Erstligist Grödig befindet sich nach der jüngsten Negativ-Serie mit zwei Zählern aus vier Spielen in einer Konsolidierungsphase: Montag sprachen Präsident und Manager Haas eindringlich zum Team. Danach wurde zwei Stunden mit dem Trainerduo diskutiert. Fazit: Eine weitere Heimpleite Freitag gegen FC Lustenau ist tabu!
Die Ausgangslage vor den kommenden Heim-Match Freitag gegen FC Lustenau ähnelt jener von vergangenem Freitag: Das schlechteste Gastgeberteam Grödig traf auf das punktelose Auswärts Schlusslicht Hartberg und verlor 2:3. Nun kommt mit den Vorarlbergern, die als Einzige noch keinen Zähler in der Fremde einfahren konnten, sogar der Auswärts- und Liga-Letzte unisono.
Um gar nicht erst in die Abstiegszone abzurutschen, muss ein Sieg her. Wie das funktionieren soll, wurde Montag ausführlich besprochen: Zuerst nahmen sich Präsident Toni Haas und Manager Christian Haas das Team zur Brust. Danach begab sich das Haas-Duo mit dem Trainergespann in einer intensiven Zwei-Stunden-Sitzung auf Fehlersuche. "Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumzureden. Es muss sich was ändern", fordert der Manager vor allem vom Team eine angemessene Reaktion.
Die zuletzt alles andere als sattelfeste Abwehrmauer wird allerdings erneut nicht auf die zwei stabilsten Pfeiler zurückgreifen können. "Caberera und Richard werden nicht fit sein. Zudem fällt Florian Maier aus. Dennoch bin ich vom grossen Potenzial der Mannschaft voll überzeugt!"
Ein weiteres Manko bei den Grödigern ist das "Startdrittel": Vier der in den letzten drei Partien erhaltenen acht Gegentreffer musste man in den ersten 30 Minuten hinnehmen. In den insgesamt 13 Erste Liga Spielen liefen die Pfeifenberger Schützlinge unglaubliche neun Mal einen 0:1-Rückstand hinterger . . .
Quelle: Kronen Zeitung
