Donnerstag, 7. Mai 2015

Geht die Austria doch nach Grödig?

 
In Salzburg mehren sich die Stimmen, dass die Austria eventuell doch noch im benachbarten Grödig unterkommen könnte. Unterdessen wird in Schwanenstadt fleißig gearbeitet.

SPÖ Salzburg versucht zu vermitteln
Dabei geht die neuerliche Initiative einer „Salzburger Lösung“ diesmal nicht vom Verein aus, sondern von der Politik, wie uns Sportchef Gerhard Stöger erklärt: „Wir haben schon öfter eine Anfrage nach Grödig gestellt und wurden immer abgewiesen. Dadurch mussten wir uns nach Alternativen umschauen, da wir ja selbst nicht im Stande sind mehr zu machen. Scheinbar hinterfragt die Politik nun, wie es sein kann, dass Landesförderung unter der Bedingung geflossen sind, dass auch bei Bedarf andere Vereine dort spielen dürfen und es jetzt eben nicht so ist. Jetzt hinterfragt die Politik, die SPÖ Salzburg Stadt, dieses Vorgehen bei der Landespolitik.“ Auch in Sachen Red Bull Arena könnte vielleicht noch Bewegung kommen, wenn die Politik hier im Hintergrund die Fäden zieht, es warten also spannende Tage auf uns.

Parallel wird in Schwanenstadt fleißig gearbeitet
Doch auf diesen „Schlichtungsversuch“ alleine will sich Austria Salzburg freilich nicht verlassen. Auch in Schwanenstadt wird schon fleißig gearbeitet. „Wir sind sehr froh, dass uns die Stadtgemeinde Schwanenstadt jetzt unterstützt. Jetzt sind wir am Zug die nötigen Anpassungen noch hinzubekommen.“ Dabei sind die Vereinsfunktionäre bei weitem nicht alleine, viele, viele helfende Hände haben sich angeboten. „Es gibt immer wieder Höhen und Tiefen in einer Vereinstätigkeit, aber was jetzt wieder passiert bei uns im Verein ist sensationell. Die Fans und Sponsoren unterstützen uns voll, wir werden versuchen jetzt die beanstandeten Punkte noch hinzubekommen. Viele helfende Hände haben sich angeboten zu helfen, egal ob selbst als Arbeiter, mit Material oder sogar mit finanziellen Spenden.“, ist Stöger überwältigt.

Geht es in die letzte Instanz?
Bis Montag müssten alle Arbeiten abgeschlossen sein, um dem Protestkomitee der Bundesliga alle notwendigen Adaptierungen zur neuerlichen Durchsicht zu übergeben. Sollte es auch in zweiter Instanz keine Lizenz geben, wenn etwa die kurze Zeit einfach nicht ausreichen sollte, um alles Erstligafit zu machen, gäbe es noch eine letzte Möglichkeit. Das ständig neutrale Schiedsgericht könnte angerufen werden, was allerdings auch mit Kosten (etwa 6000 Euro) verbunden ist. In jüngerer Vergangenheit hat etwa Admira Wacker schon hin und wieder erst in dieser letzten Instanz die Lizenz bekommen, eine andere Entscheidung als von den Bundesligagremien ist also durchaus möglich. Auch Stöger bestätigt, notfalls diesen Gang anzutreten. "Wir gehen natürlich in erster Linie davon aus, dass am Montag alles erledigt ist und wir für die Erste Liga planen können. Sollte es wider erwarten aber anders kommen, würden wir natürlich auch in die letzte Instanz gehen."

Quelle: fanreport.com