Mittwoch, 14. September 2011

PSG wirft mit Millionen um sich +++ Pastore teurer als Bullen-Kader

43 Millionen Euro hat Paris St. Germain im Sommer alleine für Javier Pastore ausgegeben – das ist mehr als der Marktwert des gesamten Kaders der Salzburger Fußball-Bullen. Dank Millionen-Investitionen neuer Besitzer aus Katar will der Hauptstadt-Klub an alte Erfolge anschließen. Den bisher letzten Meistertitel hatte PSG 1994 geholt, zwei Jahre später folgte in Brüssel der Triumph im Finale des Cups der Cupsieger gegen Rapid (1:0).

Die Krise der vergangenen Jahre ist vergessen. Seine finanziellen Sorgen ist der Nobelklub, der erst 1970 gegründet wurde, seit dem Frühjahr los. Neuer Mehrheits-Eigentümer ist der Staatsfonds „Qatar Investment Authority“, der über seine Sport-Sparte seit 31. Mai 70 Prozent der Anteile kontrolliert. Hinter dem Engagement steht Katars Kronprinz Tamim bin Hamad Al Thani, der das Ansehen des WM-Ausrichters 2022 in Europa stärken will. Aus diesem Grund werden Unsummen in die französischen Mannschaft gepumpt. Mehr als 85 Millionen Euro durfte der neue Sportdirektor Leonardo im Sommer ausgeben, alles andere als der dritte Meistertitel wäre da eine Enttäuschung.

Der Saisonstart ist aber nicht wirklich nach Wunsch verlaufen. Bei der Generalprobe für den Europa-League-Auftakt am Donnerstag gegen Salzburg mühte sich PSG am Sonntag dank eines Treffers von Pastore zu einem 1:0 gegen Brest und liegt nach fünf Runden mit drei Siegen und einem Unentschieden auf Platz vier der französischen Meisterschaft.
 
Quelle: SVZ