Montag, 26. September 2011

SAK verzückt die ganze Liga

Geheimfavorit. Vor der Saison nur als Geheimtipp abgestempelt, lehrt der SAK von Runde zu Runde seinen Gegnern das Fürchten. Letztes Opfer: Zell.

In Anthering schlottern bereits die Knie. Die Schießbude der Liga bekommt es in der nächsten Runde mit Tabellenführer SAK zu tun, der im Moment Siege am Fließband feiert. Letztes Opfer der Nonntaler war Zell am See, gegen das auch eine mäßige Leistung zum 2:1-Auswärtssieg reichte. Damit liegen die Blau-Gelben nach der 3:0-Strafverifizierung des Puch-Spiels vier Punkte vor dem schärfsten Verfolger Eugendorf.

Trainer Eidke Wintersteller möchte aber keine voreiligen Schlüsse ziehen: „Das Spiel gegen Puch ist noch nicht durch, weil sie Berufung gegen das Ergebnis eingelegt haben.“ Dennoch ist der Erfolgscoach mit der bisherigen Saison sehr zufrieden. „Wir liegen sicher über den Erwartungen. Die Mannschaft erfüllt taktisch und läuferisch alle Anweisungen“, erklärt Wintersteller, der für sein Team nun die Wochen der Wahrheit ausgerufen hat.

Nach dem Heimspiel gegen Anthering, das in die Kategorie Pflichtübung fällt, warten die Titelkonkurrenten Grödig 1b (A) und Grünau (H). „Nach diesen zwei Spielen werden wir endgültig wissen, wo wir stehen“, meinte Wintersteller.

Interessantes Detail: Auf dem Spielfeld konnten die Nonntaler diese Saison gegen keinen „Großen“ der Liga gewinnen. Eugendorf blieb ebenso wie Puch (Spiel nachträglich strafverifiziert) mit 1:0 gegen den Stadtclub siegreich.

Im Vergleich zur Vorsaison sind die Nonntaler dennoch nicht wiederzuerkennen. Dem Sorgenkind Abwehr hat man mit der Verpflichtung von Routinier Michael Blötzeneder (Anif) zusätzlichen Halt verliehen. Die bekannt starke Offensive wurde durch Lukas Kuon noch unberechenbarer. Die Zahlen sprechen für den SAK: Mit sieben Gegentoren in neun Spielen ist man defensiv die Nummer eins. Und auch offensiv (24 Tore) kann der Traditionsclub mit den Schussgewaltigen Grödigern (26) mithalten.

Neues von der Causa Puch: Nach der Berufung der Pucher steht nun auch eine Neuaustragung der Partie im Raum.

Quelle: Salzburger Nachrichten / Foto: Krug