Mittwoch, 5. Oktober 2011

Stimmen zum neuen Teamchef

CHRISTIAN FUCHS (ÖFB-Teamspieler und über ein Jahr Legionär bei Bochum unter Koller): „Für mich ist das eine super Sache. Ich kenne ihn als sehr ehrgeizigen Trainer, der gut mit jungen Spielern umgehen kann. Koller lässt offensiv spielen, will aber auch eine geordnete Defensive. Es hat viel Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten.“

PAUL SCHARNER (ÖFB-Teamspieler): „Ich freue mich aufs Kennenlernen und blicke einer rosigen Zukunft entgegen. Die Strukturen des ÖFB werden jetzt in die richtige Richtung geändert.“

RICARDO MONIZ (Salzburg-Trainer): „Ich kenne Koller, weil ich mit ihm bei Grasshoppers ein halbes Jahr gearbeitet habe. Er ist ein sehr guter Trainer, ich habe eine hohe Meinung von ihm.“

KARL DAXBACHER (Trainer Austria Wien): „Man sollte den Mann arbeiten lassen. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, ohne ihn näher zu kennen. Immerhin hat er auch in der Schweiz sehr erfolgreich gearbeitet. Ich würde sagen, der ÖFB hat sich das reiflich überlegt.“

WERNER GREGORITSCH (Trainer Kapfenberg): „Ich kenne den Kollegen Koller seit einem Testspiel mit dem GAK gegen St. Gallen im Jahr 2001. Er hat die Mannschaft damals gut geführt – man hat gesehen, dass er ein Fachmann ist. Dennoch glaube ich, dass eine österreichische Lösung angebracht gewesen wäre.“

PAUL GLUDOVATZ (Trainer Ried und selbst als Kandidat gehandelt): „Ich kann zu Koller nichts sagen. Ich weiß nur, dass ich die Punkte im Anforderungsprofil erfüllt hätte – außer, dass ich vielleicht zu wenig verlangt habe. Ich fühle mich nicht übergangen.“

KURT JARA (Teamchef-Kandidat, Ex-ÖFB-Internationaler und sowohl Mannschaftskollege als auch Trainer Kollers bei den Grasshoppers Zürich): „Es ist sicherlich eine gewisse Enttäuschung da. Das Anforderungsprofil hätte auf mich sicher besser zugetroffen, weil ich im Ausland mehr Erfolg hatte und mehr Titel geholt habe als Koller.“

HERBERT PROHASKA (ÖFBLegende und TV-Experte): „Ich habe ein zwiespältiges Gefühl. Man weiß, dass ich eine andere Lösung bevorzugt hätte. Können wird er’s schon, aber es ist auch sehr wichtig, was du für eine Rückendeckung hast. Er wird ganz wenig haben und keinen Bonus, den etwa Andreas Herzog mitbringt. Herzog hat eine Riesenkarriere hinter sich und arbeitet schon sehr lange im ÖFB.“

Quelle: SVZ