Adi Hütter plagen vor dem Spitzenspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen Rapid Wien große Abwehrsorgen. Jammern will der Vorarlberger aber nicht. Auch mit einer improvisierten Innenverteidigung soll der Vorsprung auf den Rekordmeister weiter ausbaut werden.
Es war die Szene in der 49. Spielminute im Cup-Viertelfinale gegen Altach, die Salzburg-Trainer Adi Hütter im Nachhinein mehr beschäftigte, als der deutliche 4:0-Sieg gegen die Vorarlberger. Innenverteidiger Martin Hinteregger hatte kurz nach Seitenwechsel wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen Altach-Angreifer Hannes Aigner die Rote Karte kassiert. Trotz Protesten bestätigte der Strafsenat der Bundesliga am Donnerstag die Ein-Spiel-Sperre gegen den Kärntner, der damit für das wichtige Spiel gegen Rapid Wien am Sonntag ausfällt.
Lazaro: “Werde an Statistik gemessen”
Für Youngster Valentino Lazaro ist das Spiel im Ernst-Happel-Stadion immer wieder ein Highlight. Von den erwarteten 30.000 Fans will er sich aber nicht ablenken lassen. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Ein Sieg würde uns viel Luft für das letzte Meisterschaftsviertel geben“, so der 19-Jährige, der nach seinen beiden Toren gegen die Austria endlich im Team angekommen ist. „Ich werde an Toren und Vorlagen gemessen. Ich bin froh das es zuletzt geklappt hat und werde versuchen daran anzuschließen“.
Trainer sieht Riesenpotenzial
Auch Hütter sieht bei seinem Schützling eine positive Entwicklung. „Wir hatten ein klärendes Gespräch, das seine Wirkung gezeigt hat. Valentino hat ein riesiges Potenzial. Entscheidend ist aber, dass er das auch auf dem Platz zeigt.“ Diese soll der offensive Mittelfeldspieler auch am Sonntag wieder zeigen. Wer ihn auf der rechten Seite nach hinten absichern wird, ist noch fraglich. Stammverteidiger Christian Schwegler ist angeschlagen und könnte von Ankersen ersetzt werden.
Weil am Sonntag in Wien der Vienna City Marathon stattfindet, beginnt die Partie im Ernst Happel Stadion erst um 18 Uhr.
Quelle: salzburg24.at
