Mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Grünau fixierte Liga Dominator Saalfelden am Mittwoch endgültig den Titel in der Salzburger Liga. Youngster Rudi Schoder erzielte mit einem sehenswerten Volley das Goldtor. „Man hat gesehen, dass meine jungen Spieler nervös waren. Mit unserer einzigen sehenswerten Aktion haben wir das 1:0 erzielt“, erklärte Meistermacher Hannes Rottenspacher, der sein Ziel ein Jahr früher als geplant erreicht hat: Im Drei-Jahres-Plan der Pinzgauer Kicker war der Aufstieg in die Westliga erst in der nächsten Saison vorgsehen. In den bisher 26 Spielen ging Saalfelden 21 Mal als Sieger vom Platz, nur zweimal verließ man den Rasen als Verlierer.Für Österreichs dritthöchste Liga wollen sich die Pinzgauer nur punktuell verstärken. Ein Spieler für die Defensive und einer fürs Mittelfeld sollen kommen. „Wir haben schon einige Gespräche geführt, in den nächsten Wochen wollen wir unsere Neuen vorstellen“, erklärte Rottenspacher, der für beide Positionen westligaerfahrene Spieler holen will.
Während eine Pinzgauer Mannschaft über den Meistertitel jubeln kann, sind die restlichen Teams aus dieser Region noch mitten im Abstiegskampf.
Den Schwung vom Derbysieg gegen Leogang nicht in die nächste Partie mitnehmen konnte Piesendorf: Die Elf von Trainer Josef Bauer verlor in Straßwalchen trotz ansprechender Leistung klar mit 0:3. „Kurz vor der Pause und am Anfang der zweiten Halbzeit hatte der Gegner gute Chancen. Das Spiel hätte auch 8:5 ausgehen können. An unseren Sieg gab es aber nichts zu rütteln“, erklärt Straßwalchen Boss Johann Lohner, der mit seiner Elf weiter im Rennen um den Vizemeistertitel ist.
Ebenfalls mitten im Kampf um den Klassenerhalt ist Maria Alm: Die Almer unterlagen gestern dem Tabellenzweiten Puch klar mit 0:4 und liegen weiterhin nur einen Punkt vor einem Abstiegsplatz.
Immer düsterer wird es für das Tabellenschlusslicht Anthering: Die Flachgauer verloren gestern zu Hause gegen Henndorf mit 1:3, damit fehlen weiterhin drei Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.
Quelle: SVZ / Foto: Krug