Mittwoch, 15. Dezember 2010

Drei Österreicher wackeln +++ Chance für Bankerlsitzer

Die Personaldecke von Red Bull Salzburg ist vor dem Jahresabschluss- Kick in der Europa League dünner als je zuvor. Für das morgige Heimspiel (19 Uhr) gegen Lech Posen sind mit Martin Hinteregger, Franz Schiemer und Christoph Leitgeb gleich drei Österreicher fraglich. Neben dem seit dem Sturm-Spiel angeschlagenen Trio fehlen weiterhin die Langzeit-Verletzten Eddie Gustafsson, Christian Schwegler, Andreas Ulmer, Dusan Svento und Robin Nelisse. „Da wird die Mischung dünn, aus der du wählen kannst“, gesteht Trainer Huub Stevens.

Um eine Verbesserung in der Abschlusstabelle der Gruppe A geht es für die Salzburger aber ohnehin nicht mehr. Während Posen fix als zweiter Aufsteiger neben Manchester City feststeht, sind die Bullen vom letzten Platz nicht mehr zu verdrängen. „Wir werden aber trotzdem versuchen, mit der stärkstmöglichen Mannschaft zu spielen. Und die wird versuchen, die Qualitäten zu bringen, die in ihr steckt“, kündigte Stevens an, der die Situation auch als Chance für Spieler sieht, die im Saisonverlauf nicht regelmäßig zum Einsatz gekommen waren. „Das ist doch auch schön für die Jungs, die weniger gespielt haben, dass die nun antreten und sich beweisen müssen“, meint Stevens, der wohl „Trainingsweltmeister“ Boghossian seine nächste Chance geben wird, sich in die Herzen der Salzburger Fans zu spielen.

Zumindest dürfte er nicht vor der nächsten Minus-Rekord-Kulisse spielen, denn allein aus Polen haben sich 3.000 Anhänger angekündigt. Zur letzten Bundesliga-Partie gegen Sturm waren inklusive Grazer Fans nur 5.300 Zuschauer erschienen.

Quelle: SVZ / Foto: SVZ