Liefering startet beim untypischen Aufsteiger Klagenfurt - der Auftakt ist im doppelten Sinne keine "gmahte Wiesn".
Nich heimlich, aber still und ruhig hat Trainer Thomas Letsch seine blutjunge Lieferinger Truppe auf den heutigen Saisonauftakt bei Austria Klagenfurt vorbereitet. Noch ohne zu wissen, wie seine beuformierte Mannschaft auftreten wird. "Wir sind eine Wundertüte", beschrieb der Deutsche seine Mannschaft.
Kurios: Außenverteidiger Philipp Wiesinger ist mit seinen zarten 21 Jahren der Routinier und Älteste im Team. Er soll die Jungbullen heute im Klagenfurter EM-Stadion anführen. Ihnen steht eine gestandene Mannschaft, gespickt mit zahlreichen Routiniers gegenüber. Das wiß auch Letsch: "Ich sehe Klagenfurt nicht als klassischer Außenseiter. Sie zählen für mich zu den Geheimfavoriten. Worte des Lobes für Liefering kommen im Gegenzug von Klagenfurt Trainer Bender: "Es gibt sicherlich angenehmere Gegner zum Auftakt als Liefering."
Alle Voraussetzungen für ein Top-Spiel wären also gegeben, wäre da nicht der mitgenommene Rasen im Wörthersee Stadion. Zahlreiche Veranstaltungen und das gestrige Europa League Match des WAC haben das Geläuf arg mitgenommen. "Ich warte nur noch drauf, dass der Bauernbund einen Pflugwettbewerb veranstalten kann", wetterte Klagenfurt Boss Svetits. Von einer "gmahten Wiesn" ist man somit weit entfernt - auch was das Ergebnis betrifft.
Vorteil: Liefering darf auch die Hilfe von Kooperationsspielern wie Atanga, Laimer oder Oberlin hoffen.
Quelle: Kronen Zeitung
