Freitag, 9. September 2011

Nächster Härtetest für den Spitzenreiter!

Den ersten Härtetest hat Anif mit Bravour bestanden und am vergangenen Wochenende dank eines 5:1 Erfolgs gegen Dornbirn die Tabellenführung in der Fußball Westliga übernommen. Doch der zweite lässt nicht lange auf sich warten: Morgen (15.30 Uhr) empfängt der USK den Tabellenfünften Kufstein. Dabei wird eine Serie reißen, denn die Anifer haben eine makellose Heimbilanz (vier Spiele, vier Siege), während die Tiroler alle drei bisherigen Auswärtsspiele gewonnen haben. Besonderen Druck aufgrund der Spitzenposition sieht Thomas Hofer für seine Truppe nicht: „Es ist eher positiv für die Spieler, wenn sie sehen, dass sie mit konsequenter Arbeit jeden ärgern können.“

Schützenhilfe für den Leader könnte Saalfelden leisten, das Verfolger Wattens zu Gast hat (morgen, 16.00). „Wir wollen an die Heimleistung gegen Anif anschließen – die haben wir eine Stunde lang dominiert“, sagt Trainer Hannes Rottenspacher, der allerdings um seinen Goalgetter Christian Lederer bangt.

Mit Mayer/Vujic
Den Pinzgauern hält sicher auch die viertplatzierte Austria die Daumen, die im „Duell der Festspielstädter“ in Bregenz ein weiteres Mal versucht, die starken Heimleistungen auswärts zu bestätigen. Zu diesem Zweck setzt Trainer Didi Emich auch im Ländle auf das neue Offensivduo Marco Vujic und Patrick Mayer, das sich zuletzt beim 5:0-Kantersieg im Derby gegen Seekirchen bestens bewährt hat.

Der SVS versucht dieses Debakel mit einem Heimsieg gegen die Wacker Innsbruck Amateure vergessen zu machen, muss dabei aber auf Spatzenegger, Junger und Scharrer verzichten. Zudem fehlt Stürmer Manuel Stockinger, der als allererster Spieler in der noch jungen Saison fünf gelbe Karten kassiert hat. Lokalrivale Neumarkt will in Altach den tollen sechsten Rang verteidigen. Allerdings muss Trainer Hans Hajek wohl weiterhin ohne den angeschlagenen Onisiwo auskommen.

Einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller wollen die Red Bull Juniors im Auswärtsspiel bei Union Innsbruck machen. Allerdings haben die Jungbullen schlechte Erinnerungen an das kleine Geläuf in der Tiroler Landeshauptstadt, wo man sich im Vorjahr 0:3 geschlagen geben musste. Schlechte Erinnerungen hat auch St. Johann an Hard, dennoch sollen im heutigen Heimspiel (19.30 Uhr) drei Punkte her. Statt des gesperrten Barnjak wird Trainer Toni Schaupper Youngster Kronreif stürmen lassen.

Quelle: SVZ