Die Winterruhe in der österreichischen Fußball Bundesliga fällt in dieser Saison äußerst kurz aus. Am 18. Dezember erfolgte in Salzburg der Schlusspfiff zur Herbstmeisterschaft, nur etwas mehr als zwei Wochen später gehen die ersten Klubs bereits in die Vorbereitung auf das Frühjahr. Der Startschuss fällt am kommenden Montag in Mattersburg, am Dienstag sind dann die Admira-Kicker erstmals im neuen Jahr gefordert.
Die Salzburger Bullen lassen es dagegen etwas ruhiger angehen. Erst am 7. Jänner stehen in Thalgau die obligatorischen Leistungstests an, eine Woche später folgt in Liefering das erste Testspiel gegen Jahn Regensburg. Auch sonst schwimmt der Vizemeister auf der deutschen Welle. Gleich fünf Vorbereitungsgegner kommen aus dem Nachbarland. Am 31. Jänner ist beim Höhepunkt 1860 München zu Gast in der Red-Bull-Arena. Gut möglich, dass der derzeitige Tabellendritte dann das eine oder andere neue Gesicht vorstellt. Oder schon davor, denn von 18. bis 27. Jänner schlägt die Moniz-Truppe in Belek ihre Zelte auf und liegt damit voll im Trend: Auch Ried, die Wiener Austria, die Admira, Sturm Graz, Wacker Innsbruck und Kapfenberg absolvieren Trainingslager an der türkischen Riviera.
Tabellenführer Rapid bevorzugt hingegen die Algarve-Küste. Im portugiesischen Vilamoura will Trainer Peter Schöttel die Grundlage für ein erfolgreiches Frühjahr legen. Fix eingeplant ist auch die Teilnahme am „Atlantic Cup“, u.a. gegen den kroatischen Champions League Teilnehmer Dinamo Zagreb. Los geht’s beim Winterkönig wie beim punktegleichen Verfolger Ried am 5. Jänner.
Die Austria wird, erstmals unter Neo-Trainer Ivica Vastic, am 9. Jänner in der Südstadt zu medizinischen Tests zusammenkommen. Am selben Tag beendet Meister Sturm Graz in Gratkorn die Winterpause. Die Veilchen haben das Camp in Lara-Antalya noch unter Karl Daxbacher fixiert, sein Nachfolger Vastic will nun in Spielen gegen Cluj oder Hajduk Split die richtige Mischung finden.
Am anderen Ende der Tabelle geht der Kapfenberger SV auch unter Thomas von Heesen bekannte Wege. Wie in den vergangenen Jahren brechen die Obersteirer zu Jahresbeginn ins slowenische Murska Sobota auf. Ende Jänner wartet auf das Liga Schlusslicht noch eine weitere Reise nach Side. „Heimatverbunden“ gibt sich hingegen Wiener Neustadt: Während die Konkurrenz in den Süden aufbricht, schlagen die Niederösterreicher ihre Zelte in Loipersdorf auf – wohl auch aus Einsparungsgründen.
Quelle: SVZ / Foto: Red Bull/gepa
