzburgs Trainer Peter Zeidler völlig.

Zweit Auftaktspiel-Niederlage seit 2005 für Salzburg
Für die Salzburger setzte es die erst zweite Niederlage bei Auftaktspielen in der Red-Bull-Ära seit 2005. Vor zehn Jahren hatten die “Bullen” ihr Pflichtspieldebüt 1:3 gegen den GAK verloren. Durch das 1:0 endete zugleich eine fünf Spiele andauernde Siegesserie der Salzburger gegen die Burgenländer in der Bundesliga.

Erste Tor nach 16 Sekunden
Mattersburg-Torjäger Markus Pink traf bereits nach 16 Sekunden zum 1:0 für den Aufsteiger, Salzburgs Naby Keita nutzte einen Fehler von Torhüter Martin Kuster zum nicht unverdienten Ausgleich (83.). Doch in der 93. Minute sorgte Joker Alexander Ibser mit seinem Tor nach schwerem Salzburger Abwehrpatzer Sekunden vor dem Ende für die Sensation. In der Erste Liga hatte Pink in der vergangenen Saison 21 Mal getroffen und auch in der Bundesliga avancierte der 24-jährige Mittelstürmer gleich zum Torjäger. Am schnellsten Bundesligator in einer ersten Runde schrammte Pink aber um sechs Sekunden vorbei. Der Tscheche Patrik Jezek hatte zum Auftakt der Saison 2007/08 im Salzburg-Dress nach nur zehn Sekunden in einem Heimspiel gegen Altach getroffen.

Neue Gesichter bei Red Bull Salzburg
Während Mattersburg-Trainer Ivica Vastic bei der Oberhaus-Rückkehr der Burgenländer ausschließlich auf die Stammkräfte aus der Aufstiegssaison setzte, brachte Zeidler bei seinem Bundesligadebüt als Trainer einige neue Gesichter: Cican Stankovic begann im Tor, Miranda in der Innenverteidigung sowie ein extrem junges Mittelfeld: Yordy Reyna, Konrad Laimer, Naby Keita und David Atanga sollten hinter der Doppelspitze Djuricin/Soriano wirbeln.

Soriano scheiterte mit Freistoß
Fehlerhafte Salzburger brauchten anschließend eine Viertelstunde, ehe sie die Kontrolle im Spiel übernahmen und zur ersten guten Chance durch Soriano kamen: Der Salzburger Kapitän scheiterte mit seinem Freistoß aus 18 Metern jedoch an der Querlatte (15.). Ein Abschluss von Djuricin fiel erst zu schwach aus (22.), dann wurde ein Stanglpass des ÖFB-Teamspielers gerade noch vor dem einschussbereiten Reyna (29.) abgefangen. Die Burgenländer zogen sich in der Folge ein wenig zurück und lancierten gegen eine wenig sattelfeste Salzburger Hintermannschaft immer wieder brandgefährliche Konter. Die besten Chancen fand Sven Sprangler vor, dessen Schüsse aus dem Rückraum jedoch (29., 33.) jeweils abgeblockt wurden.

Zeidler griff hart durch
Zeidler griff in der Pause durch, brachte mit Takumi Minamo und Valon Berisha zwei neue Akteure für die schwachen Reyna und Laimer. Die erste Chance im zweiten Durchgang fanden aber die erfrischend aufspielenden Hausherren vor, als Perlak Goalie Stankovic aus spitzem Winkel prüfte (57.). Doch der Druck der Salzburger nahm zu und der Meister kam zu einer Reihe guter Chancen: Ein abgefälschter Schuss von Keita senkte sich gefährlich auf das Mattersburger Tor (60.), ein Kopfball des völlig freistehenden Miranda fiel zu zentral aus (61.).

Salzburg mit Tor in der 83.
In der Schlussphase liefen sich die Salzburger mit vielen Einzelaktionen zunehmend an der burgenländischen Fünf-Mann-Mauer fest, Mattersburg vergab im Gegenzug über die brandgefährlichen Offensivspieler, allen voran Karim Onisiwo, einige aussichtsreiche Kontermöglichkeiten. Doch dann ließ Mattersburg-Goalie Kuster einen ungefährlichen Ball aus und Keita schob aus spitzem Winkel ins verwahrloste Tor ein (83.). Und während Salzburg noch auf den Siegtreffer drückte, gelang den Burgenländern in der 93. Minute der entscheidende Konter: Miranda schlug folgenschwer über den Ball und Ibser ließ anschließend Stankovic mit einem platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance.

