Ein heißer Tanz wartet heute in der letzten Runde der Hinserie der Salzburger Liga auf Tabellenführer SAK. Die Elf von Trainer Eidke Wintersteller muss beim Tabellenvierten Hallwang antreten, der nur einen Punkt hinter den Städtern liegt. Die Flachgauer sind seit zehn Spielen ungeschlagen, Wintersteller geht mit einer Menge Respekt in die Partie. „Der kleine Platz kommt uns sicher entgegen, weil es da leichter ist zu verteidigen. Das heißt aber nicht, dass wir nur die Null halten wollen, wir wollen sicher auch nach vorne spielen.“
Die vermeintlich leichtere Aufgabe hat heute Eugendorf, das punktegleich mit dem SAK auf dem zweiten Platz liegt. Die Elf von Trainer Heinz Zanner empfängt zu Hause Henndorf. „Wenn wir annähernd unsere Form erreichen, dann sollten drei Punkte drinnen sein“, geht Zanner optimistisch in die Partie. Vor allem die Chancenverwertung, die in den letzten Jahren immer wieder Probleme machte, ist in dieser Saison sehr gut. „In Puch haben wir unsere wenigen Chancen eiskalt ausgenützt, da kann ich derzeit mit meiner Mannschaft zufrieden sein.“
Auch in den unteren Tabellenregionen stehen an diesem Wochenende zwei richtungsweisende Spiele auf dem Programm. Golling und Straßwalchen wollen sich mit Erfolgen gegen die SG ASK/PSV bzw. Zell am See von den bedrohten Plätzen entfernen. „Es ist ein Spiel auf Augenhöhe, wir müssen das Glück wieder erzwingen. Sollten wir wieder verlieren, dann wird es schön langsam kritisch“, erklärt Golling-Trainer Herbert Hofer vor dem Auswärtsspiel gegen die SG ASK/PSV.
Nicht auf die leichte Schulter immt Straßwalchen das Heimspiel gegen Zell am See. „Sie sind sicher besser als ihr Tabellenplatz aussagt. Wer gegen Grödig einen Punkt holt, der kann nicht schlecht sein“, warnt Straßwalchen-Boss Johann Lohner. Mit einem Sieg wäre für Lohner schon viel geschafft. „Dann haben wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun.“
Quelle: SVZ / Foto: Krug
