Freitag, 23. September 2011

Mit Heimsiegen für Stressabbau sorgen

Druck. Auf Grödig warten die Tabellennachzügler. Jetzt muss man Punkte holen, aber zu Hause schwächelt die Elf von Trainer Heimo Pfeifenberger.

Stress ist garantiert: Heute, Freitag, gastiert der Tabellenvorletzte, Hartberg, in der Untersberg-Arena. In einer Woche kommt der Letzte FC Lustenau nach Grödig. Die Truppe von Trainer Heimo Pfeifenberger steht also unter Druck. Will man den eigenen Ansprüchen gerecht werden und im vorderen Drittel der Tabelle der Ersten Fußball-Liga mitmischen, dann müssen diese beiden Spiele gewonnen werden.

Der Druck steigt. Auch Manager Christian Haas nimmt seine Spieler in die Pflicht: „Wenn wir uns nicht wieder unnötigem Stress aussetzen wollen, dann sollten wir die nächsten beiden Heimspiele für uns entscheiden, damit würden wir auch den Anschluss an die obere Tabellenhälfte nicht verlieren. Wir sind zwar in dieser Saison bisher auswärts stärker als zu Hause, aber das muss sich ab sofort ändern.“ Haas fordert: „Die Untersberg-Arena muss wieder zu einer Festung werden, in der es für jeden Gegner schwierig ist, zu punkten.“ So wie in der vergangenen Saison, als die Grödiger vor eigenem Publikum kaum zu schlagen waren.

Ganz anders präsentiert sich das Bild in dieser Saison. Von den bisherigen fünf Heimspielen konnten die Grödiger nur eines gewinnen. „Das muss sich ändern. Wir waren eine Heimmacht und wir müssen wieder eine Heimmacht werden“, sagte auch Heimo Pfeifenberger.

Ausreden gelten nicht
Der Grödig-Coach hat aber mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Sicher fallen die verletzten Ione Cabrera, Richard, Marcus Hanikel (steigt ab Montag wieder ins Mannschaftstraining ein) sowie der gesperrte Lukas Schubert aus. Dazu sind Sebastian Siller (Bluterguss im Beckenbereich), Jiri Lenko und Ernst Öbster fraglich. „Ich lasse keine Ausreden gelten, auch andere Clubs haben verletzte Spieler. Wir haben einen ausgeglichenen Kader“, sagte Haas. Die Grödiger stehen jedenfalls vor einer ganz entscheidenden Woche. Bei bisher sieben Auswärtspartien liegt man punktemäßig im Plus. „Jetzt können wir die Basis legen, um in den nächsten Wochen etwas durchatmen zu können“, sagte Pfeifenberger. Auch ihm ist bewusst, dass er nur dann ohne Stress und zusätzlichen Druck weiterarbeiten kann, wenn gegen die Tabellennachzügler der Liga zumindest vier Punkte gewonnen werden. Ansonsten wird es viel Redebedarf geben.
 
Quelle: Salzburger Nachrichten