Quelle: salzburg24.at

Grödig holte mit 2:1 gegen Altach ersten Sieg unter Schöttel

Der SV Grödig hat zum Auftakt der neuen Saison der Fußball-Bundesliga einen überraschenden 2:1-(0:1)-Erfolg gegen den SCR Altach gefeiert. Eine Woche nach dem Aus im ÖFB-Cup gegen Regionalligist Gurten bescherten die Salzburger ihrem neuen Trainer Peter Schöttel damit den ersten Pflichtspielsieg. Dabei lagen die Grödiger am Samstag bis zur 66. Minute mit 0:1 in Rückstand.

Die jeweils ersten Liga-Tore von Timo Brauer (67.) und Robert Strobl (73.) bescherten dem SV im fünften Versuch aber noch den ersten Liga Sieg gegen Altach überhaupt. Die Vorarlberger waren von etwas mehr als 1.000 Zuschauern durch Hannes Aigner (16.) früh in Führung gegangen, Grödig vergab durch Roman Wallner danach auch einen Foulelfmeter (34.).

Der Vorjahresdritte Altach verpatzte damit die Generalprobe für das Hinspiel in der Europa League Qualifikation. Am Donnerstag geht es für die Elf von Damir Canadi in Innsbruck gegen den portugiesischen Club Vitoria Guimaraes.

Altach legte schnell los
Vor dem Ankick der neuen Saison in Grödig herrschte bei regnerischen Bedingungen zunächst Aufregung um ein nicht ganz funktionierendes Flutlicht. Beide Teams boten dann eine Viertelstunde lang umkämpften Fußball, ehe Altach aus der ersten gefährlichen Situation zuschlug. Nach einer Zech-Flanke stimmte die Abstimmung in Grödigs Innenverteidigung nicht, der unbedrängte Aigner schraubte sich erfolgreich hoch.

Wallner unter Schöttel aufgeblüht
Während Altach mit einer variablen Offensive mit den Neuzugängen Martin Harrer und Dominik Hofbauer agierte, wurde bei Grödig vor allem Wallner gesucht. Der unter Schöttel in der Vorbereitung wieder aufgeblühte Ex-Teamstürmer fand auch die Chance auf den Ausgleich vor. Nach Foul von Cesar Ortiz an Strobl trat Wallner zum Elfmeter an. Andreas Lukse parierte den Strafstoß aber ebenso wie Wallners Nachschuss. Der Angreifer handelte sich noch Gelb wegen eines Fouls am Torhüter ein.

Treffer von Schütz nicht gegeben
Darüber hinaus haderten die Salzburger auch mit einem nicht gegebenen Treffer von Daniel Schütz. Der Flügelspieler stand bei seinem Abschluss nur eine Minute nach Altachs Führung eher nicht im Abseits. Trotz großem Aufwand ging Grödig mit einem Rückstand in die Pause.

Grödig übernahm das Spiel vollständig
Bei Altach blieb der angeschlagene Aigner in der Kabine. Seine Mannschaft verlagerte sich nun gänzlich auf Konter und überließ Grödig das Spiel. Dies sollte sich rächen. Lucas Venuto scheiterte zunächst aus spitzem Winkel an Lukse (52.), ehe Brauer mit einem präzisen Schuss aus 25 Metern zuschlug. Strobl bestrafte die Inaktivität der Gäste dann endgültig: Nach einer von Lukse nur weggefausteten Flanke zog der SV-Kapitän aus dem Hinterhalt erfolgreich ab. Altach hatte Grödig zuvor drei Niederlagen in Serie zugefügt.

Quelle: salzburg24.at

Donnerstag, 23. Juli 2015

Vorsah nach Liefering

Der FC Liefering bekommt für die neue Saison prominente Unterstützung, Isaac Vorsah wird künftig für die Jungbullen auflaufen.

Der 27-jährige Innenverteidiger aus Ghana kam vor drei Jahren von der TSG Hoffenheim zu RB Salzburg. Von Glück verfolgt war sein Engagement bei den Bullen bisher aber nicht. Vorsah hatte zuvor in der 1. Deutschen Bundesliga knapp 100 Einsätze zu verbuchen, bei RB Salzburg wurde er aber immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. In drei Jahren brachte er es deshalb gerade einmal auf 15 Einsätze. Beim Farmteam FC Liefering soll er nun wieder voll fit werden und zur alten Stärke zurückfinden.

Quelle: fanreport.com