Der Traum des LASK, doch noch den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen, ist für diese Saison ausgeträumt. Im Fernduell mit Spitzenreiter WAC/St. Andrä gelang dem Tabellenzweiten der Ersten Liga gestern im Heimspiel gegen Grödig nur ein 1:1 (1:0). Da die Wolfsberger zeitgleich 3:1 bei Vienna gewannen, ist das Team von Trainer Walter Schachner eine Woche vor dem letzten Spiel in Wolfsberg bei vier Punkten Rückstand ohne Chance auf den Titel.
Ohne drei gesperrte und acht verletzte Akteure hatte der LASK gleich eine komplette Mannschaft vorzugeben und wäre fast kalt erwischt worden, als Parapatits an die Stange köpfelte (2.). Aus dem Spiel heraus gelang den Linzern, die zuvor in den Duellen mit den Salzburgern zwei Siege und ein Remis verbucht hatten, lange Zeit gegen die gut gestaffelte Gästeabwehr wenig. So musste ein Freistoß herhalten, den Cardozo von rechts am Strafraum am irritierten Keeper Schranz vorbei zur 1:0-Pausenführung (29.) ins Netz wuchtete. Bitter für die Gäste, die damit ihr 50. Gegentor kassierten und obendrein noch kurz vor der Pause nach einem Frustfoul Thomas Salamon mit Gelb-Rot verloren. Zudem wurde Trainer Heimo Pfeiffenberger auf die Tribüne verbannt (42.).
Doch die Salzburger bewiesen Moral und gaben die sportliche Antwort. Nachdem Öbster zunächst die Stange traf (69.), legte der Ex-LASK-Mann später für den eingewechselten Viana auf, dessen Kopfball bei seinem 10. Saisontreffer vom Innenpfosten über die Linie rollte (80.). Wenig später traf Jukic für den SVG gar die Latte (81.).
Quelle: SVZ
