Den großen Befreiungsschlag haben die Fußball Bullen gestern im Bundesliga-Nachtrag in Innsbruck verpasst. Jakob Jantscher (32.) brachte die Salzburger zwar in Führung, den Ausgleich durch Hauser (42.) konnte man aber nicht mehr kontern.
Die Innenverteidigung der Bullen bildeten in Tirol Rasmus Lindgren und Ibrahim Sekagya, der statt dem „gemaßregelten“ Martin Hinteregger als Kapitän fungierte. Davor vermochen David Mendes und der Brasilianer Cristiano im zentralen Mittelfeld zu überzeugen. Salzburg dominierte die Partie von Beginn an, hatte aber große Probleme bei der Chancenauswertung. So klopfte Jantscher schon vor seinem Tor zweimal an, schoss aber einmal rechts am Tor vorbei (4.) und einmal drüber (30.).
Die größte Möglichkeit ließ jedoch Solostürmer Jonathan Soriano aus, als er nach Vorarbeit von Ulmer und Leonardo alleine im Strafraum das Tor verfehlte (20.). Kurz zuvor hatte der Spanier nur das Außennetz getroffen. Einen Sekagya-Kopfball nach einem Corner parierte Markus Egger, der den von einer Grippe geschwächten Ex-Salzburger Szabolcs Safar im Wacker-Tor vertrat (14.).
Bei Jantschers Treffer war Egger machtlos. Den Schuss des ÖFBTeamspielers nach einem Abpraller blockte Wacker-Verteidiger Inaki Bea mit der Hand, der Ball sprang über den Keeper ins Tor. Die vergebenen Chancen der Salzburger rächten sich als Hauser den ersten Tiroler Torschuss aus 20 Metern versenkte.
Am Spielgeschehen änderte der Ausgleich wenig. Salzburg dominierte auch nach Seitenwechsel, vergab aber eine Großchance nach der anderen. Alleine Soriano scheiterte gleich dreimal in aussichtsreicher Position (51., 71., 75.), Lindgren war nach einem missglückten Leonardo-Schuss überrascht (55.). Ein Volley von Georg Teigl ging knapp am Tor vorbei (67.), einen Querpass des Flügels entschärfte Egger gerade noch (68.). Auch letzte verzweifelte Versuche von Leonardo und Soriano wurden abgeblockt (90.). Auf der Gegenseite tauchte Wacker-Stürmer Miran Burgic nur zweimal gefährlich vor Salzburg-Keeper Alexander Walke auf (60., 80.).
Nach dem 1:1 in Tirol geht Salzburg als Zweiter mit drei Punkte Rückstand in den Samstags chlager gegen Tabellenführer Rapid. Nur einen Zähler weniger als die Bullen hat der viertplatzierte Aufsteiger Admira nach seinem gestrigen 3:1-Heimsieg über Schlusslicht Kapfenberg auf dem Konto.
Quelle: SVZ / Red Bull/gepa
