Schwein gehabt! Westliga-Leader Anif tat sich gegen Wacker Amateure schwer, ein Perlak Traumtor in der Nachspielzeit zum 2:1 sorgte bei Coach Hofer und Co. für Jubel. Die Juniors feierten in Altach den sechsten Sieg in Serie. Seekirchen verschaffte sich mit einem 5:0 gegen Union Innsbruck Luft im Abstiegskampf. Das erste Auswärtskörndl gab's für die Austria in Kufstein.
- Anif bekam von den Wacker Amateuren viel Gegenwehr. Die Tiroler liefen gar mit fünf Bundesliga erprobten Kickern auf. Ein Leitner Weitschuss brachte jedoch die Hausherren in Führung. Kurz vor der Pause schlichen sich bei Anif Fehler ein. Wacker Stürmer Hinterseer wurde nur spärlich attackiert, traf zum 1:1. Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich die Teams. Als schon alles mit einem Remis rechnete, stach der Leader noch ein Mal zu: Zia leitete mit einem 50 Meter Solo einen Bilderbuch Konter ein, den Perlak nach Friedl Traumpass in Minute 91 zum 2:1 abschloss. Coach Hofer hetzte aufs Feld, herzte den Siegtorschützen als allererster Gratulant: "Einer meiner schnellsten Sprints!"
- Seekirchen ließ zu Hause trotz Schneefalls bie kurz vor Beginn gegen Union Innsbruck nichts anbrennen, feierte einen hochverdienten 5:0 Heimsieg. Ritschel brachte die Hoffmann Truppe früh in Front. Die Entscheidung fiel trotz guter Chancen erst nach der Pause. "Jeder wusste, was zu tun war. Wir bestimmten von Beginn an die Partie", war Hoffmann nach dem zweiten Sieg in Folge zufrieden.
- Red Bull Juniors legten im Amateur Duell gegen Altach wie die Feuerwehr los, Handle erzielte das 1:0 per Freistoß. Nach Katniks 2:0 wachten die Altacher auf. Goalie Dähne hielt der Baumgartner Crew nach dem Altacher Anschlusstreffer die drei Punkte fest.
- Austria Salzburg ging in Kufstein zwei Mal durch Marco Vujic und Patrick Mayer in Führung, erhielt jedoch jeweils aus Standards drei vermeidbare Tore. Kletzl vergab nach Vijic spätem Ausgleich den Siegestreffer in der Nachspielzeit.
- FC Pinzgau hatte ungewollt spielfrei. Das Heimspiel gegen Hard musste verschoben werden. "Der Regen war zu stark", erklärte Saalfeldens Trainer Rottenspacher. Die Partie wird wohl am 26. Oktober nachgeholt.
- Neumarkt war beim 1:3 in Wattens nicht vom Glück verfolgt: Ein Treffer kurz vor, einer nach der Pause. In der Schlussphase wurde ein Hübl-Treffer aberkannt und ein Elferfoul an Onisiwo nicht geahndet. "Ein Punkt wäre verdient gewesen", resmierte Coach Hajek.
- St. Johann hielt in Dornbirn lange Zeit ausgezeichnet mit. "Wir waren dem Ausgleich näher als Dornbirn dem 2:0", meinte Coach Schaupper. Krimbacher traf in dieser Phase per Kopf die Latte. "Das zweite Gegentor fiel nach einer Unachtsamkeit." St. Johann riskierte, Dornbirn fixierte das 4:0.
Quelle: Kronen Zeitung
