Gewankt, aber nicht gefallen ist am vergangenen Wochenende der Tabellenführer der Salzburger Liga: Saalfelden siegte in Hallein zwar mit 2:1, doch in der zweiten Halbzeit hatten die Pinzgauer mit den Hausherren gehörige Probleme. Dabei schien vor der Pause alles nach Plan zu verlaufen: Nach zwei Abspielfehlern des FCH brachten Lukic (2.) und Benedek (37.) den Titelfavoriten mit 2:0 in Führung. Doch nach dem Anschlusstreffer von Neumayr (72.) drängten die Tennengauer auf das 2:2. „Wir hatten drei Hunderter auf den Ausgleich“, so Trainer Harry Krispler. Neumayr, Johannes Höllbacher und Schachner ließen die guten Einschussmöglichkeiten aber ungenützt.Einen ungefährdeten 4:2-Sieg feierte Eugendorf zu Hause gegen Leogang. Heimtrainer Heinz Zanner bemängelte bei seiner Truppe – wie so oft – nur die Chancenauswertung. „Wir haben noch unzählige Möglichkeiten ausgelassen, zum Schluss hat es meine Truppe dann zu locker genommen und noch zwei Tore bekommen.“
Wichtige Siege, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld wiederherzustellen, feierten Zell am See und Piesendorf. Beim 5:1-Erfolg von Zell, dem ersten Dreier mit Trainer Kurt Feuersinger auf der Bank, stach Mario Wallner heraus. Der im Sommer von Maishofen verpflichtete Stürmer erzielte drei Tore gegen schwache Henndorfer. „Mit den unteren Teams können wir mithalten, das haben wir jetzt gesehen“, so Feuersinger nach dem Kanterieg.
Nach einer schlechten ersten Halbzeit und einem 1:2-Rückstand drehte Piesendorf im Heimspiel gegen Anthering im zweiten Spielabschnitt mächtig auf. Anhaus, Sagat und Buchner ließen die Pinzgauer noch über einen 4:2-Sieg jubeln. Anthering bleibt auch unter Neo-Trainer Gerhard Moser die „Schießbude“ der Liga und hat in acht Spielen 30 Gegentreffer kassiert. Seinen sechsten Saisonpunkt sicherte sich die SG ASK/PSV trotz einer Spielhälfte in Unterzahl. Gegen Kuchl konnten die Städter schon vor der Pause einen Lattenschuss verzeichnen – danach gelang es ohne Markus Rohrmoser (zwei Gelb-Foulsin zwei Minuten), einen 0:1 Rückstand wettzumachen: Bogosavac zirkelte einen Freistoß ins kurze Kreuzeck.
Maria Alm traf bei der 2:3- Heimniederlage gegen Straßwalchen zweimal die Latte, ehe der zweite Treffer viel zu spät fiel.
Quelle: SVZ