Trainer Thomas Letsch veränderte seine Aufstellung im Vergleich zur 0:4 Klatsche in Klagenfurt an sechs Positionen. Was die gewünschte Wirkung nicht verfehlte: Während Salzburgs Jungbullen eine Woche zuvor nach 19 Minuten 0:3 zurück lagen, gaben sie diesmal in der Startphase den Ton an und gingen gegen St. Pölten verdient in Führung. Schlager tankte sich durch die Abwehr, leistete tolle Vorarbeit für Hwang (25.).
Danach kippte die Partie etwas. Upamecano, der aus dem Bundesligakader abgestellt wurde, gab ein schwaches Debüt in der Verteidigung, wurde nach nur 29 Minuten ausgewechselt. Besser machte es aber auch Ersatzmann Luan nicht. Erst verursachte er einen Strafstoß, den Keeper Coronel zwar hielt, Schiedsrichter Kollegger aber wiederholen ließ (Coronel hatte sich zu früh bewegt) und Segovia verwertete (36.). Dann sah der Brasilo kurz nach der erneuten Lieferinger Führung durch Brandner (48.) die Ampelkarte. Die Salzburger ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, erspielten sich weiterhin Chancen. Hektisch wurde es erst, als der eingewechselte Dwamena nach einem Gerangel mit Dober Rot sah (80.). Doch mit einem starken Schlussmann und einem kämpferischen Kraftakt brachten neun Jungbullen den ersten Saisonsieg über die Zeit.
Quelle: Kronen Zeitung
