Man braucht kein grosser Prophet zu sein, um eines voraussagen zu können: Anif, seit Samstag Westliga Leader, wird auch Ende Oktober unter den Top fünf stehen. Und wie alle Top 5 Vereine in den Regionalligen von der Bundesliga eine "Einladung zur Lizenzierung" für kommende Saison erhalten.
Das heißt: Der Verein muss sich überlegen, ob er 2012 den Schritt in die Erste Liga wagen würde. Es ist mit einer gewissen Ironie verbunden, dass sich diese Frage nach Abzug der von Red Bull finanzierten Profis und der Rückkehr zum Amateurbetrieb so schnell wieder stellt.
Offiziell verchwendet Obmann Heinz Seelenbacher noch keine Gedanken an die Lizenz. "Weil bir bis März Zeit hätten, uns zu entscheiden." Aber fix scheint: In Anif ist Erstliga Fussball vom Umfeld (Stadion, kein Flutlicht) unmöglich. "In der Gemeinde, die eigentümer der Anlage ist, ist Profi Fussball auch nicht gewünscht."
Ist eine Lizent Einreichung damit hinfällig? Das nicht. Seelenbacher betont, dass die Kooperation mit Red Bull zwar steht, aber vertraglich heuer noch existiert. Sollte auf eigener Anlage kein Profibetrieb möglich sein, ist für ihn klar: "Dann gäbe es als Ausweiche keine andere Alternative, als die Bullen Arena.
Quelle: Kronen Zeitung
