Der SV Grödig ist in der Ersten Liga derzeit dabei, zu demonstrieren, wie schnell man eine durchwachsene Herbstsaison „reparieren“ kann. Nach den Auftaktsiegen gegen Hartberg und den FC Lustenau wartet heute (18.30 Uhr) bei der Frühjahrs Hmpremiere mit der Vienna der dritte Nachzügler auf die Untersberg-Kicker. Schon jetzt hat man sich in der Tabelle an Blau-Weiß Linz vorbei auf Rang sechs vorgeschoben, der Abstand auf die viertplatzierte Lustenauer Austria beträgt nur noch vier Punkte. Und angesichts von mittlerweile zwölf Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone kann man sich den Wienern auch ohne erhöhtem Druck widmen.
„Derzeit macht die Mannschaft alles richtig. Sie steht hinten kompakt, sie spielt Chancen heraus, und sie kann diese auch verwerten“, freut sich Trainer Heimo Pfeifenberger, der aber noch lange nicht genug hat: „Wir wollen bis zum Saisonende weiter erfolgreich Fußball spielen und möglichst viele Punkte erobern, um uns in der Tabelle weiter zu verbessern...“
Ob die Vienna dieses Vorhaben verhindern kann, ist zweifelhaft, denn der Coach der Döblinger, Alfred Tatar, hat seine Mannschaft in der Winterpause komplett umgekrempelt, musste nicht weniger als sieben Mann ziehen lassen und diese Lücke zum Teil mit eigenen Amateuren füllen. Zudem hat man die Untersbergarena in drei Duellen stets mit leeren Händen verlassen. Und diesmal fehlt aufgrund einer Sperre auch noch der Ex-Grödiger Matthias Hattenberger.
Quelle: SVZ / Foto: Krug