Tabellenplatz sieben und sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang sind für Grödig Trainer Heimo Pfeifenberger vor dem Frühjahrsstart in der Ersten Liga noch kein Ruhekissen. Daher lautet das Motto für seine Kicker von Beginn an „Vollgas“, so auch schon heute Abend (18.30 Uhr) beim WAC/St. Andrä. „Die Spieler müssen Woche für Woche zeigen, dass sie mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben wollen“, fordert der Coach.Weder die schwere Auslosung noch das Verletzungspech in der Vorbereitung machen Pfeifenberger unruhig. „Auch wenn ein paar fehlen, ist der Kader noch immer gut genug, um in dieser Liga zu bestehen. Und warum sollten wir nicht schon in Kärnten punkten?“ Und die durchwachsene Vorbereitung? „Da standen die Ergebnisse nicht im Vordergrund“, erklärt Salzburgs Jahrhundertfußballer, „wichtig war, dass jeder genug Einsatzzeit bekommt, um für die Meisterschaft gerüstet zu sein.“
Im Süden wartet auf die Grödiger eine eingespielte Truppe – der Tabellenvierte verzichtete in der Winterpause auf Neuverpflichtungen. Doch auch der SVG dürfte weitgehend auf bewährte Kräfte setzen, da die Neulinge Schranz und Sobkova verletzungsbedingt noch nicht zur Verfügung stehen und auch Viana vorerst nur auf der Bank Platz nehmen wird. „Diego hat in den letzten Tagen voll mittrainiert, davor aber zwei Wochen gefehlt. Ich habe mich im Sturm auf Jukic und Ouedraogo festgelegt“, verriet Pfeifenberger, der sich auf den Startschuss freut. Seine Starelf hat der Trainer längst im Kopf, einzig Peter Riedl ist krankheitsbedingt noch ein Wackelkandidat.
Quelle: SVZ / Foto: Krug