Donnerstag, 24. Mai 2012

Klein ein Bulle, Schwegler bleibt De Wilde Nachfolger von Hyballa

Die Salzburger Fußball-Bullen basteln weiterhin an ihrem Kader für die kommende Saison. Mit Florian Klein gab der frischgebackene Meister gestern seinen dritten österreicischen Neuzugang nach Christopher Dibon und Stefan Ilsanker bekannt. Der 25-Jährige, dessen Kontrakt bei der Wiener Austria mit Saisonende ausgelaufen ist, erhält bei den Bullen einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Sommer 2014. „Florian ist ein auch international erfahrener Spieler, der sicherlich für zusätzliche Stabilität sorgen wird. Wenn ein angesehener österreichischer Nationalspieler auf dem Markt ist, dann wäre es unserer Philosophie folgend nachlässig, ihn nicht zu verpflichten“, erklärte Salzburgs Sportdirektor Oliver Glasner den Transfer. Auf persönliche Glückwünsche von seinem neuen Vereinskollegen Stefan Maierhofer wird Klein wohl noch bis zum Trainingsstart der Bullen warten müssen. Für die beiden Test Länderspiele in Innsbruck gegen die Ukraine (1. Juni) und Rumänien (5. Juni) musste der Bundesliga-Torschützenkönig wegen einer Knieverletzung absagen. Anstelle des Sturmriesen nominierte ÖFBTeamchef Koller gestern Patrick Bürger nach, der in der abgelaufenen Saison mit zwölf Toren und sieben Assists für Mattersburg überzeugt hatte. „Er hat sich die Chance absolut verdient“, meinte der Schweizer: „Wir freuen uns darauf, ihn nun einmal näher kennenlernen zu können.“
      
Kollers Landsmann Christian Schwegler hat währenddessen seinen Vertrag bei Salzburg bis 2014 verlängert. „Er hatte im Frühjahr maßgeblichen Anteil an der Konsolidierung unserer Abwehr, und ich bin sehr froh, dass wir mit ihm zumindest zwei weitere Jahre planen können“, erläuterte Oliver Glasner den Schritt. Noch mehr los ist derzeit bei den Red Bull Juniors, die am Freitag ihr letztes Saionspiel unter Peter Hyballa bestreiten. Als Nachfolger für den Deutschen wurde gestern Patrick de Wilde präsentiert, der bislang die U18-Akademie-Mannschaft trainiert hat. Welche Red-Bull-Talente er in der kommenden Saison konkret betreuen wird, steht allerdings noch in den Sternen, stehen doch durch die erweiterte Kooperation mit Anif einige Personalrochaden bevor.
      
Quelle: SVZ